Archive for the 'Business planen' Category

Kleine Weisheiten: Mehr!

"Take some more tea," the March Hare said to Alice, very earnestly. "I've had nothing yet," Alice replied, in an offended toen, "so I can't take more." "You mean you can't take less," said the Hatter: "it's very easy to take more than nothing."

Quelle: Allice im Wunderland von Lewis B Caroll.

Wortklauberei die 1001: Kategorie

In keiner Zeitung ist die Rede von Kategorie; man spricht on Rubriken. In Unternehmen hört man ebenfalls eher selten das Wort Kategorie, dort sind es die Abteilungen ebenso im Laden. Geheimdienst insbesondere der KGB hat laut Hollywood-Filmübersetzungen Sektionen. Kategorien klingt für mich nach Lagerverwaltung und wissenschaftlichen Publikationen. Kapitel, Themen ... Topics. Ich mag Topics, doch dann bin ich wieder bei den Aglizismen und mein Bekannter, der in der ehemaligen DDR aufwuchs kann noch ein paar Broken russisch aus der Schule, englisch hat er nie gehabt. Er ärgert sich über den heftigen Gebrauch und hat mir verschiedentlich für meinen Sprachkauderwelsch eines auf den Deckel gegeben, weswegen es Sites gibt, bei denen ich erst einmal nach deutschen Wörtern suche.

Ist doch ein Weblog, was mach ich mir einen Kopf ... das ist der Punkt. Aktuell setze ich ein Weblog auf, das mehr eine eierlegende Wollmilchsau ist. Es ist Magazin, es ist Shopeingangsseite, es ist Shop und gerade wenn es in die "Kategorie Shop geht, dann ist eine Url mit "meineDomain.de/categorie/shop" nicht wirklich förderlich, denn unter dieser Url stelle ich mir keinen Shop zum einkaufen vor sondern die Weblogbeträge über Shops aus der Sicht des Konsumenten, des Beraters oder des Händlers. Read the rest of this entry »

Datenspuren vermeiden und Online-Business ohne Google erfolgreich machen

Bei den Kauf- und Merger-Aktivitäten weiß man heute zwar nie, wo und wie man Daten hinterlässt, wo diese landen, wer diese Abspeuchert. Nicht selten hat man in Weblogs Google angeworfen um die interne Datenbank durchzusuchen und das obwohl das Weblog eine hauseigene Suche mitbringt. (Groschengeilheit, sei mir gegrüßt) Aber sei's drum, ich will mich kurz fassen. Es folgt eine Liste um wo anders zu suchen, mit anderen Datenspuren als nur den Google-Spuren. Ich fange mit einem Google-Austricksdienst an und gehe dann über zu Suchdiensten, die eigene Suchsysteme verwenden ... denn nur weil bei manchen Suchdiensten nicht Google drauf steht heißt das nicht, dass nicht Google drin ist:

  1. Scroogle (solange er nicht weggeklagt wird)
  2. 8 Wege die weißen Flecken, unentdeckten Welten des Webs zu recherchieren. Dort hin zu gehen, wo google nicht den Weg weist.

... Change of plan. Ich lasse das nun stehen und linke direkt weiter zu einem Artikel besser gesagt einer Artikelserie, die einmal nicht meinen Unmut über unsere soziale Realität privat wie geschäftlich zum Ausdruck bringt, sondern ein interessantes Projekt beschreibt. Nicht alles was dort geschrieben steht mag ein Erfolgsrezept oder den Misserfolg hier in Deutschland nach sich ziehen ... es gibt kulturelle Unterschiede ... wie auch immer Read the rest of this entry »

Unternehmensaufbau: Mit 10 Euro zu 10 Mitarbeitern

Hausgemachte Infomappen

Wer nicht wirbt, stirbt.

