Archive for the 'Strategie' Category

Ende 2001 trat ich einem Forum bei un’nu bin ich bei meinSch***

Ende 2001 trat ich einem Forum bei ...

  1. dessen Bezeichnung nicht wie eine Damenbinde klang
  2. ganz Forum war mit allen Ecken und Kanten und dem selbstbewussten "Wir sind die User-Ego"
  3. mit einem aktiven Chatroom
  4. mit einem rasant wachsenden Nutzerstamm

Dann kamen die Änderungen ...

  1. Es wurde und ist bis heute etwas peinlich den Forennamen zu erwähnen
  2. Der Chatraum wurde zur Nebensache ... man konnte sich dort nicht mehr spontan einklinken
  3. Die User wurden gegängelt, gestutzt und wenn alles nichts half expediert
  4. Die Nutzerzahlen stagnieren nun schon recht lange

Heute war wieder Relaunch. Wie schon beim letzten Relaunch redet man im Forum nicht über den Relaunch. Tststs! Laut eigener Aussage ist das Forum ein "Business-Forum für Frauen" ... ich denke das hat sich hiermit erledigt. Es hat den Touch der Zeitschrift "Meine Freundin" bekommen. Das Forum wurde per Design und Nutzerführung zur Nebensache erklärt. Es hat einen neuen (leichten) Touch von Social-Network ala Xing erhalten ... Mein erster Impuls war "Austreten!" ... den habe ich Angesichts der langen Zugehörigkeit noch einmal unterdrückt. Ich überlege noch und werde es eine Weile beobachten. Der Name? (femity)*duck und weg*

Spambots quälen

Siegfried, der kaum Spam bekommt, obwohl er seine E-Mail-Adresse maschinenlesbar gleich im HTML und im FOAF führtbeschriebt seine Maßnahme:

Was ich gemacht habe, ist folgendes: Ich habe auf meiner Impressumsseite, wo sich meine e-mail Adresse befindet, ein meta name=”robots” content=”index.nofollow” gesetzt, Desweiteren einen Link zu einer Endlosschleife, den ich auch noch zusätzlich mit rel=”nofollow” vor Bots geschützt habe. Die Endlosschleife besteht aus zwei Seiten, die gut aussehende aber falsche e-mail Adressen beinhalten und jeweils aufeinander verweisen. Ein anständiger Bot berücksichtigt die auf der Impressumsseite aufgestellten Bot-Regeln und bekommt einen 1a Adressdatensatz. Unanständige Bots bekommen Gigabyteweise Müll. Es sieht fast so aus, als ob genau das wirkt.

Quelle: F-LO-GE: Spam die Plage des Internets, Kommentar vom 5. Februar 2008 von Siegfried

HarrharrharrIch liebe die Methode, denn wenn es funktioniert (ich habe da noch so meine Zweifel) dann ist nicht nur die E-Mail-Adresse geschützt, sie ist für die Guten auch noch komfortabel angezeigt und das allerbeste, böse Bots werden zugemüllt. JAAAAAAH! Müllt die Spambots dicht.

Akkzeptanz-Paradigma

Akkzeptanz Paradigma

Wer am Markt das Rennen macht, hängt von vier sich gegenseitig beeinflussende Faktoren ab:

  1. Nutzfaktor
  2. Verwendbarkeit
  3. Geschmack
  4. Verfügbarkeit

Nutzfaktor

Worfür ist das Angebot gut? Liegt mein Mehrwert im Spaß, Seelenfrieden, Gewinnschöpfung oder Prestige? Übertragen auf Webmarketing: Lesespaß&Komik(Bilder, Kartoons), Erfahrungsaustausch&Erkenntnisvermittlung, Geschäftsprozesse (meist Onlinehandel) oder Netzwerken.

Verwendbarkeit

Kann ich mit dem Angebot zurechtkommen? Kann ich es bedienen? Übertragen auf Webmarketing: Finde ich das Gesuchte? Erkenne ich alle Links und Optionen der Site? Lande ich auf den Zielseiten und kann ich von den Zielseiten bequem zu anderen verwandten Themen surfen, bzw. werden mir komplentäre, zusätzliche attraktive Angebote erkennbar dargeboten? Ist eine Angebotsübersicht leicht zugänglich? Sind mit Prozessabläufe klar? Ist die Site crossbrowserfähig angelegt? Erfüllen die Kontraste, Zeilenabstände, Zeilenlängen und Informationsmengen/~strukturen die Kriterien für leichte Zugänglichkeit, sprich ist die Website barrierearm und konsumentenfreundlich. Manche Site verletzten diese Kriterien bewusst, da sie von der Verwirrung und Fehlklicks leben. Klickvieh-Site mit Werbeeinnahmen.

