Archive for the 'Policy' Category

Without consent!

Wordpress hat eine Popularität erreicht, die Ressourcen verbraucht, die die engagierten Administratoren, Initiatoren offensichtlich mehr und mehr in Verlegenheit bringt. Es ist kein sich selbst tragendes Projekt. An dem Projekt saugen zentausende, was nicht nur Geld kostet, sondern im Besonderen auch die Begehrlichkeiten von Marketeeres weckt. Damit verliert Wordpress so einiges an Glanz. Nun wählt Wordpress nicht den Weg der kleinen kostendeckenden Lizenzgebühr, sondern experimentiert.

Konsumentendaten sind eine Ware. Wenn Wordpress Konsumentendaten sammelt, dann heißt das, dass früher oder später die Werber in die Privatsphäre des Bloggers eindringen.

In Wordpress 2.3 sind zum Unmut der Nutzer von Wordpress einige Türen geöffnet worden. Wer seine Privatsphäre zurück möchte muss nach der Installation noch einmal aktiv werden. Hier einige weiterführende Links:

Neue Beiträge auf Silkester.de

Aktuelles und Bilder haben jeweils einen neuen Beitrag. Ein Bild von Photocase.com das ich heute dort entdeckte, von einem Bürohochhaus mit Glasschaden. Es ist kein beliebieger Glasschaden. Dieser Glasschaden spricht vom Wesen der Kapitalwirtschaft. Und in Aktuelles ist eine Geschichte von einer alltäglichen Dreieckskiste und Kathalysator. Es geht um den Unterschied zwischen Regeln und Führen. Wenn die Mitarbeiter schnurren, genügt es in aller Regel die Spielregeln zu überwachen und zu Terminpläne zu kontrollieren. Wenn aber ein Sandkorn im Getriebe ist, das man halten möchte, weil es in Wahrheit ein roher Diamant ist, dann trennt sich der Verwalter vom Geschäftsführer. Welche Kommunikationsinstrumente hier helfen und was man so dagegen Unternehmen kann, ist nur kurz angerissen. Wer hier Unterstützung will, kann meine Partnerin Christine Wernz als Coach anheuern. Allerdings ist ihr Terminplan mittlerweile recht eng und als Feuerwehr nicht verfügbar. Eine Idee wäre ein Train the trainer für alle, die bei der Geschichte vertrautes entdecken.

Freie Meinungsäußerung ist nicht das Problem

Marcel Bartels sollte sich mit dem baltischen Pratchen vertaut machen. Neben der Satire ist das Pratchen eines der wirkungsvollsten Mittel, seinen Gegnern stress zu machen. Auch sollte er sich gut überlegen, was er nun will.

Eine Meinungsäußerung beginnt mit "Ich bin der Meinung, dass ..." sowie Paraphrasen eben dieser Aussage.

Es wird ihm nichts helfen, auf *.com oder *.org zu publizieren. Soviel Medienkompetenz sollte er eigentlich schon aufbringen.

Auch sollte man sich von dem eignen privaten Rechtsveständnis trennen, wenn man sich mit der halben Welt anlegen möchte und sich mit Grenzen und Möglichkeiten des geltenden Rechts vertraut machen.

Es ist nicht so schwer seine Ansichten publik zu machen, ohne, dass man sich eine Abmahnung nach der anderen einfängt.

Den Spiegel ertragen

Ich bin definitiv keine aalglatte Unternehmerpersönlichkeit, die diplomatisch das Ego von strategisch "wichtigen" Personen streichelt. Soeben habe ich wieder jemanden den Spiegel vorgehalten und es in erster Linie für mich versaut. Na bravo. Andererseits Tatsachen sind Tatsachen und da mag sich der Journalist per se noch so viel in die Tasche lügen von wegen der Neutralität. Auch eine Vorabversion zu erbitten ist nicht dazu da, den Journalisten in die Pfanne zu hauen oder seine Neutralität und Freiheit einzuschränken, sondern mag dem Journalisten schützen vor sachlichen Fehlern. Andererseits sollte ich selbst wohl mehr Prinzipientreue an den Tag legen. Wenn ich hier schon im Blog mein Maul aufreisse und anderen den Spiegel vorhalte, dann auch ein wenig mir. Read the rest of this entry »

Ein Journalist wundert sich

Da erbittet ein Journalist eine Demo, um einen Artikel schreiben zu können. Als ihm dämmert, dass er die Software am Ende nicht privat nutzen darf, wundert er sich. Tja. Manche Unternehmer schmieren keine Journalisten und erwarten, dass Journalisten sich an den ethischen Grundsätzen des Journalistenbundes orientieren.

