Archive for the 'Projektmanagement' Category

Wer ist Anbieter, bitt’ schön? oder der untergeschobene Inhalt

Nicht ohne eine gute Portion Ironie und Satire hat Stephan Janosch der Site valess.de unter Rezepte ein Burger-Rezept per Url untergeschoben. Stephan Janosch machte damit auf eine Sicherheitslücke der Site aufmerksam. Der gesamte Inhalt kommt via Url und damit ist die Adresse grausam lang, glücklicher Weise gibt es Dienste, die diese Adresse für einen verkürzen und da ich zwar Berichten darf, aber nicht verlinken hier im Rahmen der Berichterstattung die Kurzfassung der inkriminierendenUrl: XXXXXXX.notlong.com. (Die Katze ist zwar aus dem Sack und im Netz über zahlreiche Quellen noch erreichbar, doch an dieser Stelle habe ich den Link zensiert, nachdem im Originalbeitrag der Link herausgenommen wurde)

Die Große Frage: Wer ist nun Anbieter des Inhaltes. Sicher der Inhalt ist nutzergeneriert, doch wie zahlreiche Urteile der Gerichte in Bezug auf Kommentare in Blogs und Foren gezeigt haben, ist der Anbieter der Site noch immer verantwortlich für seine Inhalte. Anbieter des Inhaltes bleibt damit das Unternehmen, das die Adresse für nutzergenerierten Inhalt unter valess.de ermöglicht und nicht nur der Autor.

Wenn der Parkrocker in seinem Beitrag Campina mahnt Blogger ab von einem gefakten Screenshot berichtet, dann ist diese Aussage schlicht falsch. Der Screenshot ist authentisch und der Inhalt wird auf der Site angeboten. Zum Leidwesen des Unternehmens war die Publikation nicht geplant, noch vor der Publikation autorisiert. Über die Autorisation lässt sich damit streiten. Nachdem das Unternehmen nach Kenntnis der Lücke nutzergenerierte Url noch immer zulässt, könnte man von einer Duldung ausgehen und jeden nutzergenerierten Inhalt — vom "Solvent Green Burger"-Rezept einmal abgesehen (Abmahnung lässt auf eine Ablehnung schließen) — als akzeptiert betrachten. Müsste das Unternehmen nicht nun alles fressen, was man ihnen auf der Seite vorsetzt?

Die nutzergenerierten Urls sind technisch machbar und öffentlich zugänglich. Das Unternehmen sah keine Notwendigkeit die Lücke zu schließen. Campina sollte vielleicht noch ein wenig üben in Bezug auf Kommunikation im Internet. Ein Anwalt ist nicht immer die beste und erste Wahl. Ich hoffe Campina überdenkt seine Haltung und nimmt die scharfen Kanonen zurück. Gemeinsam schmunzeln ist für alle die bessere Strategie, nicht wahr? Wer will schon gern bei engstirnigen Bedenkenträgern einkaufen?

Update: Blogger und Unternehmen haben sich via Anwalt auf einer menschlichen Ebene getroffen.

Ende 2001 trat ich einem Forum bei un’nu bin ich bei meinSch***

Ende 2001 trat ich einem Forum bei ...

  1. dessen Bezeichnung nicht wie eine Damenbinde klang
  2. ganz Forum war mit allen Ecken und Kanten und dem selbstbewussten "Wir sind die User-Ego"
  3. mit einem aktiven Chatroom
  4. mit einem rasant wachsenden Nutzerstamm

Dann kamen die Änderungen ...

  1. Es wurde und ist bis heute etwas peinlich den Forennamen zu erwähnen
  2. Der Chatraum wurde zur Nebensache ... man konnte sich dort nicht mehr spontan einklinken
  3. Die User wurden gegängelt, gestutzt und wenn alles nichts half expediert
  4. Die Nutzerzahlen stagnieren nun schon recht lange