Doch als Kleinunternehmer sieht man sich gelegentlich finanziellen Engpässen gegenüber, die sind jenseits von Gut und Böse. Da investiert man wider besseren Wissens nur mit tiefen Seufzern Geld für Werbung und denkt an den letzten Wocheneinkauf im Billigmarkt, der von zehn Euro bestritten werden musste. Wer aber nun glaubt, solch ein Unternehmer sollte sich schleunigst arbeitslos melden und eine Festanstellung suchen, dem sei gesagt, dass vor fünf Jahren ein befreundetes Unternehmen genau an diesem Punkt war. An 10.000er-Mailings war nicht zu denken. Dabei hatte man Verträge mit Lieferanten, das Knowhow und den Willen nur kein Geld und keine Möglichkeit von irgendeiner Seite einen Kredit zu bekommen. Was blieb, war der tägliche Kampf und das Leben von der Hand in den Mund. Also wurden die spärlichen Einnahmen tapfer eingeteilt. Aus dem Bürohandel wurden weiße Präsentationsmappen besorgt und große Aufkleber für den Tintenstrahldrucker, CD-Etiketten und dann gingen Woche für Woche 4, 5, 10 oder auch mal 25 Mappen raus, je nach dem wieviel Geld eben dafür entbehrt werden konnte. Der Preis der einzelnen Mappe widersprach aller kalkulatorischen Vernunft. Kosten und Zeitaufwand für eine Mappe war viel zu hoch, doch die 150 Euro Materialkosten und die 200 Euro Portokosten konnte man erübrigen und Zeit hatte man noch mehr als genug.

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Mappe für Mappe baute man sich einen Stammkundenkreis auf und mit jedem Wartungsvertrag, mit jeder Warenlieferung arbeitete man sich aus der Krise heraus. Die Zahl Wartungsverträge und Stammkunden ist heute so groß, dass das Unternehmen mit diesem Start rund 10 Mitarbeiter beschäftigt. Werbematerial wird heute von Dienstleistern effizienter hergestellt und verteilt. Als ich letztens im Picksraus von Esselte 25 Print&Present-Mappen für den Tintenstrahldrucker für 5 Euro entdeckte, da konnte ich gar nicht anders als zuzuschlagen. Auch wenn ich mir den Drucker leisten kann, der die Mappen produziert, schließlich erhält man bei Online-Druckereien 50 Stück davon schon ab ca. 150 Euro und 1000 Stück davon schon ab ca. 300 Euro, so konnte ich nicht widerstehen, ein wenig mit der Gestaltung von Mappen spielen zu können.

Es war eine Gelegenheit die Geschichte meines Unternehmerbekannten zu erzählen, Mut zu machen, ruhig auch einmal den kleinen, manuellen Weg im Unternehmensaufbau zu gehen.

Es ist sehr Schade, dass die Esselte-Mappen für den Tintenstrahl-Drucker im Netz nicht zu finden sind und ich keine Bezugsquelle ausser den Picksraus in Backnang weiß. Schließlich wenn man schon manuell Mappe für Mappe selbst produziert, dann ist das letztlich auch eine Gelegenheit, die Mappen individuell auf den Adressaten abzustimmen. ;-)

Einer Illusion sollte man sich allerdings bei diesem Unternehmensaufbau nicht hingeben. Es gibt keine Garantie und irgendwann wird man das eine oder andere Risiko eingehen müssen, Verlage, Designer und Drucker engagieren und sich von jetzt auf nachher gerade wieder in der Situation wiederfinden, dass man mit 10 Euro im Billigsupermarkt steht und überlegt, wie man damit überlebt und ob wohl bald wieder Geld ins Haus kommt. Es gibt dann aber einen Unterschied, dann wird die Wahrscheindlichkeit, dass die Knappheit schnell vorübergeht größer sein, denn mit konsequenter Arbeit, wurde der Kundenstamm von mal zu mal größer und von irgendeiner Seite kommt dann schon der Auftrag, der das Elend beendet.

Tja … eine Ganze palette generischer Domains ungenutzt

Wow. Ist ja irre, was man so entdeckt. Aber da ich nun versprochen habe, das Geheimnis zu hüten, werde ich über dieses offene Geheimnis an dieser Stelle nicht berichten können. Boah ... mir solch ein Versprechen abzunehmen, ist fies. Ich sollte auch noch ein paar Tage warten, bis ich die ersten Inhalte online habe, um eines der Arbeitsergebnisse des offenen Geheimnisses zu präsentieren.

