Archive for the 'Über Weblogs' Category

Franchie hat ein neues Outfit

Als ich Franchie startete, sah ich im Magazin-Stil eine gute Möglichkeit meine T-Shirt-Motive zu promoten. Doch Magazin-Style verlangsamt den Publishing-Vorgang erheblich, insbesondere wenn man gleichzeitig die Motive Katalogisiert und mit customfields einen separaten Datenstamm generiert. Das Schöne am Plottmotive für T-Shirts gestalten ist unter anderem das Tempo und die Einfachheit mit der das Geschehen kann. Ein Blog für die Promotion sollte dem Tempo folgen. In dem Jahr in dem ich nun T-Shirt Motive gestalte kamen rund 1200 Motive und über 15.000 Produkte zusammen. Nur ein sehr kleiner Teil davon ist schon in Franchie.de, denn via spreadshirt-Marktplatz gehen Sales einfacher und schneller.

Nur weil etwas einfacher und schneller geht, heißt das nicht, dass man nicht auch einen eigenen Kanal offenhalten sollte. Allerdings der Aufwand sollte definitiv im Rahmen bleiben. Das ist nun mit dem klassichen Blogformat wieder gegeben. Und wer weiß, ggf. bietet Spreadshirt ja auch noch in den kommenden Jahren einen besseren Weg die Motive zu kategoriesieren. Momentan existiert das in den einfachen Shops nur für Produkte und diese zu Kategorisieren fehlt mir die Geduld.

Franchie.de Neuer Look (Mai 2009)

Und nun muss ich mich nur noch mit REST beschäftigen, was ausnahmsweise nichts mit Ausruhen zu tun hat, sondern mit einem Datenaustauschformat.

Der “ehrenwerte” Robert

Ich hatte es fast vergessen:

Mich kannst Du nicht kaufen, damit auch nicht mein Blog.

Quelle: blogpiloten: Interview mit Robert Basic via Reizarm

Das war generell die Haltung von Robert und ich denke zu diesem Zeitpunkt ehrlich und aufrichtig so gemeint. Doch wie so vieles im Leben, die Meinungen und Zeiten ändern sich und was immer ich ins Netz stelle wird so schnell nicht vergessen und irgendwo ist einer der einen an das eigene Geblubber erinnert. Ich hätte das bis vor kurzem sicherlich auch noch mit harscher Kritik bedacht und durfte mir erst vor kurzem in einem Forum in dem ich einige relativ harmlose persönliche Anfeindungen per PM bat zu unterlassenm das ich komisch sei ... komisch nicht im Sinne von lustig. Stimmt ich bin komisch und Forenbeiträge und Kommentare sind in Anbetracht der Willkür, die diese durch die Betreiber erfahren mir mehr und mehr unsympathisch. Das ärgerliche ist, dass man viel Geld für Rechtsanwälte ausgeben kann, um seine Urheberrechte gegenüber den Verwaltern der Forenbeiträge und Blogkommentare wahrzunehmen um sicherzustellen, dass diese Texte in dem von einem selbst geachteten Umfeld zu halten und zu löschen, wenn das Umfeld nicht mehr stimmt.

Fakt ist, dass hierfür der Rahmen unzureichend gesteckt ist und zum jetzigen Zeitpunkt man mehr oder weniger die Achsel zucken darf und sich am besten mit der Realität anfreundet. Einmal ganz davon abgesehen, dass wer relativ aktiv im Netz unterwegs ist, seine Schwierigkeiten haben dürfte den Überblick zu behalten, in wie weit das Umfeld jener Texte noch stimmt. Es ist.

Wir verändern uns und ich kann den Wunsch nachvollziehen, der hinter dem Verkauf von Basic Thinking steckt. So wie ich Robert kenne, hat es nicht nur mit dem Goldgräber in uns zu tun, sondern auch mit dem Wunsch, dass das Blog nicht zum Sterben verurteilt in Ahnen der "DEAD SITES - No new content anywhere" übergeht, sondern weiter lebt und wie ein Kind eine neue Persönlichkeit entwickelt mit neuen Inhalten und einem neuen Geist hinter dem Projekt. Das Bloggen war und ist für Robert eine sehr persönliche Angelegenheit und es würde mich sehr sehr wundern, würde der Gedanke der Fortsetzung und Weiterentwicklung in der Entscheidung zum Verkauf nicht eine sehr große Rolle spielen.

Ich kann mir vorstellen, dass Robert gerne sein Blog bei Christie’s oder Sotheby’s online versteigert hätte, bei der die Bieter zwar frei aber einer bestimmten Klasse angehören ... wobei es weniger darum ginge wie betucht diese sind ... das sicher auch ... mehr noch will er sicher stellen können, dass das Blog ehrenwert weitergeführt wird ... anständig halt.