Heute war wieder Relaunch. Wie schon beim letzten Relaunch redet man im Forum nicht über den Relaunch. Tststs! Laut eigener Aussage ist das Forum ein "Business-Forum für Frauen" ... ich denke das hat sich hiermit erledigt. Es hat den Touch der Zeitschrift "Meine Freundin" bekommen. Das Forum wurde per Design und Nutzerführung zur Nebensache erklärt. Es hat einen neuen (leichten) Touch von Social-Network ala Xing erhalten ... Mein erster Impuls war "Austreten!" ... den habe ich Angesichts der langen Zugehörigkeit noch einmal unterdrückt. Ich überlege noch und werde es eine Weile beobachten. Der Name? (femity)*duck und weg*

Widgetize any and all in Wordpress

oder: Wie man Worpress-Plugins per Widgets in die Sidebar integriert

Ich werde mehr und mehr ein Fan von Widgets. Noch sind drei von vier Weblogs unter meiner persönlichen Regie nicht widgetized. Mit editierbaren Themes ist deren Nutzen debattierbar, sofern man von PHP eine Ahnung hat — möchte man meinen. Doch auch ein Programmierer ist froh, wenn er für kleinere Änderungen nicht sich nicht durch zig hundert Zeilen Code wühlen muss. Widgets machen viel Sinn. Das zeigt der Vergleich in folgender Gegenüberstellung nur allzu deutlich:

Integration eines Plugins in die Sidebar mit "widgetize anything":

Widgetize anything Screenshotausschnitt

Dagegen die Ansicht, die einem präsentiert wird im "Edit Theme" und dem Scriptgewusel einer sidebar.php:

Edit Theme: sidebar.php (Screenshot-Ausschnitt)

Selbst offline in einem Editor mit farblich hervorgehobenem Code, sauberen Einrückungen, Zeilennummern und anderen Editorkomforts wird man die Übersichtlichkeit und Klarheit, die Widgets in Kombination mit 'widgetize anything' bieten, nicht erreichen.

Noch sind Widgets nicht wirklich sinnvoll organisiert. Widgetize anything Einstellungen, aktuell bezieht sich dies auf die Anzahl der verfügbaren Widgets, befindet sich nicht unter Widgets im Bereich Theme. So manche Funktionen, die Widgets bieten, würde man unter Plugins vermuten. Ich kenne noch nicht allzu viele Widgets, das Thema ist für mich neu, doch ich vermute, meine ersten Erfahrungen im Umgang mit Widgets wird sich Bewahrheiten: Mit Widgets wird man durch alle Menüs und Untermenüs von Wordpress geschickt.

Man wird seinen Kunden also mehrmals erklären müssen, wo sie was einstellen können, wenn diese selbst Hand anlegen wollen.

Widgets sind darauf ausgelegt, dem Laien mehr Kontrolle zu geben. Das aktuelle Durcheinander steht der Intension noch ein wenig entgegen. Aber auch diese Kinderkrankheiten werden sich wohl in den nächsten Versionen beheben lassen.

Leseempfehlung zu Widgets in Wordpress: Bloganbieter.de: Wordpress Widgets richtig nutzen

Was brauche ich, wenn ich meine Website selbst pflegen möchte?

Die Frage ist schnell und einfach beantwortet: Kenntnisse und einen Texteditor oder ein Redaktionssystem (CMS)/Webeditor

Kenntnisse in der Websitepflege

Mit einem guten Template und der Trennung von Inhalt und Gestaltung, benötigt man nur noch wenige HTML-Kenntnisse um Inhalte in eine Seite einzupflegen. Die meisten Texteditoren beherrschen Textbausteine, die man in eine Seite einbauen kann. Z.B. könnte ein Template-Textbaustein wie folgt aussehen:

<?PHP echo '<?xml version="1.1" encoding="iso-8859-1"?>'; ?>
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">

<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="en">
 <head>
  <title>TITLE</title>
  <meta name="keywords" content="KEYWORDS" />
  <meta name="description" content="DESCRIPTION" />
  <link rel="stylesheet" href="style.css" type="text/css" media="all" title="Default styles" />
 </head>
 <body>
  <div id="header">
    <!--[ ###### Kopfzeile ###### ]-->

  </div>
  <div id="navigation">
    <?PHP include(navigation.php); ?>
  </div>
  <div id="content">
    <!--[ ###### Inhalt ###### ]-->

  </div>
  <div id="footer">
    <!--[ ###### Fußzeile ###### ]-->

  </div>
 </body>
</html>

In dem Beispiel wird die Navigation in einer separaten Datei verwaltet und alle Seiten beruhen auf PHP, das erspart dem Redakteur der Website, dass er bei einer neuen Seite alle Seiten öffnen und aktualisieren muss oder auf eine zentrale Navigation angewiesen ist. Hat man SSI (Server Side Include) kann man auch die Navigation darüber einfügen und eine Dynamik (hervorhebung der aktuellen Seiten sowie Seitenlinks hierarchisch ein- und ausblenden) z.B. via Perl erzielen.