Komische Unternehmer. :D

Nachtrag: Nachgereicht ... einen kleinen Journalisten-Rabatt im üblichen Rahmen sollte man gewähren. Jupp, die Software ist gut und die Welt schlecht. ;-)

Downfall einer Website

Für keine meiner Websites kaufe ich Werbeplätze ein oder mache anderweitig großartig Werbung. Deren Erfolg beruht einzig und allein auf deren Inhalte. Erstmals habe ich nun auch für einige Zeit einen statischen Web-Prospekt im Web. Die Site war einst ein Portal für ganz unterschiedliche redaktionelle Beiträge und eine umfangreiche Darstellung meiner Leistungen. Die Site war viel besucht. Mit zahlreichen Wortkombinationen und den kleinen Textabstrakten zum Stichwort in Google nahmen diese Besucher den Link auf sich und als ich die Site gezungener Maßen neu ausrichten musste, habe ich mich zu einem Prospekt entschieden. Mit diese Form der Seite hatte ich bislang wenig Erfahrung.

Die Texte bieten schlicht Leistungen an und sind inhaltlich nicht sonderlich spannend. Seit einer Woche nun beobachte ich die Besucherströme auch für diese Seite. Alle Seiten, die einstmals im Google-Index vorhanden waren, sind dort verschwunden. Der Prospekt muss aus sich heraus Interessenten anlocken. Aktuell kommen die Besucher über die Bildersuche von Google. Auch wenn die Bilder der Seite eine Attraktion darstellen, betrachte ich diese Seite aktuell als einen wahren Flopp. Die Besucherzahlen sind von täglich vierstellig auf täglich ca. 30-60 runter, die allesamt via Bildersuche kommen und dann vermutlich diese Bilder rippen. Würde ich die Bilder aus Google rausnehmen würde die Zahl vermutlich auf 3 am Tag absinken, wenn überhaupt.

Ich war immer der Ansicht, dass ein Webprospekt nicht viel taugt. Endlich habe ich es aus erster Ansicht und darüber hinaus auch in der Auswirkung, wenn die Site ein hohes Ranking hat und aus sich heraus gute Besucherzahlen hatte. Eine Website mit der man nicht arbeitet, ist keinen Pfifferling wert.

Wenn Blogger Blogger zumüllen … äh mailen

Wenn man Bloggern nicht zutraut, zu wissen, was ein RSS-Feed ist, wem dann. Es macht also überhaupt keinen Sinn, Blogger mit Mails zu überfrachten. Man risikiert damit nur in kurzer Zeit in den Spamfilter verfrachtet zu werden und somit jede Chance wirklich relevante und vertrauliche Anliegen noch per Mail kommunizieren zu können.

Manchmal sollte man dann doch seinen Verstand einsetzen und die Glubschaugen aufmachen, welche Kommunikationswege zur Verfügung stehen. Wenn mich ein Blog interessiert, ist es im RSS-Feeder, wenn nicht, schaffen das auch keine Mails. Ich verzichte darauf die Person hier weiter zu nennen. Einige Blogger wissen ohnehin schon, wer es ist. Vielleicht haben diese sich ja auch aktiv aus dem Verteiler streichen lassen. Diesen Aufwand mache ich nicht mit Personen, die schon mit den ersten Mails ein klassisches Mailspammerverhalten an den Tag gelegt haben. Wozu gibt es die Klassifizierung als Spammer und die vollautomatische schnelle Entsorgung solcher Mails. Dass diverse Spamfilter untereinander kommunizieren und jene Mailsender ein schlechtes Karma erhalten, ist durchaus beabsichtigt. Mein E-Mailfach ist nicht dazu angelegt worden, mit Werbemüll zugestopft zu werden. Da der Aufwand Spammails zu stornieren dem Reinigen des Augeas-Stalles gleicht und ich somit nicht wirklich verhindern kann, dass diese Mails geschickt werden, kann ich nur mit dem geringstmöglichen Aufwand dafür sorgen, dass mir diese Mails kaum und dann nicht mehr unter die Augen kommen.

Für dumm verkauft

Mogeln, Einschleichen, für Dumm verkaufen

Am Wochenende hatte ich mir die Jubiläumsausgabe 30 Jahre GEO gegönnt. Geo zählt zu den Verlagen, deren Ausgaben viel Spaß machen. Die Bilder sind farbenfroh und ausdrucksstark, die Texte informativ und unterhaltsam. Ich kaufe Geo gern.

