Archive for the 'A2O-Original' Category

Permalinkstruktur und deren Sideeffekts

Wer mit Wordpress und anderen Weblogtools einen Beitrag verfasst und dabei die Überschrift für den Permalink verwendet, hat unversehens einen Markennamen in der Url und da, gibt es Urteile, die dies als ein Werben mit der Marke auffassen, nicht zuletzt, weil Spammer diese Tatsache in eben jenem Sinn genutzt haben und auch das Weblog nutzt hier den Google-Mechanismus der sprechenden Url. Dass dann bei Erwähnung einer Marke in der Beitragsüberschrift zur Verwendung der Marke in der URL führt, vergißt man und empfindet man auch nicht als sooo wichtig.

Rechtsanwalt Kremer macht auf diesen Umstand aufmerksam und teilt gleichzeitig die Ansicht, dass das Markenrecht hier dem Missbrauch Tür und Tor aufgemacht wurde. Auch mit dem Seitenhieb hinüber zu Cartie und Princess [-1-]u. [-2-], die sich beide einen recht unrühmlichen Namen machten.

Was den Boykottaufruf anbelangt, so denke ich, ist er an jeder anderen Stelle relativ unbedenklich, aber wenn "Branchenkollegen" (hier zwei Werber) gerade im Clinch liegen, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Boykottaufruf in Bezug auf einen Werbekunden einer Partei hingenommen werden muss (Unlauterer Wettbewerb). Auch dann nicht, wenn dieser Boykottaufruf nicht direkt man selbst, sondern einer der Kommentatoren auf die Seite eingestellt hat. Letztlich trägt Patrick Breitenbach und seine Co-Autoren hier die Verantwortung.

Apropos Mitautoren ... ob diese — sollte Patrick verlieren — wohl im Sinne einer GbR mithaften?

Zusammenarbeit mit einem/r Lektor/in

Die freie Lektorin

Das Publizieren im Netz ist nicht jedermans Sache und es gibt nicht viele, die sich wie ich letzlich über ihre Schreibfehler und andere Schribsler hinwegsetzen. Mir ist der Output wichtiger, als das, was Menschen von mir Denken, die über Fehler so gar nicht hinweg sehen können. Dennoch freue ich mich, wenn ich fehlerfreie Texte publizieren kann.

Immer wieder erhalte ich Angebote von Lektoren und professionellen Korrektoren. Auf dieser Site gibt es dafür Anlass genug. Die Entscheidung auf diese Dienste zu verzichten, hängt in erster Linie mit der rasanten Entwicklung dieser Site zusammen und mit meinem ungestümen Naturell.

Wie sieht die Arbeit eines Lektors aus?

Am Beispiel der Buchbesprechung "Luft holen und durch" greife ich ein paar Passagen aus der Worddatei heraus, die mich über Antje Schröer — freie Lektorin — erreichte, und bei der ich mich für diesen Freundschaftsdienst auf diese Weise bedanken möchte.

Es Diese Vorgehensweise/Methode setzt einen positiven Gedankenlauf in Gang, der während dem der Leser bewusst und proaktiv die prekäre Einkommensituation analysiert und innerhalb dieses Prozesses damit die Chancen steigert, eine gute Lösung für die Situation zu finden/einen Ausweg aus der Krise zu finden.

Wenn man damit erst einmal angefangen hat, fällt der Teil mit der Entspannungsübung sicherlich leichter. Dann rückt er die Verhältnismäßigkeit zurecht, und wieder besticht das Buch durch Nüchternheit und die Abwägung der Frage, was denn nun für beide Parteien Schuldner und Gläubiger (sonst weiß man nicht, wer mit "beide Parteien" gemeint ist) das Beste sei. Gläubiger und Schuldner Beide Parteien sitzen schließlich in einem Boot und beide wollen sicher zurück an Land. Es gilt die Interessen und Möglichkeiten abzuwägen - und der Rest ist Verhandlung.

Und dann habe ich in das Dokument hineingearbeitet:

Es Diese Vorgehensweise/MethodeMethode setzt einen positiven Gedankenlauf in Gang, der während dem der Leser bewusst und proaktiv die prekäre Einkommensituation analysiert. und innerhalb dieses Prozesses Ddamit setzt ein Prozess ein, der die Chancen steigert, eine gute Lösung für die Situation zu finden/einen Ausweg aus der Krise zu finden.

