Archive for the 'Geschaeftsvorgaenge' Category

Was nun? dritter, zweiter … vierter?

Laut einer Studie hat jeder Dritte in Europa, Indien und den USA Angst vor Terrorismus und Krieg. In Spanien ist es sogar jeder Zweite, in den USA nur jeder Vierte.

Der Artikel Politik und Angst disqualifiziert sich mit diesem groben Schnitzer gleich im zweiten Satz des Teaser direkt unter dem Titel als ein bloggisch, hektisch mies recherchierter Beitrag, gleichgültig ob den Fakten, was der Autor Heiko Lietz nun tatsächlich oder vermeintlich leistete, um den Beitrag unter Heise - Telepolis zu publizieren. Tststs. Ich kann noch nachvollziehen, wenn ein Microkleinstbetrieb wie ich (1 Frau und Freunde) auf das Vier-Augen-Prinzip verzichtet und mit derlei Peinlichkeiten lebt. In einem Heise-Verlag sollte der Auswurf der Publikationen nie das Maß überschreiten, bei dem ein Vier-Augenprinzip nicht leistbar wäre. Und dass dieser Fehler bei einem Vier-Augen-Prinzip durchflutschen würde, ist höchst unwahrscheinlich, es sei denn der der gegenliest, liest nicht sondern fliegt flüchtig grob mal quer. Was nur den Rückschluß zulässt, dass der Mitarbeiter unter dem üblichen Arbeitsmotto schafft, es gefällt was der Beförderung dient und weil noch so viele andere Dinge zu erledigen sind und man ja mit Masse leichter und schneller den Chef beeindruckt als mit Klasse, die letzendlcih doch nicht so weit über dem Gewöhnlichen sich erhebt und "eben(!) nur" solides Handwerk darstellt.

Nicht dass ich wüsste, was in diesem konkreten Fall Realität und was Fiktion ist. Ich schließe nur Rück aus dem, was "man" so aus dem Arbeitsalltag kennengelernt hat und aus den Reden des Umfelds so mitnimmt.

Autsch! Nicht wahr?

Inhaltlich zum Thema des Artikeln hier im Blog und nicht bezugnehmend und mehr oder minder in losem Zusammenhang:

Was soll ich noch mehr schreiben ...

Qualitätsprüfung: Onlineangebot

Aus aktuellem Anlass, weil ich es immer wieder erstaunlich finde, dass diese Unternehmen imposantere Referenzlisten und Projekte haben als ich.

  1. Besitzt der technische Support rudimentäre HTML-Kenntnisse und weiß z.B. dass ein iFrame eine Seite in einer Seite aufruft?
  2. Wissen die Entwickler, dass Suchdienste die Url einer Seite in die Relevanz für die Indizierung einfließen lassen?
  3. Wissen die Entwickler, dass reine Java-Navigationen für Suchdienste eine Blackbox sind und Folgeseiten nicht indiziert werden können?
  4. Wissen die Entwickler, dass Java dazu führt, dass der Firefox sich nicht schließen lässt und eine Instanz offen bleibt, obwohl das Browserfenster nicht mehr sichtbar ist?
  5. Haben Entwickler ihren Shop mit einem Kraut-Feld-und-Rüben-Rechner getestet? Oder waren sie bei diesem Test kurz einen Kaffee holen, dass sie nicht mitbekamen, wieviel Geduld ein potentieller Kunde aufbringen muss?

... *seufz* und sie quälen ihre Kunden weiter mit dem Krüppelteil ...

Ohmmmmmmmm!

Die Kette der Dienstleister ist sich einig

... nur der Endkunde zickt.

Neckisches Geschäftsmodell

Der schlechte Scherz mit der strafbewehrten Unterlassungserklärung führte meine Wege heute in das Schwerin-Blog und da scheint sich Thomas Schiller noch mit einem weiteren Problem rumplagen zu müssen. Wer kennt das nicht, da flattern einem immer mal wieder Pressemitteilungen ins Postfach. Bislang war ich wie viele andere der Meinung, dass es sich bei diesen Artikeln nicht um Arbeiten von Journalisten handelt, sondern um verkleidete Werbemitteilungen von Unternehmen und in Folge dessen, der Autor froh sein kann, dass man ihn bezüglich der Veröffentlichung nicht seinerseits zur Kasse bittet. In aller Regel werden in diesen Fällen gegenseitig keine Rechnungen ausgestellt.

Als in einem Forum einmal danach gefragt wurde, ob man so eine Pressemeldung auf der eigenen Seite publizieren dürfe auch wenn man selbst nun kein Presseorgan sei, wies ich auf das Urheberrecht hin und dass theoretisch die Möglichkeit bestünde, dass der Autor hier kostenpflichten geltend machen könne, die Wahrscheinlsichkeit aber geringer sei als bei anderen Texten, die man sich so aus Feeds und Sites fischen könne (und grundsätzlich nicht einfach so fischen sollte).