Geschmack

Beim Geschmack geht es in erster Linie um Moden und Trends, aber auch um die Erfüllung von Erwartungshaltungen und der Anpassung an die angestrebte Peergroup. Übtertragen auf Webmarketing sind das Trendfarben, die INs und OUTs von Schatten, Rahmen, Kachelhintergründe, Verlaufshintergründe, Spiegelflächen, Beta-2.0-Emblemen und etlichen anderen Trend, die im Webdesign kommen und gehen.

Verfügbarkeit

In der realen Welt heißt das: "ist das in meinem Landengeschäft um die Ecke vorhanden?" und wenn ja fällt mir das Angebot praktisch in die Hand oder muss ich mich bücken, bzw. strecken, um das Angebot zu erwerben. In welchen Mengen wird es auf Lager gehalten, so dass ich auch bei heißer Nachfrage immer noch eins und mehr im Regal vorfinde. Auf Webmarketing übertragen, heißt das, welche Zusatzmodule benötige, wie schnell lädt meine Site und wie vernetzt ist die Seite in Internet? Wie hoch listen Suchmaschinen die Seite? Ist die Seite und den passenden Suchbegriffen zu finden und sind die Suchbegriffe so gewählt, dass meine Zielgruppe diese in das Suchfeld in hinreichender Zahl eingeben? Daneben bezogen auf den Onlinehandel und Informationslieferanten, Informationspolitik bezüglich der Lieferzeiten und Lieferwege ... sprich die Schnittstelle zwischen virtueller und realer Welt.

Ausgelöst durch diese beiden Seiten: Websiteoptimation mit Link zu insbesondere jener Grafik: Shackel's Acceptability Paradigm

Verwandte Themen:

Es zählt, wer was zählt!

CounterÜber die Illusion von Webstatistiken:

Werbebudgets und das Zetern um belanglose Zahlengenauigkeit

Ausgehend von meinem Surfverhalten ist meine IP zwar zuverlässig, aber Flash-Werbung, Popups gehen verloren und Sites mit Unterbrecherwerbung meide ich. Ich kann es nicht leiden, wenn Werbung mich daran hindert, den redaktionellen Teil zu lesen, ich den Schließlink suchen muss und immer wieder einmal statt zu schließen auf der beworbenen Seite lande. In diesen Momenten fühle ich mich gleich von beiden Sites betrogen: Redaktionelle Site und Produktanbieter. Auch bin ich google-Link- und Bannerblind.

Was von der Werbung hängen bleibt

Soweit ich die Sache sehe, Werbung die nervt erreicht mich nicht. Zugegeben ich bin Nichtraucher und die Werbung mit dem HB-Männchen hat mich nie zum Konsum verleitet. Aber hey auch nach Jahrzehnten ohne das legendäre HB-Männchen ist die HB-Zigarette ein Begriff für mich. Ford Eskort ~ zugegeben ich würde keinen Ford kaufen, ich mag das Auto nicht ~ aber hey seit dem Spot auf dem Supermarkt-Parkplatz, als ein Stuntman sich aus der Warteschlange ausschlengelte, auf zwei Reifen an der Schranke vorbeigaunerte und in die Parklücke passgenau hineinschleuderte, habe ich von diesem Fahrzeug tatsächlich eine Vorstellung und es ist Jahrzehnte her, dass ich Spaß mit jenem Werbespot hatte. So gibt es zahlreiche Beispiele von Werbespots, die Spaß machen und die ich gerne sehe. Citroen zum Beispiel mit dem Baby mit dem hinterhältigen Lächeln. Citroen habe ich sogar mal einen besessen. Zugegeben ich hätte die Traditionsmarke meiner Eltern gekauft – VW (ich kenne das Fahrverhalten am Besten, ich mag die Straßenlage, ich behalte auch in kritischen Situationen in der Kurve die Kontrolle, ich bin mit VW groß geworden, erwarb die meiste Fahrpraxis) – und dann war für mein erstes eigenes Neufahrzeug das Angebot von Citroen das, das ich mir leisten konnte (Wer will schon VW-Preise zahlen! Von wegen läuft und läuft und Auto für den kleinen Mann ... das ist eine Legende aus meines Vaters Tweenzeit) und wollte und so lernte ich das Fahrverhalten von Citroen lieben: Die Federung, die weiche Lenkung ...