Wenn man damit erst einmal angefangen hat, fällt der Teil mit der Entspannungsübung sicherlich leichter. Dann rückt er die Verhältnismäßigkeit zurecht, und wieder besticht das Buch durch Nüchternheit und die Abwägung der Frage, was denn nun für beide Parteien Schuldner und Gläubiger (sonst weiß man nicht, wer mit "beide Parteien" gemeint ist) das Beste sei. Gläubiger und Schuldner Beide Parteien sitzen schließlich in einem Boot und beide wollen sicher zurück an Land. Es gilt die Interessen und Möglichkeiten abzuwägen und der Rest ist Verhandlung.

Übrigens die roten und später die blauen Textbereiche ergeben sich automatisch durch die Funktion "Änderungen verfolgen". Deaktiviert man diese Funktion, dann verschwindet die Schriftfarbe und alles, was durchgestrichen ist.

Textvorschläge wurden von Antje Schwöer gelb und Kommentare grün markiert. Damit stachen die Änderungen sehr gut ins Auge und ich konnte als Autorin meine Entscheidungen treffen. Der Lesefluss wurde so weicher — flüssiger. An manchen Stellen habe ich die Störung des Leseflusses bewußt belassen. Mancher Änderungsvorschlag wurde verworfen, wie zum Beispiel hier:

Vorschlag 1:
Neben den Listen und Fallbeispielen sind auch die Adresslisten am Ende eine wertvolle Hilfe, für alle, die ihre Krise systematisch meistern wollen.

Vorschlag 2:
Neben den Listen und Fallbeispielen sind auch die Adresslisten am Ende eine wertvolle Hilfe, für alle, die ihre Krise systematisch bewältigen wollen.

Geblieben ist:
Neben den Listen und Fallbeispielen sind auch die Adresslisten am Ende eine wertvolle Hilfe, für alle, die ihre Krise systematisch angehen wollen.

Und so sieht das im Text aus:

Neben den Listen und Fallbeispielen sind auch die Adresslisten am Ende eine wertvolle Hilfe, für alle, die ihre Krise systematisch angehen/meistern/bewältigen wollen.

Stark geschwankt habe ich beim Wort "schließlich" an jener Stelle:

Beide Parteien sitzen schließlich in einem Boot ...

;-) Schließlich ist 'schließlich' ein Füllwort, auf das verzichtet werden kann. Ich bin mir immer noch nicht schlüssig, ob der Satz mit oder ohne ' ' mehr Aussagekraft besitzt.

Ob "beide Parteien" erstgenannt und "Schuldner und Gläubiger" hinterher oder vorher ... das empfinde ich immer zweitrangig. Ich kann den Einwand nachvollziehen und die Entscheidung zu wechseln fiel mir leicht ... auch wenn das Umdrehen von Wörtern und Absätze mir in der Schulzeit schon nicht zwingend erschien. So leicht lasse ich mich nicht irritieren. ;o) Sie?

Die Rezension ist im KMU-Blog erschienen als Ergänzung zu diesem Beitrag. Erstmals auf der vom Netz genommenen Site magazin.tempuscreativ.de im Februar 2004 erschienen (treue Leser werden sich an die Gründe Mitte diesen Jahres erinnern.).

Schlagmichtodargument: “Ich bin Blogger!”

Ich bin Blogger
Ich bin selber seit Sommer 2000 Bloggerin.
Das ist ...

  • reichlich Zeit sich mit dem Thema ausgiebig zu bechäftigen.
  • viel Zeit seine Erfahrungen zu machen.

Dabei stellt man fest, dass man gelegentlich

  • erst mit journalistischer Akribi recherchiert und dann schreibt, weil man es wissen will.
  • ein diffuses Gefühl für richtig und falsch entwickelt.
  • hitzig seine Meinung vertritt.
  • sich kindisch freut, weil man den pulitzerverdächtigen Clou (vom Freund Zufall zugespielt bekommt) entdeckt und es den Medien mal so richtig zeigen kann. ;-)
  • viel aus der eigenen Erfahrung heraus berichtet.
  • noch mehr Erfahrungsberichte und Meinungen nacherzählt.
  • den Quell in der Wüste des Internets findet und eine Marke setzt.