Unterschiedliche Weisen der Hypertextverlinkung
Je nach Anforderung macht die eine oder die andere Art bzw. eine Kombination (z.B. zentral und linear oder vernetzt und linear oder alle drei) der Vernetzung der Seiten Sinn. Je nach Art der Vernetzung müssen in reinen HTML-Seiten mal mehr mal weniger Seiten erneut geöffnet und bearbeitet werden, ändert sich das Seitengefüge durch zufügen, löschen oder umstrukturieren. (siehe auch Yale Styleguide zum Thema Navigation auf TU-Chemnitz.de und Sitestruktur von selber Quelle)

Dergestalt die Arbeit vorbereitet, benötigt der Redakteur nun noch ein grundlegendes Verständnis der folgenden HMTL-Tags: H1-H6, P, PRE, OL, UL, LI, DL, DT, DD, TABLE, TH, TD, IMG, A, DIV, BLOCKQUOTE, Q, CODE, STRONG, EM und SPAN sowie die Attribute 'src', 'href' und 'class'. Die Liste ist kurz und das Regelset dieser Tags nicht allzu kompliziert (siehe hierzu selfhtml: HTML-Kurzreferenz). Wer nun noch die PHP-Datei für die Navigation entsprechend organisiert, kann auch dem Laien mit einem beliebigen Texteditoren wie z.B. dem Notepad in Windows (mein Favoriten sind PSPad, Weaverslave und Textpad) und FTP die Website-Pflege anvertrauen.

So manchem aber ist das schon zu kompliziert und dem sei ein Redaktionssystem oder Webeditor empfohlen.

Websitepflege mit dem Redaktionssystem (CMS/Webeditor)

Je nach Anforderung bezüglich Websitekomplexität und Größe des Redaktionsteams braucht man ein funktionsreiches Redaktionssystem mit dem Leser, Autoren, Redakteure und Administratoren verwaltet werden können oder Publikationsfristen, Seitenstrukturen, etc. oder aber es ist eine kleine Site und das Redaktionsteam ist klein und in Rufweite, neue Seiten werden fast immer dann publiziert wenn diese auch geschrieben werden und dann genügt ein einfacher Webeditor (gelegentlich auch MiniCMS genannt). Wie in der Textverarbeitung Word stehen dem Autor oder Redakteur Schaltflächen zur Verfügung. Einige Formulare dienen zur Seitenstrukturierung und Benutzerverwaltung. Je nach Komplexität benötigt man für das CMS eine Schulung (Joomla, Drupal, Contenido, Moodle, etc. ... ) oder ein 15-minütiges Telefongespräch (Editland, Wordpress, Textpattern, ...). siehe auch CMSMatrix.org

CMS = Contentmanagementsystem ist der Oberbegriff für diverse Systeme unterschiedlicher Prägung, wobei so mancher CMS mit dem Redaktionssystem gleichsetzt und Webeditoren, die außer Inhalt und Seitenstruktur nichts weiter verwalten können die Bezeichnung CMS absprechen. Genaugenommen ist auch ein Online-Shop ein Contentmanagementsystem ebenso wie ein Weblog, ein Wiki oder eine Community mit Profilen, Chat und Foren. Je umfangreicher der Inhalt, je komplexer die Nutzerrechte, die Kombination/Sortierung von Textbausteinen und Seitengefüge, desto eher empfiehlt sich eine Datenbank, in der all dies verwaltet wird. Welches CMS letztendlich das geeignetste ist, hängt mit dem Website-Pfleger bzw. -Pflegeteam ebenso zusammen, wie mit den Inhalten und deren Flexibilität in Bezug auf Darstellung, Vernetzung, Zuordnung und Publikationszeiten sowie Nutzungsrechten.