Werbung hatte nichts mit der Kaufentscheidung zu tun, allenfalls in Bezug darauf, dass es mich nicht davon abhielt Citroen zu kaufen. Opel mit seinem Image, das primär durch Werbung erzeugt wird, hält mich persönlich davon ab, Opel zu kaufen. Von Opel habe ich damals nicht einmal ein Angebot eingeholt. Beim Koreaner mit dem Sonnenaufgang-Werbespot ohne Markenhinweis schon ... nur der Wiederverkaufswert war ein echtes No-Go.

Werbung wirkt auch heute noch. PR wirkt. Soweit es mich betrifft jedoch eher in Bezug auf Legendenbildung und genereller Image-Bildung, so dass sich Käufergruppen mit dem Produkt identifizieren und wie die Stammestatoos als Erkennungsmerkmal mit sich führen können ... d.h. sofern das Produkt sich hierzu eignet, wie z.B. das alberne iPhone.

Werbung hat einen Wert

Werbung zur Imagebildung darf Spaß machen. Muss gute Geschichten erzählen. Warum also nervt die Werbeindustrie noch immer Zielgruppen? Werbung die unterhält und in sich selbst einen Nutzen trägt, kommt ohne Statistiken aus. Diese Werbung wird viral verbreitet. Das braucht nur eine grobe Schätzung in Bezug auf Statistik, um relativ schnell eine kritische Masse zu erreichen.

Slideshowtipp: The Brand Gap

Direktlink zu slideshare: The brand Gap vom User Coolstuff

Propaganda

Amerika wacht gerade ein wenig auf, von einer über 5-jährigen Periode, in der die Propaganda-Maschinerie der Bush-Administration auf der Propaganda-Klaviatur namens "Angst" das Volk manipulierte. Das Instrument der Angst wurde genutzt um Kontrolle über Informationen zu gelangen in einem noch nie dagewesenen Ausmaß.

Das Spiel der Zeit heißt: Kontrolle über Wissen

Immer mehr kleine Leute geben freiwillig Informationen preis und eine Elite festigt Stück um Stück die Herrschaft über diese Informationen. Es ist nicht nur WEB 2.0, das mit spielerischer Leichtigkeit unsere Realität ummodelt, es ist vor allendingen eine Strategie, die wir nun schon seit 10 Jahren beobachten und an unserem Leib spüren:

googlezon
via Neulich am Imbiss

Es sind die neuen Herren unserer Zeit, die wieder einmal die Jagd verbieten, die wieder Werkzeuge zu Eigentum erklären und dem kleinen Mann sehr erfolgreich den 10ten abknöpfen und jene, die sich nicht der neuen Ordnung unterordnen vogelfrei erklären.

Der Tyrann hat heute eine Saubermann-Weste und ein mit teurem Werbe- und PR-Budgets erworbenes lächelndes Gesicht

Welches sind die Elitemedien, die die Tagesordnung für den Rest festlegen? Nun, zum Beispiel solche wie die New York Times und CBS. Das sind zuallererst einmal große, sehr profitable Kapital gesellschaften. Darüber hinaus haben die meisten von ihnen enge Verbindungen zu weit größeren Konzernen wie General Electric, Westinghouse oder gehören direkt dazu. Sie mischen ganz oben in der Machtstruktur der Privatwirtschaft mit, und diese Struktur ist extrem tyrannisch. Die großen Kapitalgesellschaften sind strukturell gesehen Tyranneien: sie sind hierarchisch und werden von der Spitze aus kontrolliert. Und wer sich damit nicht abfinden will, fliegt raus.

[...]

1925 kam also Bernays' Buch Propaganda heraus, und gleich zu Anfang heißt es dort, das Buch mache sich die Lehren des Ersten Weltkriegs zunutze. Bernays schrieb, das Propagandasystem des Ersten Weltkriegs und die Creel-Koonmission, an der er beteiligt gewesen war, hätten gezeigt, daß man "das Denken der Öffentlichkeit ganz genauso dirigieren" kann "wie eine Armee die Körper ihrer Männer dirigiert". Diese neuen Techniken der Reglementierung des Geistes sollten, wie er schrieb, von intelligenten Minderheiten genutzt werden, um dafür zu sorgen, daß der Pöbel nicht auf falsche Gedanken kommt. Mittels der neuen Techniken der Gedankenkontrolle sei dies jetzt ohne weiteres möglich.

[...]