Blogger zu sein, heißt nicht, einen Freibrief zu besitzen

  • fröhlich gefühlte Statistiken als Fakten darzustellen.
  • andere nach belieben zu belügen.
  • andere zu beklauen.
  • andere zu beleidigen.
  • alle ethischen Grundsätze mit Füßen zu treten.

Blogger sind nicht perfekt. Es ist schön, dass Transparenz und eine Blogger-Etikette weit verbreitet ist. Es macht die Sache mit diesem seltsamen Völkchen, erheblich leichter.

Es gilt: wer keinen Bock hat, für seine Blogbeiträge einzustehen, muss das nicht. Egal ob oder ob nicht — das bleibt sich gleich. Seine Reputation ergibt sich aus dem, was er schreibt und wie er reagiert, wenn andere die Beiträge aufgreifen.

Das ist nichts Blogspezifishes. Das ist Identität und Reputation ganz allgemein so wie wir das im Alltag jeden Tag erleben. Mit einem Unterschied: Im Netz geht es ins Google-Gedächtnis ein und wir könnten mit der einen oder anderen Äußerung von Gestern nicht mehr konform gehen. Man ist also gut beraten etwas sorgfalt walten zu lassen.

Ich finde das ziemlich schwierig so im alltäglichen Bloggeschehen. Es hält mich dennoch nicht davon ab.

Märkte sind Gespräche …

Märkte sind Gespräche Auszug aus Screenshot

Eine der Gründe, warum man in der Konversation so selten verständige und angenehme Partner findet, ist, dass es kaum jemanden gibt, der nicht lieber an das dächte, was er sagen will, als genau auf das zu antworten, was man zu ihm sagt. Die Feinsten und Gefälligsten begnügen sich damit, während man es ihrem Auge und Ausdruck ansehen kann, dass ihre Gedanken nicht bei unserer Rede sind, sondern sich eifrig mit dem beschäftigen, was sie sagen wollen. Sie sollten bedenken, dass es ein schlechtes Mittel ist, anderen zu gefallen oder sie zu gewinnen, wenn man sich selbst so sehr zu gefallen sucht, und dass die Kunst, gut zuzuhören und treffend zu antworten, die allerhöchste ist, die man im Gespräch zeigen kann.
- Francois de la Rochefoucauld

Sekundarquelle: Hören Hinhören Zuhören

Auch nicht schlecht:

Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: ihre Ohren hören schwer, und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.» (Matthäus 13)

Sekundarquelle: Bibel Online Kapitel 13

Jajaja:
Hören heißt nicht verstehen.
Verstehen heißt nicht zustimmen.
Zustimmen heißt nicht umsetzen.
Umsetzen ...

Oh, wer hat hier wohl an dieses Phänomen gedacht hat? Da war jemand mit den Gedanken bei jenem Buch.

Ob's nur ein Freud'scher war oder einer durch die Blume eine Botschaft gab, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Illustration ist jedoch göttlich.

Azyklische Promotiongeschenke

Aaah: die azyklischen ersten Promotiongeschenke treffen ein

Mr WeckerDen Briefkasten habe ich wie man sieht heute sehr spät gelehrt. Die Mr. Wecker wirft lange Schatten. Macht nichts. Angekommen. Herzlichen Dank für das nette Promotion-Geschenk. Der Dank geht an das Strategie Forum e.V..

Dabei war ich in letzter Zeit gar nicht mehr dort (Sorry, die Seite ist immer noch mit Frames ...). nicht weil die Treffen langweilig wären, oder man dort nicht immer wieder interessante Unternehmer träfe und auch nicht weil man dort nicht nützliche Impulse mitnehmen kann. Das ist alles der Fall. Es hat sich einfach nicht ergeben. Also einfach eine nette Erinnerung, dass es vielleicht mal wieder Zeit wäre.

Nachtrag:
Huch, das Ding taktet. Alle Stunde fiepst mich der Weckermann an. Na mal sehen, wie lange das Ding es schafft mich zu takten, bevor ich den Fieps ausblende.