Die Versteigerung ist ein Impuls dem Robert folgt. Entsprechend ist das Ganze unausgegoren, viele Entscheidungen sind aus dem Bauch und der Notwendigkeit / den Umständen seines Status, Kontos und anderer Befindlichkeiten getroffen. Man sollte daher aus jener Versicherung über die Verkäuflichkeit oder Nichtverkäuflichkeit keine große Oper machen. Robert hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er Geld mit dem Blog verdienen will und kann. Es ist nur logisch, dass dies den Verkauf nicht ausschließt, auch wenn er einst der Meinung war, dass das nie der Fall sein würde. Never say never!

Nachtrag:
Robert, hat die Auktion online und kann Bieter von Anfang an ausschließen und er entschied sich für eine einfache Vertragsklausel. Spätestens bei der dritten Partei ist der Schutz vor den Ratten des Internets damit hinfällig. Bleibt die Frage der Selektion der Bieter ... welche Reputation muss ein Bieter mitbringen, um dabei zu sein? Der offizielle Link zur Versteigerung ist bei Robert hier zu finden: Verkauf des Basic thinking Blog: eBay-Auktionslink

Stand: 9. Januar 2009 0.00 Uhr 20.050 Euro und Mindestpreis fast erreicht. Noch 50 Euro und Robert kann seinem Web-Projekt den Abschiedskuss geben. Dann wurden Fakten geschaffen (Da habe ich das Mindestgebot unter dem aktuellen Stand missverstanden. Ich gestehe ich habe noch nie etwas bei eBay gekauft und bin extrem selten auf der Site. Peinlich :-) ). Ich drücke die Daumen, dass das Gebot bis zum Ende des Aktion noch traumhaft ansteigt. Und möge es dem neuen Besitzer bringen was jene/r sich davon erhofft.

Am Rande und nebenbei bemerkt: "Silkester erzählt" liegt auf dem selben Server wie Roberts Basic Thinking Blog. Die Ausfälle hier liegen am hype dort. Sorry.

Gratuliere, Robert

Robert Basic hat für die Blogwelt und die Berufsblogger viel erreicht. Wird der Verkauf auf eBay schließlich vom Handelsblatt, Spon als auch Bild (search google news) gleichermaßen mit einer Nachrichten-Meldung geehrt. Damit dürfte im Netz jeder Zweite mitbekommen haben, dass es Blogs gibt und diese Nachrichtenwürdig sind. Gleichgültig welchen Ertrag Robert nun mit der Domain samt Inhalt in der kommenden Auktion erzielt. Es war ein Spaß-Projekt. Es hat damit angefangen, dass Robert in seinem Berufsfeld Lotus Notes Support-Blogs entdeckte und Weltweit einstieg in die Kommunikation mit anderen Lotus Notes Programmierern. Es ging weiter, dass er mit seinem unverwechselbaren Charm ein Frankfurter Gründerprojekt names MEX via Blog bekannt machte. Und auch wenn der Erfolg dem Charisma von Robert Basic folgt, so wäre es Unsinn zu glauben, dass nicht eine neue Bloggerin das Blog erfolgreich weiterführen kann und gerade auch Basic Thinking neu erfinden kann.

Vermutlich ist es für den Neuen hinter Basic Thinking ohnehin die beste Strategie mit dem alten zu brechen und mit der Übernahme der Domain seinen eigenen unverwechselbaren Stempel aufzusetzen. Wer immer es übernimmt wird durch die Vorleistung und dem konstanten zustrom von Suchmaschinen und Links via Basic-Inhalte einen nicht zu verachtetenden Vorsprung haben. Wer Erfahrung in Webprojekten hat, weiß, dass hinter guten Adressen Monate konstanter Arbeit stecken. In Basic Thinking stecken Jahre.

Das Web-Projekt Basic Thinking ist bekannt wie ein bunter Hund. So bekannt, dass Boulevard und die sogenannte seriöse Presse darüber schreibt. Das macht das Projekt allein schon zur goldenen Gans, fragt sich nun nur, wer diese zukünftig füttert und ob diese weiter goldene Eier legen wird, oder eben sich zu einer ordinären Gans zurück verwandelt. Das macht die Angelegenheit spannend. Robert hat für die Leistung in der Blogger-Welt meine Hochachtung.

Weblogs und der Dialog

Die Szene beschäftgt sich aktuell wieder einmal selbstreferenziell mit Weblogs. So greift Thorsten Ulmer Diskussionspunkte einer Session von Robert Basic und Heiner Wittmann auf dem Barcamp Bodensee jetzt vom letzten Maiwochenende 08 auf.