Genauso wenig, wie auf dem Lehrplan steht, was James Madison während der verfassunggebenden Versammlung schrieb, nämlich, daß das neue System zum Hauptziel haben müsse, "die Minderheit der Begüterten gegen die Mehrheit zu schützen", und daher so gestaltet werden müsse, daß es dieses Ziel erreichen kann. Hier geht es um die Grundlagen des verfassungsmäßigen Systems, und niemand setzt sich damit auseinander. Man findet diese Äußerungen nicht einmal in der wissenschaftlichen Literatur, wenn man nicht wirklich intensiv danach sucht.

Quelle: Noam Chomsky: Warum die Mainstreammedien "Mainstream" sind

Wie in allen Zeiten werden alte Fürsten hier und da durch neue Fürsten ersetzt. Im Grunde ist es auch egal, wie diese Fürsten heißen. Entscheidend ist, welche Auswirkungen deren Manipulationen haben. Es geht nicht darum, den Fürsten wie in der französischen Revolution die Köpfe abzuschlagen, doch sollten wir auch nicht tatenlos zusehen, wie Privilegien etabliert werden, die wie bei der verfassungsgebenden Versammlung als Hauptziel haben, die "Minderheit der Begüterten gegen die Mehrheit zu schützen".

Lange Zeit war das geistige Eigentum ein gratisgut. Dies ändert sich mehr und mehr. Und die Argumentation ist nicht neu: Sagen Sie nun: Das Licht der Sonne ist ein Gratisgut und Gratisgüter zurückweisen heißt, den Reichtum selbst zurückweisen zu Gunsten der Mittel, ihn zu erwerben?. Um die Minderheit zu schützen wird aktuell die Sonne verboten und um keine Revolution zu riskieren, wird wie in allen Zeiten ein Propagandakrieg geführt, der übrigens nicht erst seit den ersten Weltkrieg geführt wird. In jener Zeit wurde nur einmal mehr die Reichweite und damit die Effektivität entschieden erweitert.

Propaganda-Beispiele vor dem ersten Weltkrieg in Stichworten: Potemkinsche Dörfer, Einbildung (Kirchenmalerei für die Analphabethen) und die Bilderstürmer oder verbotene Bücher und Angst vor dem Teufel (Umberto Eco, Name der Rose), ...

Lachen tötet die Furcht. Wer keine Furcht hat, braucht keinen Gott mehr.

Der blinde alte Mönche zum Franziskaner Baskerville (Sean Connery) dem alten blinden Mönch nachjagt (aus dem Film "Der Name der Rose").

Gott gleich die höhere Macht, als Beschützer in dessen Namen die heilige Kirche ihre Macht ausübte bis hin zu Hexenverbrennungen, bei der die Inquisition Teile der Bevölkerung ausgegrenzte und die Opposition zu Asche verbrannte.

Web: Nicht einmal wirklich Nice-to-have

"Ich war auf der Seite", bestätige ich, dennoch gehe ich während des telefonischen Erstgespräches einmal durch die klassische 5-Seiten-Präsenz und konfrontiere den Unternehmer mit dem Feedback.

  • Performance: Tabellenlayout ungünstig — das Verhältnis von Inhalt zu Quelltext ist deutlich schlechter als bei DIV-Designs.
  • Flash: Ich weiß nicht, was in der Flashpräsenz ist. Ist darin wichtige Information enthalten? Ich habe eine Flashblocker aktiviert. Mein Hauptbrowser ist der Firefox. (Er ist mein Schweizermesser, ich werde nicht auf den IE für eine Präsenz wechseln, wenn ich nicht muss.) Der Firefox hat die unangenehme Eigenschaft, den Cache des lokalen Rechners vollzubaggern und nicht wieder frei zugeben, bis hin, dass der Rechner zur lahmen Schnecke verkommt und ordentliches Arbeiten unmöglich ist. Ich sezte daher den Flashblocker ein. Das Flashsymbol klicke ich nur an, wenn ich weiß warum und es für relevant erachte. Für den Einsatz des Flashs auf dieser Seite kann ich keinen guten Grund entdecken.
  • Online-Katalog vom Vertragspartner mit Java-Applet. Zu dumm aber aktuell ist das Java-Applet funktionsuntüchtig. Ich vermute es enthält die Navigation und der gesamte Inhalt wäre auch über die Adresszeile zugänglich, wüsste man nur die jeweiligen Seiten. Auch Java-Applets sind für den Firefox eine Qual. Der Firefox startet im Hintergrund Prozesse, die nicht mehr beendet werden können. Regelmäßig muss der Browser nach dem Aufruf des Applets über den Taskmanager abgeschossen werden. Ich meide Seiten mit Java-Applets.
  • Kontakt-Seite ist ein 404
  • Der Online-Shop ist von einem weiteren Vertragspartner und aktuell nicht erreichbar.