Nachtrag II:
War nur eine Einstellung die man machen konnte und ich weiß nicht wie man diese wieder herstellt ... ist auch egal. ich mag das Takten ohnehin nicht so besonders. Es stört den Arbeitsfluss.

Die deutsche Blog-Googlespammerin

Die deutsche Blog-Googlespammerin heißt Ines

Die deutsche Blog-Googlespammerin heißt Ines, wohnt in Mannheim und ist Bäckerin, wobei ich dazu neige, von den Personendaten kein Wort zu glauben, nicht weil sie ein Frau ist oder Ines heißt oder in Mannheim wohnt oder Bäckerin ist, sondern weil die Anfeindungen keiner persönlich vor der Haustür haben will. Und diese Form der Werbung ist einfach nur besch***.

Nachtrag:
Vielleicht heißt sie auch Christine und ist Azubi in Wuppertal
Adfire Verarsche: Lug und Trug — Onlinetäuschung

Da hat der BVDW ja ein sauberes Früchtchen in seinen Reihen, zumindest wird an vorderster Front des Verantwortlichen für diesen Mist (nicht der Verband sondern das Spamming), Kund getan, dass er dort Mitglied ist. Naja, wenn's scheee macht.

Ich verabscheue derlei Missbrauch eines Systems von Unternehmen, denen ich Unlauterkeit vorwerfe und für die ich wieder einmal allerlei Schimpfworte parat habe.

Und nicht nur weil (zwar schlecht) bewusst vorgetäuscht wird, dass da ein Mädel bloggt, was aber letztenendes nur ein Feedcrawler ist, der sich seine Inhalte zusammenklaut, also genau genommen holt eine Software den Inhalt aus Blogs und noch genauer von stillgelegten Blogs, da diese sich voraussichtlich nicht wehren.. So zumindest kann man das im Beissholz lesen. Siehe hierzu auch Thomas Gigold.

Beitrag präzisiert und redigiert am 19. 11. 2005

Kleine Gegenwehr-Option
bei Plagiaten und Content-Diebstahl

Übrigens wer Lust hat, ein paar Mark Euros von dieser Masche zurück zu erobern, der kann einen Honigtopf (Weblog)aufsetzen, einige Zeit den so erzeugten originären Inhalt nicht mehr updaten und die Feeds mit Google-Alert per Catchphrases auf eine Watchlist setzen (markante Sätze in Anführungszeichen und Suche auf das Web in Google-Alert)und dann zuschlagen, wenn der Crawler sich den Inhalt holt. Denn ein Feed stellt keine Einwilligung dar, dass man dieses in dieser Form verwenden dürfte. Auch dann nicht, wenn man sich um das Weblog nicht mehr kümmert und die Inhalte vor sich hingammeln.

Der Tipp stammt dieser Seite.

Markenrecht-Plagen

Wenn Markenrecht zu weit getrieben wird

Wenn Marken keine Marken sein sollten und wenn Unternehmen ihr Recht ihre Marke zu schützen, unverhältnismäßig wahrnehmen, dann ist es nur richtig, dass sich Widerstand formiert. Nach allem, was ich über diesen Fall weiß, ist das hier der Fall und daher verschaffe ich dieser Seite gerne mehr Popularität und möchte weitere Blogger auf diesem Wege auf den Fall aufmerksam machen.

Hatte ich in meinem Beitrag noch von sprachlosen Unternehmern gesprochen, so muss im Fall Princess auch noch der Gelegenheitsverkäufer auf eBay hinzugenommen werden. Wer bei eBay etwas verkaufen will, wird sich vorab bei der Bezeichnung und seinen verwendeten Begriffen in der Beschreibung im Markenregister des Patentamtes schlau machen müssen, um nicht statt der erhofften Zwei Euro Fuffzig Einnahme am Ende beim Gericht Privatinsolvenz anzumelden. Siehe Udo Vetter

Visionen managen

Ein wenig hat mich ein gemütlicher Sonntagsanfang aufgehalten und ein wenig das KMU-Blog. Aber ganz so tragisch wird es denke ich nicht sein, da die meisten meine sonntägliche Aktivität ohnehin erst im Laufe der Woche lesen.

Der Kommunikationswirkstoff "Vision" hat uns schon so manchesmal den Kopf verdreht. Um uns herum sind viele gängige Visionen, die wir anstreben, obwohl kein vernünftiger Grund dafür existiert.