Der folgende Fall wird nun alle diejenigen verärgern, die sich in Bezug auf ihre Pressemitteilungen keine Verunsicherung wünschen und diese möglichst weit verbreitet sehen wollen.

Das neckische Geschäftsmodell: Pressemitteilung als Publikationsofferte, die eine Rechnung nach sich zieht.

Web: Nicht einmal wirklich Nice-to-have

"Ich war auf der Seite", bestätige ich, dennoch gehe ich während des telefonischen Erstgespräches einmal durch die klassische 5-Seiten-Präsenz und konfrontiere den Unternehmer mit dem Feedback.

  • Performance: Tabellenlayout ungünstig — das Verhältnis von Inhalt zu Quelltext ist deutlich schlechter als bei DIV-Designs.
  • Flash: Ich weiß nicht, was in der Flashpräsenz ist. Ist darin wichtige Information enthalten? Ich habe eine Flashblocker aktiviert. Mein Hauptbrowser ist der Firefox. (Er ist mein Schweizermesser, ich werde nicht auf den IE für eine Präsenz wechseln, wenn ich nicht muss.) Der Firefox hat die unangenehme Eigenschaft, den Cache des lokalen Rechners vollzubaggern und nicht wieder frei zugeben, bis hin, dass der Rechner zur lahmen Schnecke verkommt und ordentliches Arbeiten unmöglich ist. Ich sezte daher den Flashblocker ein. Das Flashsymbol klicke ich nur an, wenn ich weiß warum und es für relevant erachte. Für den Einsatz des Flashs auf dieser Seite kann ich keinen guten Grund entdecken.
  • Online-Katalog vom Vertragspartner mit Java-Applet. Zu dumm aber aktuell ist das Java-Applet funktionsuntüchtig. Ich vermute es enthält die Navigation und der gesamte Inhalt wäre auch über die Adresszeile zugänglich, wüsste man nur die jeweiligen Seiten. Auch Java-Applets sind für den Firefox eine Qual. Der Firefox startet im Hintergrund Prozesse, die nicht mehr beendet werden können. Regelmäßig muss der Browser nach dem Aufruf des Applets über den Taskmanager abgeschossen werden. Ich meide Seiten mit Java-Applets.
  • Kontakt-Seite ist ein 404
  • Der Online-Shop ist von einem weiteren Vertragspartner und aktuell nicht erreichbar.

:harr: Eigentlich benötigt das Unternehmen keine Internetpräsenz und der Webdienstleister kann sich auch getrost ausixen. Als Visitenkarte um einmal schnell Ansprechpartner und dessen Telefonnummer nachzuschlagen, genügen zwei Seiten, eine Seite generelle Informationen "Unternehmen/Angebot", die andere "Kontakt/Team". Der Rest des Katastrophengebietes könnte ebenso gut wegfallen.

Werkzeugbau gehört noch immer zu den Unternehmen, die mit dem Web wenig bis nichts anfangen, insbesondere, wenn der eigentliche Anbieter und Vertragspartner via Gebietsschutz die Konkurrenzsituation deutlich entschärft.

Im Grunde benötigt nicht der kleine mittelständische Betrieb ein neues Webkonzept sondern die Konzerne, die bundesweit Mittelständler unter ihre Fittiche genommen haben.

In der Teminbestätigung habe ich auf den Artikle zur Webpräsenz des Karosseriebauers verwiesen, der erforlgreich in sein Unternehmen Webgeschäftsprozesse integriert hat.

Kommunikation via Weblog mit Kunden dürfte für einen Werkzeugbauer noch lange nicht gegeben sein. Andere Dinge schon, dann könnte sogar die Website weniger überflüssig sein und sich deutlich besser auszahlen, unabhängig vom großen Konzern, der die "Kleinen" so kuschelig beschützt.

Wie war das? Kleines Auftragsvolumen und Pfennigfuchser …

Vielleicht sollte man schon sich zum Luxusanbieter entschließen, nur um bei Kleckerles-Rechnungen, die ein Heckmeck nach sich ziehen, nicht unmittelbar die Krise zu bekommen.

Auch wenn vier bis sechs Wochen nach dem letzten Kontakt in Bezug auf den Auftrag nicht gerade als zügig fakturiert gilt, so ist das kein Grund so einen Aufstand zu machen. Da sollte es genügen, dass der Kunde zwei Daten auf der Rechnung bei sich gegencheckt: "Bestellung vom" und "Lieferung vom" bzw. "Abnahme vom" und dann noch etwaige Rechnungseingänge von mir als Auftragnehmer im fraglichen Zeitraum kurz in der Buchhaltung überprüft, für den Fall dass der Posten schon abgerechnet wurde. Er hätte dann festgestellt, dass er am fraglichen Tag eine E-Mail-Bestellung abgesetzt hat und beim zweiten Termin ein "Ja, Danke." sandte und dass er für diese Leistung noch keine Rechnung in der Buchhaltung hat. Danach gibt es nur noch einen Vorgang, den er zu erledigen hat. Diesen dämlichen Kleckerlesbetrag bezahlen. *Grrrh*