:harr: Eigentlich benötigt das Unternehmen keine Internetpräsenz und der Webdienstleister kann sich auch getrost ausixen. Als Visitenkarte um einmal schnell Ansprechpartner und dessen Telefonnummer nachzuschlagen, genügen zwei Seiten, eine Seite generelle Informationen "Unternehmen/Angebot", die andere "Kontakt/Team". Der Rest des Katastrophengebietes könnte ebenso gut wegfallen.

Werkzeugbau gehört noch immer zu den Unternehmen, die mit dem Web wenig bis nichts anfangen, insbesondere, wenn der eigentliche Anbieter und Vertragspartner via Gebietsschutz die Konkurrenzsituation deutlich entschärft.

Im Grunde benötigt nicht der kleine mittelständische Betrieb ein neues Webkonzept sondern die Konzerne, die bundesweit Mittelständler unter ihre Fittiche genommen haben.

In der Teminbestätigung habe ich auf den Artikle zur Webpräsenz des Karosseriebauers verwiesen, der erforlgreich in sein Unternehmen Webgeschäftsprozesse integriert hat.

Kommunikation via Weblog mit Kunden dürfte für einen Werkzeugbauer noch lange nicht gegeben sein. Andere Dinge schon, dann könnte sogar die Website weniger überflüssig sein und sich deutlich besser auszahlen, unabhängig vom großen Konzern, der die "Kleinen" so kuschelig beschützt.

Neue Beiträge auf Silkester.de

Aktuelles und Bilder haben jeweils einen neuen Beitrag. Ein Bild von Photocase.com das ich heute dort entdeckte, von einem Bürohochhaus mit Glasschaden. Es ist kein beliebieger Glasschaden. Dieser Glasschaden spricht vom Wesen der Kapitalwirtschaft. Und in Aktuelles ist eine Geschichte von einer alltäglichen Dreieckskiste und Kathalysator. Es geht um den Unterschied zwischen Regeln und Führen. Wenn die Mitarbeiter schnurren, genügt es in aller Regel die Spielregeln zu überwachen und zu Terminpläne zu kontrollieren. Wenn aber ein Sandkorn im Getriebe ist, das man halten möchte, weil es in Wahrheit ein roher Diamant ist, dann trennt sich der Verwalter vom Geschäftsführer. Welche Kommunikationsinstrumente hier helfen und was man so dagegen Unternehmen kann, ist nur kurz angerissen. Wer hier Unterstützung will, kann meine Partnerin Christine Wernz als Coach anheuern. Allerdings ist ihr Terminplan mittlerweile recht eng und als Feuerwehr nicht verfügbar. Eine Idee wäre ein Train the trainer für alle, die bei der Geschichte vertrautes entdecken.

Jedem Menschlein sein Schübchen

Buuaaaaaaah zum Brüllen komisch: Auf Axonas werden aktuell ein paar Biologiefunktionäre, die etwas zu viel "abstempeln" auf's Korn genommen:
Axonas: Wenn Inquisitoren sich nicht mehr auskennen

Es ist ein lehrmeisterhaftes, excellentes Beispiel für den Unterschied zwischen "Sachebene" und "Persönlich werden"; ein Beispiel für die Betrachtung des Wortsinns, wenn der Gedankensinn nicht die Person von der Aussage trennen will. Jener Enkelmann'sche verheerende erste oberflächliche Eindruck, bei dem die blenderische Seidenkrawatte in der soziologischen Evolution den Blick auf das eigentliche Wesen des zur Genpool beisteuernden Spezies versperrt und so die biologische Evolution des Intelligenteren verhindert.

Freie Meinungsäußerung ist nicht das Problem

Marcel Bartels sollte sich mit dem baltischen Pratchen vertaut machen. Neben der Satire ist das Pratchen eines der wirkungsvollsten Mittel, seinen Gegnern stress zu machen. Auch sollte er sich gut überlegen, was er nun will.

Eine Meinungsäußerung beginnt mit "Ich bin der Meinung, dass ..." sowie Paraphrasen eben dieser Aussage.

Es wird ihm nichts helfen, auf *.com oder *.org zu publizieren. Soviel Medienkompetenz sollte er eigentlich schon aufbringen.

Auch sollte man sich von dem eignen privaten Rechtsveständnis trennen, wenn man sich mit der halben Welt anlegen möchte und sich mit Grenzen und Möglichkeiten des geltenden Rechts vertraut machen.

Es ist nicht so schwer seine Ansichten publik zu machen, ohne, dass man sich eine Abmahnung nach der anderen einfängt.