Nehmen wir den Traum vom eigenen Haus. Was ordnen wir diesem Traum nicht alles unter? Manche verderben sich jegliche Lebensqualität, nur um mit 40 Jahren endlich den ersten Spatenstich anzustreben. In den sechzigern wurden Millionen verpulvert um ein Fähnchen auf einem toten Stein ohne Sauerstoff und geringer Schwerkraft zu hissen, auf dem wir Menschen nur mit großen Anstrengungen je werden leben können und die Frage bliebe, wer das überhaubt wollte. So albern diese Vision klingt, die Forschung, wie man dies bewerkstelligen könnte brachte viele Erkenntnisse, die unseren Alltag bestimmen.

Noch heute zehrt eine Nation davon, die ersten gewesen zu sein, die einen Fuß auf diesen toten Stein setzten. Das kann ihnen niemand mehr nehmen.

Visionen sind ein starkes Instrument. Mehr zum Thema auf Silkester.de "Visionen managen"

Premissen, Vorurteile und die vergebliche Suche nach der Wahrheit

Wer hat die Hoheit über die Wahrheit? Die Presse? Aus meiner Erfahrung mit der Presse und deren Rolle im Spiel der Macht ... aus meiner Erfahrung mit der Zeitnot unter der die Journalisten ihre konfusen Notizen zu 30 Zeilen zwischen Topic A und C Artikeln verarbeiten ...

Die Presse hat alles andere als die Hoheit auf die Wahrheit und sind Lobbyisten mit einem ganz besonderen Machtinstrument. Häufig gibt es den unabhängigen Zeitungsverlag gar nicht mehr und diese sind dicht verzahnt mit unzähligen Interessengruppen. Wie eine Krake habe Sie ihre Finger in der Wirtschaft und in der Politik.

Angesichts dieser Situation und der Tatsache, dass diese mit ihren Artikeln noch immer meinungsbildend wirken, fällt es mir schwer an Neutralität zu glauben. Mein jüngster Aufreger war der Beitrag auf Panorama: "Tricksen und tarnen - Pharmaindustrie unterwandert Selbsthilfegruppen" In der Pauschalität in der dieser Beitrag alle Selbsthilfegruppen zu Marionetten der Pharmaindustrie degradiert, ist das für viele Selbsthilfegruppen ein PR-Gau. Ich habe Jahrzehnte eine Selbsthilfegruppe begleitet, bei der ich die Zusammenhänge zwischen Spenden, Sponsoring, Politikum Klinikum und Kämpfe gegen die Institute aus eigener Anschauung kenne. Auch eine Selbsthilfegruppe muss Kompromisse eingehen, um nicht erst viel zu spät am Betroffenen gehör zu finden. Die Betroffenen selbst sind hoch motiviert und es gibt zwei Kanäle, offizielle Kanäle und inoffizielle und manche Entscheidung ist auch politisch, doch in der Gesamtheit hat der Verein den ich sehr gut kenne stets im Interesse des Betroffenen gehandelt und gekämpft wie ein Löwe, dass mit den besten und auch ökonomischsten Mitteln für das Wohl der Betroffenen gesorgt wurde.

Ich gehe davon aus, dass die Pharmaindustrie daran interssiert ist, ihre Produkte erfolgreich abzusetzen und dabei auch Selbsthilfegruppen im Visier hat. Aber deswegen ist nicht jede Selbsthilfegruppe gekauft und handelt zum schaden des Patienten. Damit ist der Titel und die Aussage die Pharmaindustrie unterlaufe Selbsthilfegruppen ein schöner Aufreger, der Quote bringt, aber stimmt es auch. Denn Selbsthilfegruppen sind Betroffene, die Schwarmintelligenz besitzen. Es ist diese Schwarmintelligenz, die nicht zuletzt auch den Experten hilft ein besseres Bild zu gewinnen.

Wie bei der meisten Schwarmintelligenzen ist es ein Reifeprozess bis man die Glaubenssätze von den Fakten getrennt hat, bis man den Kern erkennt. Wie stets erfordert auch die Schwarmintelligenz medienkompetenz.