Ich habe wieder eine neue generische Domain, die in sich google-SEO-technisch einiges zu bieten hat und in dessen Umfeld es noch tierisch viele tierisch gute generische Domainnamen gibt.

Ich wollte erst gar nicht glauben, dass dieses Schema nicht längst bis zur Neige besetzt und ausgeschöpft ist. Aber es scheint die deutsche Sprache ist doch reicher als man sich vorstellt und SEO-Spacken und URL-Designer letzlich rechte Schnarchäpfel. :harr:

Da ich Domaingrabber ebenso wie eine großzahl der SEO-Spacken für Totengräber des Internets halte, habe ich mir nur eine der zig Domains gesichert, auf die nun ein Online-Magazin eingrichtet wird, das ich peut a peut im Laufe des kommenden Jahres befüllen kann.

An ein paar meiner Kunden, für die dieses Schema interessant sein könnte, schicke noch eine kurze Mitteilung.

Der Rest meiner Leserschaft, darf nun rätseln, was ich da schon wieder entdeckt haben will.

Ich kann diese "Ich sehe was, was Du nicht siehst"-Beiträge ja leiden wie mein Bauchweh. Scusi.

Digital Rights: M$ versucht es erneut

Wie es scheint will Microsoft mit Vista erneut massiv seine DRM durchdrücken. Lesenswert der Bericht über die Analyse: Wissenschaftler warnt vor Windows Vista

Da diese Abschaltung nicht automatisch erfolgt, könnte der Test der Vistasysteme durch die Blogger positiver ausfallen, als dies später der Fall sein würde, denn im Moment muss Microsoft Vista mit dem DRM noch an den Mann bringen, also sicher kein Zeitpunkt, bei dem Microsoft eine Grafikkarte merh oder minder killt, nur weil es deren DRM-Spezifikationen nicht gerecht wird.

Wer weiß, vielleicht ist das ja nun die Chance für ein Zertifiziert ohne DRM und zentralem Abschaltknopf und für ein Betriebssystem dessen USP Freiheit heißt. Ich finde es schon gewagt, einem einzigen Unternehmen diese Kontrolle zuzugestehen.

Via Bananjoe

In erster Linie, so meine Einschätzung, will Microsoft sicherstellen, dass die sicherlich gigantische Summe, die sie in Nutzungsrechte wie Gettys und die Mona Lisa sowie zig Patente steckten, sich auszahlt. Es geht um das Controlling vorm Billing.

Downfall einer Website

Für keine meiner Websites kaufe ich Werbeplätze ein oder mache anderweitig großartig Werbung. Deren Erfolg beruht einzig und allein auf deren Inhalte. Erstmals habe ich nun auch für einige Zeit einen statischen Web-Prospekt im Web. Die Site war einst ein Portal für ganz unterschiedliche redaktionelle Beiträge und eine umfangreiche Darstellung meiner Leistungen. Die Site war viel besucht. Mit zahlreichen Wortkombinationen und den kleinen Textabstrakten zum Stichwort in Google nahmen diese Besucher den Link auf sich und als ich die Site gezungener Maßen neu ausrichten musste, habe ich mich zu einem Prospekt entschieden. Mit diese Form der Seite hatte ich bislang wenig Erfahrung.

Die Texte bieten schlicht Leistungen an und sind inhaltlich nicht sonderlich spannend. Seit einer Woche nun beobachte ich die Besucherströme auch für diese Seite. Alle Seiten, die einstmals im Google-Index vorhanden waren, sind dort verschwunden. Der Prospekt muss aus sich heraus Interessenten anlocken. Aktuell kommen die Besucher über die Bildersuche von Google. Auch wenn die Bilder der Seite eine Attraktion darstellen, betrachte ich diese Seite aktuell als einen wahren Flopp. Die Besucherzahlen sind von täglich vierstellig auf täglich ca. 30-60 runter, die allesamt via Bildersuche kommen und dann vermutlich diese Bilder rippen. Würde ich die Bilder aus Google rausnehmen würde die Zahl vermutlich auf 3 am Tag absinken, wenn überhaupt.