Was es mit Seitensystemen/Seitenstrukturen auf sich hat, davon ein andermal mehr ...

Mehr löschen als schreiben

Bei manchen Forenbeiträgen lösche ich mehr als ich veröffentliche. All die Worte, mit denen ich vom Leder ziehe, bleiben unveröffentlicht. Manchmal trauere ich um all das Ungschriebene:

  • ... wenn ich vom Leder ziehen möchte gegen den unnötigen Einsatz von Datenbanksystemen,
  • ... wenn ich gegen lieblose und hingeschluderte Websites wettern möchte,
  • ... wenn ich den Missbrauch von AJAX und Flash anmahnen möchte, ...

Aber dann halte ich inne und ermahne mich, dass auch wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass wieder ein Mini-Projekt mit populärem Maxi-CMS und dem klassischen Schnickschnack in der Planung ist, so ist es nicht mein Bier. Ich sollte meine Nase aus anderer Leuts Fehler wirklich raushalten ... insbesondere dann, wenn es reine Spekulation ist und niemand nichts genaues weiß.

Notiz an mich: "Nicht dein Bier!"

Web: Nicht einmal wirklich Nice-to-have

"Ich war auf der Seite", bestätige ich, dennoch gehe ich während des telefonischen Erstgespräches einmal durch die klassische 5-Seiten-Präsenz und konfrontiere den Unternehmer mit dem Feedback.

  • Performance: Tabellenlayout ungünstig — das Verhältnis von Inhalt zu Quelltext ist deutlich schlechter als bei DIV-Designs.
  • Flash: Ich weiß nicht, was in der Flashpräsenz ist. Ist darin wichtige Information enthalten? Ich habe eine Flashblocker aktiviert. Mein Hauptbrowser ist der Firefox. (Er ist mein Schweizermesser, ich werde nicht auf den IE für eine Präsenz wechseln, wenn ich nicht muss.) Der Firefox hat die unangenehme Eigenschaft, den Cache des lokalen Rechners vollzubaggern und nicht wieder frei zugeben, bis hin, dass der Rechner zur lahmen Schnecke verkommt und ordentliches Arbeiten unmöglich ist. Ich sezte daher den Flashblocker ein. Das Flashsymbol klicke ich nur an, wenn ich weiß warum und es für relevant erachte. Für den Einsatz des Flashs auf dieser Seite kann ich keinen guten Grund entdecken.
  • Online-Katalog vom Vertragspartner mit Java-Applet. Zu dumm aber aktuell ist das Java-Applet funktionsuntüchtig. Ich vermute es enthält die Navigation und der gesamte Inhalt wäre auch über die Adresszeile zugänglich, wüsste man nur die jeweiligen Seiten. Auch Java-Applets sind für den Firefox eine Qual. Der Firefox startet im Hintergrund Prozesse, die nicht mehr beendet werden können. Regelmäßig muss der Browser nach dem Aufruf des Applets über den Taskmanager abgeschossen werden. Ich meide Seiten mit Java-Applets.
  • Kontakt-Seite ist ein 404
  • Der Online-Shop ist von einem weiteren Vertragspartner und aktuell nicht erreichbar.

:harr: Eigentlich benötigt das Unternehmen keine Internetpräsenz und der Webdienstleister kann sich auch getrost ausixen. Als Visitenkarte um einmal schnell Ansprechpartner und dessen Telefonnummer nachzuschlagen, genügen zwei Seiten, eine Seite generelle Informationen "Unternehmen/Angebot", die andere "Kontakt/Team". Der Rest des Katastrophengebietes könnte ebenso gut wegfallen.

Werkzeugbau gehört noch immer zu den Unternehmen, die mit dem Web wenig bis nichts anfangen, insbesondere, wenn der eigentliche Anbieter und Vertragspartner via Gebietsschutz die Konkurrenzsituation deutlich entschärft.

Im Grunde benötigt nicht der kleine mittelständische Betrieb ein neues Webkonzept sondern die Konzerne, die bundesweit Mittelständler unter ihre Fittiche genommen haben.