So ist es von Bedeutung, wie sich der Schwarm formiert. Wenn Forbes berichtet, dass sich ein Schwarm um Ed Brill gegen eine Kritikerin an Notes formiert, dann liegt eine Pro-IBM-Position nahe. Was ist die Position von Forbes? Warum schreibt Forbes das? Ich habe nicht vor da weiter einzusteigen, aber ich gehe davon aus, dass dieser Aufreger bei Forbes ins Bild passt und dieser einseitig geschriebene Artikel ähnlich wie Pharma-Pro-Artikel bei SPON die Einnahmen sichert.

Sollte nun jemand ungenau mich zitieren und schreiben, dass Forbes dies aus Eigenintressen so geschrieben hatte wie es eben geschrieben wurde und alles so gar nicht stimmt.

Nein, ich bin überzeugt, dass man mit dem Schwarm im Netz viel unfug anstellen kann und man diesen Instrumentalisieren kann.

Nehmen wir das Beispiel ADAC. Im Kern ein wichtiges Anliegen: Linkfreiheit!

Wobei die Quellenangabe als solches nicht einmal gefährdet ist und im Grunde nur etwas Convenience gefährdet ist ... und nicht einmal die, da ein nicht hinterfragter Suchdienst diese Convenience bietet.

Geht es also ums Prinzip und ein Verein, der in vielen Bereichen zu recht hinterfragt werden darf, wenn man einigen Berichten über die Seilschaften und Verflechtungen glauben schenkt, wird für einen albernen Glaubenssatz durch das Bloggerdorf und damit an die Spitze des Google-Index getrieben.

Ich habe mit meinem Blog Macht erworben. Ich kann Themen an die Googlespitze mit einer gewissen Leichtigkeit treiben und damit bin ich eine der hohen Blogpriesterinnen, die für das Gute und das Gerechte streiten kann oder wie die dunkle Macht auch Gegner mit dem Googlegedächtnis in die Verdammnis schicken.

Ich bin aber nur eine Blogpriesterin mit einem kleinen unbedeutenden Dan. Andere Blogger haben mehr Macht. Doch seien wir ehrlich, alle Blogger sind Waisenknaben, wenn es um die echten Hohepriester, die ach so guten Priester, geht, die hinter den Redaktionsschreibtischen der Verlage sitzen.

Um deren Ethik ist es schon lange nicht mehr gut bestellt. Auch wenn die Blogger häufiger einmal etwas unkritisch dem Mob folgen, so liegt in den Blogs häufiger in der Tat die Chance der Richtigstellung größer als bei der Presse. Richtigstellungen werden zumindest Teilweise mit der selben Vehemenz publiziert, wie der Fehler und nicht wie bei der Presse üblich auf der dritten Seite als Gegendarstellung mit Hinweis auf die gesetzliche Pflicht.

So nun geht es mir besser und ich habe meine Cermon zu Forbes und dem Blogmob und deren religiösen Eifer abgelassen. Ich bin übrigens immer noch der Meinung, dass in der Gesamtheit der Blogmob die Guten sind. Leider können sie etwas leicht der Macht des Bösen verfallen.

Nehmen wir das Lichtschwert auf und arbeiten wir daran, dass das Gute gewinnt.

Eure Hohepriesterin

Beitragstod durch Abmahnwahn!

Inhalt wurde ein Opfer des Abmahnwahn!

Nicht dass ich schon abgemahnt wurde. Ich will es nur nicht riskieren.

Es scheint, dass ein Gigant des Internets Nutzungsrechte weiterreichte, die der Gigant nicht hatte. Nun kann man also erst einmal den Prozess gegen den Urheber verlieren, um dann im Anschluss den mächtigen Konzern zu verklagen, der einem fälschlicher weise jene Nutzungsrechte unrechtmäßig einräumte, von wegen Irreführung, Anstiftung zu ... und Vertragsbruch oder was auch immer. ich bin überzeugt, dass, wenn mir jemand ein Nutzungsrecht einräumt, das er nicht hat, nicht übertragen kann und darf, dass ich ihn für den Schaden, der mir dadurch entsteht, haftbar machen kann.

Die Kosten und den Instanzenweg, will ich mir hier an dieser Stelle nun nicht vorstellen und der Inhalt an dieser Stelle ist diesen Ärger definitiv nicht wert.