Mit der Jubiläumsausgabe kam ein Geschenk, des Verlages. Der erste Band eines Themenlexikons. Nun habe ich keine Verwendung für ein Themenlexikon in 20 Bänden und die "Erde A-Irak" zu besitzen ist nicht wirklich ein Geschenk über das ich mich freue. Es ist nur ein Buch das ich nun auch noch abstauben muss. Im Heft dann die Werbung für die 20 Bände ...

Der Verlag betont fett bei allen Preisangaben, dass man Geld spare. Über 100 Euro. Aha. Und was soll ich noch zahlen? Ich bekäme jenes Dingens geschenkt, Wert 59 Euro, die ich nicht bezahlen müsse und selles Sächelchen für 49 Euro geschenkt. Aha. Und was kostet es. Na beim Häkchen "JA, ich will bestellen" steht bestimmt der Preis.

Box für das Häkchen [ ] und dann folgt der Text:

Ja, ich möchte € 101,95 sparen und bestelle die weiteren 19 Bände des GEO Themenlexikons zu, Preis von € 15,75 statt € 17,90 pro Band im Einzelkauf. Das sind € 299,– für das Gesamtwerk zuzüglich der Versandkosten von € 0,95 pro Band (GEO-Abonennten zahlen keine Versandkosten). Somit spare ich € 59,–. Die Lieferung erfolgt bis Ende Mai 2007.

Lieber Herr Gaede weiß der Geier wie der eigentliche verantwortliche heißt vom GEO- Gruner und Jahr Verlag, im Internet wäre jetzt eine Abmahnung wegen Preis-Verschleierung fällig. ;-)

Zugegeben ich wollte die Bände von vorne herein nicht erwerben. Doch als ich diese Werbung sah, erweckte der GEO- Grunder und Jahr Verlag meine Zorn. Die restlichen 19 Bände zu bestellen kostet € 317,05. Dazu muss ich aber mehrfach meinen Kopf anstrengen und jeder Flüchtige Blick erzählt von € 101,95 und € 59,- oder von "Über 100 Euro sparen" statt 317,05 Euro ausgeben. Vielleicht sollte der Verlag stolz darauf verweisen, dass jeder der 20 Bände seine € 17,90 wert ist, statt mit aller Macht zu versuchen den Kunden durch geschickte Manupulation vorzugaukeln, dass das Werk noch günstiger sei und man doch soooooo viel zu verschenken habe.

Pfui! Lieber GEO-Verlag, sie sind im Ansehen eben viele viele Stufen herunter gepurzelt. Und bei aller Liebe ich finde 17,90 pro Band nicht teuer. Warum also überhaupt diese idiotischen faulen Tricks.

Hat denn keiner mehr eine Kaufmannsehre und Produzenten-Stolz?

Wenn der Lieferant nicht klingelt

Aktuell ärgert sich meine Freundin in in ihrem Bellissimama Umstandsmodeblog, das ich ihr kürzlich auf dem eigenen Server einrichtete über einen Lieferanten.

Offenbar ist eine Abstellerlaubnis eine ganz blöde Idee, denn die Fahrer sehen den Vermerk und damit erübrigt sich für diese das klingeln und warten. Die Tour kann schneller abgearbeitet werden, als wenn man erst klingeln und Lieferformalitäten erledigen müsste. So lästige Dinge wie Quittieren oder gar die genau Inspektion der Verpackung und u.U. auch das aufpellen der ersten Schicht. Geschwindigkeit ist eine begehrte Ware, dieser Tage. Wir sind ungeduldig geworden.

Der Lieferant gewinnt noch in einer weiteren Hinsicht. Hey. Was immer in der Zeit passiert zwischen Abstellen und Empfang der Ware, ist nicht mehr in der Verantwortung des Lieferanten. Da diese Zeit grundsätzlich auszuschließen scheint, dass man den Verursacher einer Beschädigung noch ermitteln kann, verzichten Kunden dieses Lieferanten mit einer Abstellerlaubnis auch auf jegliche Haftung des Lieferanten für Transportschäden.

Sonja Völker, schreibt in ihrem Blog, dass sie mit Kunden anwesend war zum Zeitpunkt der Lieferung und wäre das Paket in diesem Zeitraum größeren Gewalteinwirkungen ausgesetzt gewesen, sie hätte es wohl gehört, denn Kunden heißt sie war in dem Zimmer direkt neben der Tür mit Blick auf die Straße.

Das macht es mehr als unwahrscheinlich, dass die Transportschäden nach dem Abstellen erfolgten.