In der Teminbestätigung habe ich auf den Artikle zur Webpräsenz des Karosseriebauers verwiesen, der erforlgreich in sein Unternehmen Webgeschäftsprozesse integriert hat.

Kommunikation via Weblog mit Kunden dürfte für einen Werkzeugbauer noch lange nicht gegeben sein. Andere Dinge schon, dann könnte sogar die Website weniger überflüssig sein und sich deutlich besser auszahlen, unabhängig vom großen Konzern, der die "Kleinen" so kuschelig beschützt.

Schaumschlägerei und Effekthascherei

Ich hatte mich ja schon beim Durchblättern der Waren in meinem neuen "Supermarkt" gewundert, wie man eine Website konzipieren kann, bei der bei jedem Aufruf einer Seite ein Roboter einen Salto schlägt (Übrigens blockt ein Adblocker die Anzeige von den Monster-Waren — what a joke!). Jetzt hat mich ein Kommunikationsdesigner-Kollege zum staunen gebracht. Da schlägt der Kommunikationsdesigner doch glatt für eine Ware in mehreren Varianten ein Cartsystem vor.

Ein Cartsystem ist ein System das es dem Nutzer des Shops ermöglicht von mehreren Internetseiten Warenbestellungen zusammenzustellen mit ganz unterschiedlichen Waren und Mengen um dann in einem Bestellformular und nicht in 10 Bestellformularen die Bestellung senden zu können.

Es sind diese Pappenheimer, die einem das Leben so schwer machen. Wenn schon Kommunikationsdesigner mit einem Leistungsangebot im Bereich Webdienste nicht den Unterschied kennt zwischen Kundenmanagement und Cartsystem, wie soll es das der Endverbruacher wissen. Und am Ende hört man dann ein "Aber der Herr Experte hat gesagt ..." und wenn ich vor dynamischen Webinhalten warne, überhören die meisten, dass ich von dynamische Webinhalte, die kein Fallbacksystem beinhalten, insbesondere sinnlosen dynamischen Webinhalten dringend abrate.

Das gleiche gilt für Applikationen wie ein Cartsystem!

Am Anfang steht der Zweck

Am Anfang steht der Zweck:

  1. Was will ich erreichen?
  2. Wen spreche ich an?
  3. Wie kann ich dem Nutzer den Web zum Ziel bequemer, einfacher machen?

Wenn ich Zweck, Ziel und Kundentypus mir gründlich angesehen habe, dann entscheide ich über den nächsten Schritt. Funktionen und Strukturen für die Website. Kenne ich diese kann ich beginnen den Inhalten Form zu geben. Heraus kommt ein Website die auf Geschäftsprozesse, auf Gefühl/Motivation und anderes mehr hin optimiert ist und gute Aussichten auf eine Erfolgreiche Website hat.

Es ist schlicht schwachsinn, ein Cartsystem zu verwenden, nur weil das state of the art eines Onlineshops ist. Schließlich hat ein Onlineshop in aller Regel mehr als eine Ware.

Linktipp: Projekt Referenz

Es wird Zeit die Inhalte zum Projektmanagement aus dem A2O hier zu übernehmen. Angefangen mit einem Link zu einer Fülle von Beiträgen und Projekt-Manamgement-Software: Project reference

Autsch Werben ohne Basis

Als ich bei dem Spammer feststellte, dass er nicht über eine Warenbezeichnung bei mir hineingestolpert war, sondern über eine Recherche der Unternehmensbezeichnung meines Kunden, da habe ich meinem Kunden BEscheid gegeben, dass Konkurrenz aktuell in seinen Fußstapfen wandert. Nach dem ich also gerade einen interessanten Plausch nach der Mail an meinen Kunden über Websites und Werbung, über den kleinen und großen Unternehmeralltag, da wurde ich noch ein wenig neugierig und klickte rüber zum Konkurenten. Es scheint als habe dieser Anbieter die Reihenfolge nicht im Griff.

Erst wird der Shop bestückt und die Demo-Videos und -Computerspiele gegen das eigene Warensortiment ausgetauscht und dann beginnt die Werbung, oder aber man hat ein Schild, das ankündigt wann denn der große Tag der Shop eröffnung ist, wenn man schon vorab WErbung schaltet.

Leute gibt's?