Ist das Modell Blog gescheitert

Die Überschrift verleitet dazu den Beitrag zu ignorieren. Ist es doch eine pauschalierte und recht plumpe "Provokation" und verdient sich die Erwähnung durch die Verlinkung bei Robert und dem Weglassen der Referenz auf die Session.

Das Meiste hatte ich erst kürzlich im KMU-Blog erwähnt: Der eigentlich-Nutzen von Web 2.0, das heißt ich schenke mir die Wiederholung an dieser Stelle und darf bequem darauf verweisen.

Der Beitrag "Zum Stand der Profesionalisierung" bezieht sich nicht auf den Beitrag von Thorsten Ulmer und so gesehen ist es keine Diskussion von These und Gegenthese bei der zwei _miteinander_ mit gegenseitigen Bezügen,mit Wort und Widerwort, ein Thema auseinandernehmen und ggf. wieder zusammenfügen. Wenn Robert die beiden Beiträge als ein Beispiel eine Blogdiskussion verlinkt, dann erzeugt erst sein Beitrag eine Virtuelle Diskussionsrunde mit zwei unfreiwilligen teilnehmern. Doch was soll's. Das ist ein Stück Freiheit eines selbsternannten Blogmoderator, so wie der PM-Blog (Warum Corporate Blogs scheitern.) Gelesenes aufgreift und über das Zitat in seinem Weblog den Dialog zunächst ohne das zutun der Teilnehmer kreiiert.

Es ist einer der schönsten Aspekte des Bloggens: Gesprächsräume und Dialoge erzeugen, die erst durch die Syndizierung in einem dritten Blog eine eigene und spannende Qualität erhält.

Wie man sonst noch an den Nippeln von Mama Google saugen kann

"Mama Google", der Begriff stammt nicht von mir, sondern von Robert Basic. Ich musste herzlich lachen. als ich den Beitrag "Blog als Akquise-Instrument" las. Robert schreibt den Beitrag wie es sich für einen Blog-Berater ziemt mit der Blogbrille.

Es stimmt. Mama Google liebt regelmäßige Updates und damit Mama google Saft zurückgibt, braucht es erst einmal Futter. So ein Weblog ist eine Möglichkeit Mama Google regelmäßig zu füttern. Das Problem ist nur, dass mit der Publikationsform Blog viele nicht viel anfangen können. Eine Gesprächskultur in Schriftform im Netz existiert eben nicht und an einen Blogeintrag wird der selbe hohe Standard wie an jedes Schriftstück im Netz gelegt. Halbgares nehmen einem Leser nicht selten übel und verschwinden schweigend oder aber wie jetzt kürzlich ich hier im Weblog beobachten durfte, verschwindet der Leser mit dem Hinweis, dass eine Fortsetzung und eine Vertiefung des Themas fehle. Read the rest of this entry »

Kommentarmissbrauch

In letzter Zeit habe ich mehrfach Kommentare gelöscht, die hart an der Grenze zu Spam waren. Jedesmal habe ich mich maßlos geärgert, dass ich nicht leichtfertiger und ohne mir aus dem Löschen ein Gewissen zu machen, alles lösche, was auch nur annähernd mir nicht schmeckt. Doch wann immer ich den Delete-Button anwende, mache ich mir Gedanken über fairness und ob der Beitrag nun einfach nur der Kommentar ist und der Kommentator will seinen Mitteilungsdrang nachkommen, auch wenn letzlich der Inhalt nicht sonderlich interessant ist und/oder besser in einer PM aufgehoben wäre oder ob jemand die Datenbank füllt, um einen Backlink zu erschleichen.

Ich war es leid und habe daher nun jegliche Backlinks rausgenommen. Wer mir noch mitteilen möchte woher der Kommentar kommt ist herzlich eingeladen und ich werde sicherlich neugierig hinsehen. Doch Kommentare werden werden nicht mehr der Site des Autors des Kommentars verlinkt.

Taucht hinter dem Link des Autors etwas spannendes und interessantes auf, dann freue ich mich, darauf hinzuweisen.

Auch diese Lösung empfinde ich als unbefriedigend. Ein Plugin wäre nicht schlecht, bei dem ich von Kommentar zu Kommentar entscheiden kann, ob ein Backlink sinn macht oder ob der Kommentar besser unverlinkt bleibt.

Sauigel! Wordpressler sind sauigel! Arrgh!

Eben schau ich mir Wordpress 2.5 an und habe die Bilduploadfunktion getestet. Meine Reaktion auf die Feststellung, dass Wordpress nun nicht nur jedes Mal ein Thumbnail produziert, baggert nun die Platte auch mit einem Medium-Bild voll. Ich benötige schon das Thumbnail in den meisten Fällen nicht, aber damit kann ich leben, ein Medium-Bild will ich dann aber wirklich nur auf verlangen. Da werde ich nun lange fluchen ... jedes Mal wenn ich meinen Bildordner sehe und das Datenvolumen darin.