Pech! GLS-Lieferungen offensichtlich nur theoretisch versichert ... erst jetzt merkt sie was sie sich mit der Abstellerlaubnis eingebrockt hat. Aber auch der Verzicht sollte ein Lieferunternehmen nicht davon entbinden für Schäden zu haften die Fahrlässig an der Ware verursacht wurden. Nun was ist Fahrlässig? Wie muss eine Ware verpackt werden. Hier versagt meine Expertise. Ich weiß es nicht. Meine Freundin ist der Ansicht, dass die Puppe ausreichend verpackt war, darauf deutet auch der Hinweis in ihrem zweiten Beitrag "GLS weigert sich, für Transportschaden zu haften" zum Thema, in dem sie darauf verweist, dass diese Verpackung für einen Transport um die halbe Welt wohl ausreichte, aber nicht für den Transport durch ein viertel Deutschland.

Ich kann ihren Zorn nachvollziehen. Es ist bedauerlich, dass die GLS hier nicht einlenkt. Rein formal ist die GLS vermutlich im Recht. Dass Pakete vom Hochband in den Zentralen abstürzen ist normal. Für diese Ausfallquote ist die Versicherung zuständig und in der Gesamtkalkulation enthalten. Das Motiv bei der Abstellerlaubnis nicht im Besonderen auf die Veränderte Lieferhaftung hinzuweisen, nachvollziehbar. Das implizite "Selbst Schuld!" in richtung Bellissimama gerade unter dem Aspekt Unternehmertum, Unternehmerrisiko und der vermalledeiten SELBSTSTÄNDIGKEIT wohl nicht ganz unverdient. Lesen, prüfen, abwägen und auch mit den Konsequenzen der eigenen Entscheidungen leben.

Und Doch! Es ist gut, dass die Geschichte im Netz steht. Denn die Konsequenz in aller Deutlichkeit mit wenig Recherche im Netz zu finden, mag anderen helfen und GLS mag die Konditionen und die Erläuterungen zur Abstellerlaubnis noch einmal überdenken. Denn den nicht unerheblichen Vorteil der Abstellerlaubnis in dieser Weise gegen den Kunden zu benutzen, erscheint mir nicht Weise. GLS ist nun einmal nicht der einzige Anbieter am Markt und andere Anbieter nutzen hier ihrerseits das Thema Kulanz um Kunden von ihrer Leistung zu überzeugen.

Ich kann nicht sagen, welche Entscheidung die bessere ist? Das können nur die Bilanzen von GLS im Vergleich zu den anderen Lieferunternehmen zeigen und nicht einmal dann, denn die Interferenzen in der Bilanz durch andere Marketingmassnahmen machen einen direkten Vergleich dieses Aspektes schwer bis unmöglich.

Geschäftsfelder in treue Hände

"Geschäftsfelder in treue Hände gegeben" — manchmal ist es schwer nicht der Gier zu verfallen, vorallen Dingen, wenn man etwas dringlicher als sonst nach Aufträgen schielt. Es erscheint mir wie der pure Luxus, dass ich eine Interessenten weitergerreicht habe, obwohl ich den Auftrag leidlich hätte bewältigen können. Aber im Print (Koordination&Materialauswahl) sind meine Lücken einfach so groß, dass ich dieses Geschäftsfeld per Entscheidung vor einiger Zeit schon habe aufgegeben. Nicht, dass ich nicht selbst einen ordentlichen Druckjob hinbekäme, aber ich habe ein besseres Gefühl meiner Verantwortung als Anbieterin gegenüber, wenn ich diese Jobs in kompetentere Hände gebe, z.B. Monika Heizmann., die Jahrzehnte in der Papierindustrie verbrachte und Papier und Druckereien kennt wie ihre Westentasche.

Ich sehe meine Qualitäten in der
Gestaltung und Umsetzung von Webprojekten

Wenn es darum geht, jemanden ins Netz zu bringen mit Qualittätsseiten und wenn es darum geht eine Seite zu etwas besonderem zu machen, da fühle ich mich zu Hause und hänge meine Nase in die neuen Technologien und spiele mit Wonne auf deren Klaviatur.

Nichts desto trotz hängt dieser *Schnaufer* in der Luft, der besagt: "Pfeiff auf Kompentenz-Lücken. Andere geiern auch nur nach dem Geld und was gut und was schlecht ist, liegt nicht selten im Auge des Betrachters. Du hättest den Interessenten vermutlich bestens bedient, auch wenn Du Deinen eigenen Anspruch unterlaufen hättest. Scheiß Qualtitätsanspruch! Kohle muss her."

Wie auch immer — auf lange Sicht ist es die richtige Entscheidung. Davon bin ich überzeugt und der Zufriedenheitslevel meiner Kunden ist mittlerweile sehr hoch. Dort soll er bleiben.