Ich war immer der Ansicht, dass ein Webprospekt nicht viel taugt. Endlich habe ich es aus erster Ansicht und darüber hinaus auch in der Auswirkung, wenn die Site ein hohes Ranking hat und aus sich heraus gute Besucherzahlen hatte. Eine Website mit der man nicht arbeitet, ist keinen Pfifferling wert.

Künstlerförderung des Bundesministeriums für Finanzen

Noch ein Thema mit dem sich Hobbyfotografen, Hobbymaler und Hobbygrafiker, die ihre besten Arbeiten kommerziell verwertet wissen wollen, auseinandersetzen sollten ist das Umsatzsteuergesetz, das Gewerberecht etc.. Eine Recherche im Netz zeigt schnell geeignetes erstes Informationsmaterial, z.B. eine PDF-Broschüre bei der sich Papa Staat und die Herren vom Ministerium das Ehrennädelchen der Künstlerförderung ans Revers hängen: Steuertipps für Künstler (PDF)

Und ein Forumsbeitrag, bei dem Erfahrungen und wissen zum Thema ausgetauscht werden ist auch nicht weit: ArtCafe.Forum — Steuern zahlen bei Verkauf von Bilder???

Das ist doch schon ein Anfang ... ich lese mich da mal demnächst ein. :-)

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen …

... kann die Frage der Scheinselbständigkeit plötzlich von Interesse sein.

Ich habe also mal hingesehen, wie die aktuelle Situation zum Thema Scheinselbstständigkeit ist. Dieser Link zum Thema Scheinselbstständigkeit verrät mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss, wenn Amateure und talentierte Hobbyfotografen Teile ihrer Arbeit mir zur Verfügung stellen. Und solange die Einnahmen oder die Arbeitszeit der Hobbyfotografen nicht die Grenzen für die Änderung der Pflichtkrankenversicherung tangieren, wird es genügen, dass ich im Erfolgsfall, siehe Wunsch in Bezug auf Bildmaterial, also wenn das Template exklusiv einen Käufer findet, eine Gutschrift ausstelle und das Geld überweise.

Wer also Lust hat einen Versuchballon zu starten, Laufzeit minimum 1 Jahr oder unbegrenzt, der findet bald eine Kurzbeschreibung zu seiner Arbeit im Frankfurter Laubfrosch und ein exklusives Template umgesetzt mit seinen Werken in der Templaterie. Und das Template ist dann richtig exklusiv. Kein zweiter hat dieses Foto in der Site, das Layout ist einmalig und wird als solches angeboten.

Etwas, das schon lange auf der Agenda stand in meinen AGB zu finden ist ... etc. und nun kurz vor der Umsetzung steht. Ich freu mich schon darauf, zumal der Shop Tiacquisa wohl bald mit neuen Funktionalitäten kommt und diesen Plänen zusätzlich einen geeigneten Rahmen geben wird.

Und sollte Tiacquisa dann irgendwann bei mir aus den Nähten platzen, dann wird der datenbankbasierte Shop, der die Daten von Tiacquisa übernehmen kann schon da sein. Auch hier wird aktuell für einen Kunden mit Tiacquisa der große Bruder programmiert. Ein Shop, der passionierten Webdesignern, Onlinehändlern und Kunden Spaß bereitet.

Autsch Werben ohne Basis

Als ich bei dem Spammer feststellte, dass er nicht über eine Warenbezeichnung bei mir hineingestolpert war, sondern über eine Recherche der Unternehmensbezeichnung meines Kunden, da habe ich meinem Kunden BEscheid gegeben, dass Konkurrenz aktuell in seinen Fußstapfen wandert. Nach dem ich also gerade einen interessanten Plausch nach der Mail an meinen Kunden über Websites und Werbung, über den kleinen und großen Unternehmeralltag, da wurde ich noch ein wenig neugierig und klickte rüber zum Konkurenten. Es scheint als habe dieser Anbieter die Reihenfolge nicht im Griff.

Erst wird der Shop bestückt und die Demo-Videos und -Computerspiele gegen das eigene Warensortiment ausgetauscht und dann beginnt die Werbung, oder aber man hat ein Schild, das ankündigt wann denn der große Tag der Shop eröffnung ist, wenn man schon vorab WErbung schaltet.

Leute gibt's?