Ommmm. Das ist einen Gelassenheitsübung keine Strafe. Ommmm. Das ist einen Gelassenheitsübung keine Strafe. Ommmm. Das ist einen Gelassenheitsübung keine Strafe. Ommmm. Das ist einen Gelassenheitsübung keine Strafe. Ommmmpfhhhh!!!

Wortklauberei die 1001: Kategorie

In keiner Zeitung ist die Rede von Kategorie; man spricht on Rubriken. In Unternehmen hört man ebenfalls eher selten das Wort Kategorie, dort sind es die Abteilungen ebenso im Laden. Geheimdienst insbesondere der KGB hat laut Hollywood-Filmübersetzungen Sektionen. Kategorien klingt für mich nach Lagerverwaltung und wissenschaftlichen Publikationen. Kapitel, Themen ... Topics. Ich mag Topics, doch dann bin ich wieder bei den Aglizismen und mein Bekannter, der in der ehemaligen DDR aufwuchs kann noch ein paar Broken russisch aus der Schule, englisch hat er nie gehabt. Er ärgert sich über den heftigen Gebrauch und hat mir verschiedentlich für meinen Sprachkauderwelsch eines auf den Deckel gegeben, weswegen es Sites gibt, bei denen ich erst einmal nach deutschen Wörtern suche.

Ist doch ein Weblog, was mach ich mir einen Kopf ... das ist der Punkt. Aktuell setze ich ein Weblog auf, das mehr eine eierlegende Wollmilchsau ist. Es ist Magazin, es ist Shopeingangsseite, es ist Shop und gerade wenn es in die "Kategorie Shop geht, dann ist eine Url mit "meineDomain.de/categorie/shop" nicht wirklich förderlich, denn unter dieser Url stelle ich mir keinen Shop zum einkaufen vor sondern die Weblogbeträge über Shops aus der Sicht des Konsumenten, des Beraters oder des Händlers. Read the rest of this entry »

10 Fragen vor dem Blogpost …

Harrharrharr10 Fragen, die ich mir nicht stelle. :-) Teils, weil ich es aufgegeben habe Begriffe und Themen zu erklären. Entweder ich langweile den Experten oder ich treffe nicht das Niveau des Laien. Es sind immer welche dabei, vom einen oder anderen Lager, egal auf welchem Niveau man letztlich bloggt. Ich habe beschlossen es zu ignorieren und hab erst vor kurzem dafür eine Beleidigung via Trackback kassiert und gelöscht. Ich muss etwas richtig machen.

Wie dem auch sei. Etwas nicht beachten, wie die erste Frage "Was versteht der Leser?" ist nicht das selbe, wie die Fragen nicht zu kennen. Ergo ein lesenswerter Beitrag und Linktipp, der hiermit erwähnt sei: 10 Questions Every Blogger Should Ask Themselves Before Posting

Datenspuren vermeiden und Online-Business ohne Google erfolgreich machen

Bei den Kauf- und Merger-Aktivitäten weiß man heute zwar nie, wo und wie man Daten hinterlässt, wo diese landen, wer diese Abspeuchert. Nicht selten hat man in Weblogs Google angeworfen um die interne Datenbank durchzusuchen und das obwohl das Weblog eine hauseigene Suche mitbringt. (Groschengeilheit, sei mir gegrüßt) Aber sei's drum, ich will mich kurz fassen. Es folgt eine Liste um wo anders zu suchen, mit anderen Datenspuren als nur den Google-Spuren. Ich fange mit einem Google-Austricksdienst an und gehe dann über zu Suchdiensten, die eigene Suchsysteme verwenden ... denn nur weil bei manchen Suchdiensten nicht Google drauf steht heißt das nicht, dass nicht Google drin ist:

  1. Scroogle (solange er nicht weggeklagt wird)
  2. 8 Wege die weißen Flecken, unentdeckten Welten des Webs zu recherchieren. Dort hin zu gehen, wo google nicht den Weg weist.

... Change of plan. Ich lasse das nun stehen und linke direkt weiter zu einem Artikel besser gesagt einer Artikelserie, die einmal nicht meinen Unmut über unsere soziale Realität privat wie geschäftlich zum Ausdruck bringt, sondern ein interessantes Projekt beschreibt. Nicht alles was dort geschrieben steht mag ein Erfolgsrezept oder den Misserfolg hier in Deutschland nach sich ziehen ... es gibt kulturelle Unterschiede ... wie auch immer Read the rest of this entry »