Randnotizen vom User

Randnotizen

Als ich den Beitrag bei Robert las, stellte ich mir das schlimmste vor, einen Text übersäht mit kleinen dots für das Popup der Benutzerkommentare (User ist viel kürzer und schneller .. sei's drumm). Doch die kleinen Pfeile sind klasse.

Das Problem wird der Benutzer sein

Benutzer kommen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungshorizonten auf der Website an. So mancher nimmt den erst besten Knopf und hinterlässt dort seinen Senf, viele Begreifen nicht den Sinn und Zweck von Betreffzeilen und starten dort die persönliche Anrede "Hallo" oder den generellen Hilferuf "Ich brauche Hilfe!". Dinge in meinem Mailfach, die ich nicht für den Tod ausstehen kann. Ich traue dem "gemeinen User" nicht generell zu, dass er Sinn und Zweck einer Randnotiz versteht.

Randnotizen

Viele sind geteilter Meinung über Randnotizen in Büchern der öffentlichen Bibliotheken. Ich finde diese klasse, doch diese sind meist in wissenschaftlichen Büchern von Kommilitonen verfasst. Selten befindet sich dort belangloses Alltagspalaver und bei Studenten kann man ein gewisses Niveau und Expertentum erwarten. Das heißt Randnotizen liefern i.R. zusätzlichen Mehrwert. Randnotizen im Buch sind räumlich begrenzt. Sie müssen als knapp und fokussiert ausfallen. Ich sehe sie unmittelbar.

In der Blog-Randnotiz vom Leser & Gast (und eben nicht inline kommentiert, wie Robert fälschlich titelt) geht es häufig um Diskussionen. Ich beziehe mich auf mehrere Stellen im Beitrag und andere beziehen sich auf diese oder jene Stelle und Kommentare. Solange diese Beiträge linear unter dem Beitrag stehen, müssen die User in irgeneinder Weise dies referenzieren und ich habe sie konzentriert an einer Stelle. Können Benutzer aber diese Stellen direkt kommentieren per Randnotiz oder schlimmer noch Inline-Kommentar ([IK]), verliere ich spätestens beim dritten Kommentar über drei Randnotizen/Inline-Kommentare([IK]) verteilt den Überblick, verliere Zusammenhänge und übersehe Bezugspunkte. So wie ich bei Baumansichten in Foren immer den Bezug verliere und viele Beiträge nicht sortiert bekomme, weil die unterschiedlichen Zweige eine zusammenhängende Diskussion verhindern.

Leserrandnotizen müssten also stark moderiert werden, ein Aufwand den ich mir lieber erspare und ein Rezept für Diskussionen mit dem Gästen auf dem Blog, die nicht einsehen wollen, dass die moderierte Version mehr Sinn macht und es meine Entscheidung ist, wie ich es haben will.

Als Korrekturfahne könnte ich mir diese Form des Kommentars gut vorstellen. Also sehr konkret in der Aufgabenstellung. Und als Möglichkeit für einen kleinen disziplinierten Benutzer- und Expertenkreis in einem Fachblog echte Randnotizen wie in den Büchern der Bibliothek ... das kann ich mir auch noch vorstellen.

Jedenfalls eine feine Sache, die man im Auge behalten sollte. Allerdings nichts für das gemeine Feld-Wald-und-Wiesen-Blog.

PS: Da fällt mir gerade ein, dass für Editland in einem Kundenprojekt gerade ein solches Plugin entstanden ist. Es ist nicht für Kommentare der Gäste gedacht, sondern für ergänzende Informationen durch den Redakteur der Seite:

Randnotizen

Umsetzung durch Holger Struck und Silke Schümann im Rahmen der Templaterie (also meiner Wenigkeit) was Planung und Programmierung anbelangt.

Nachtrag damit Leser hier nicht vergeblich die Templaterie abklappern müssen: Nein, das ist noch nicht als Plugin in der Templaterie erhältlich (nur auf persönliche Anfrage). :-) K0mmt aber, nur eben verzögert, weil ich meinem Kunden nicht komplett die Show stehlen will. Ein Besuch der Templaterie lohnt sich aber in sonst jeder Hinsicht wenn man überlegt seiner statischen Website ein wenig Pepp zu geben.