Archive for January, 2008

Groschen-Muli für die Werbeeinnahmen

Da macht mir Jens Grochteis auf F-LO-GE mit einem Kommentar zu Cocaine von Eric Clapton Lust das Lied mal wieder zu hören und ich wechsle hier nicht einmal in den Opera, wo der FF mit Flash und Videostreaming doch ein Problem hat ... und was finde ich auf dem MSN-Video-Portal? Das Video auf das Herr Grochteis verweist ist schon längst wieder gelöscht. Vermutlich hatte der Uploader keine Verwertungsrechte und Copyrights wurden verletzt. Stört MSN aber nicht. Die verdienen auch mit nicht vorhandenen Inhalten noch ihre Werbegroschen, denn zum Hinweis, dass das Video nicht mehr online ist, bekam ich Otto- und Kino-Werbung präsentiert. So werden die User und die Kreativen als bequeme Mulis vor den M$-Karren gespannt.

HarrharrharrIch habe dann auf einer anderen Plattform mir ein Video von Eric Clapton und Cocaine gezogen, ich weiß nun nicht auf welche Aufführung sich Jens bezog, denn da habe ich nur Otto und Kinoverleiher dafür zahlen lassen, dass ich nicht bekam, wonach ich suchte. Womit ich in diesem Moment sehr negativ eingestellt war. Einmal psychologisch betrachtet, wenn ich mich bzgl. Gefühlsübertragung nicht irre, betrachte ich nicht nur M$N mit negativen Gefühlen, sondern habe noch etwas schlechte Laune für die Anbieter der beiden Werbeeinblendungen übrig. Tja, Pech gehabt, liebe Werbetreibende, ich hab nichts Gutes gedacht, als ich die Namen sah.

Werkshöhe misst nicht nach Fleiß

Beim durchkruschteln von Photoshopbrushes, hatten es ein paar Urheber wichtig ihr Recht zu betonen. Das Problem ist nur, dass diese Brushes es zum Teil entschieden an Werkshöhe vermissen ließen. Eher dann schon ließ sich der Fleiß erahnen, mit dem die Elemente freigestellt wurden ... .

Urheber, die fleißig freistellen

Freistellen oder/und scannen botanischer und zoologischer Zeichnungen aus vergangenen Jahrhunderten schaffen, soweit mir bekannt ist keinen Rechtsschutz.

Das Blogger-Paarungsritual oder Karneval wie er mir gefällt

Ich hatte es versprochen. Ich schreibe über das Blogger-Paarungsritual. Wie erfahren Blogger von anderen interessanten Bloggern?

Es gibt einige wichtige Elemente: Die Tags, das Kommentarfeld (darunter zähle ich auch das Trackback) und die Sidebar.

Die Tags fassen thematisch Berichte in Portalen zusammen wie z.B. Technorati, oder Rankingcloud ode Groupme (Quelle: web2Null.de: Kategorie Tagging, Subkategorie Galerie). Damit weiß schon, wer über Themen schreibt, die mich interessieren, z.B. wenn ich etwas mit Aktien am Hut habe, dann könnten die, die mit Tags zur Aktienwolke beitrag, interessieren. Ich kann mit Tags und Portalen filtern, wer ähnliche Interessensgebiete hat. Deswegen muss ich noch nicht interessant finden, was der Blogger am Ende über unser gemeinsames Thema schreibt oder gar das Bedürfnis haben regelmäßig vorbei zu sehen, aber ich habe ihn wahr genommen und ggf, sogar erstmal in einem meiner Beiträge einen seiner Beiträge verlinkt, und damit ihm meinen Trackback zugesandt. Das ist der Flirt über die Distanz. Eventuell wollte ich in diesem Moment nicht einen Beitrag schreiben aber ich habe etwas zum Thema zu sagen und kommentiere und hinterlasse dabei meinen (Nick-)Namen und meine Weblogadresse. Wieder ist eine Verbindung zwischen zwei Weblogs entstanden. Noch immer sind wir beim Flirt auf Distanz, doch mit jedem Kommentar und mit jedem Link zwischen zwei Weblogs wird ein Netz gesponnen.

Wie komme ich zu Stammlesern?

Wie klappt das aber mit der Blogabschnittspartnerei? Wie wird ein Stroller zum regelmäßigen Blogleser?

Hier kommt die Sidebar ins Spiel und damit bin ich dabei in der Blogparade von Perun, der wissen will, was in die Blogparade soll, wovon ich über Dyingeyes, der in letzter Zeit hier einen netten Kommentar hinterlies und wodurch ich nun wiederum öfters auf sein Weblog schaute und er auf diesem Weg in meine Blogroll gelangte, weil, was ich las, gefiel mir (Eben: Paarungsritual). Um andere Blogs, zwecks näherem Kennenlernen, zu beschnüffeln, hilft es, mehr als einen Text zu lesen, hilft es die Schwerpunkte des Bloggers zu kennen und wenn man weiß, wie in Kommentaren der Umgang ist und wer zu seinem Echochamber zählt.

Damit habe ich meine Favoriten für die Sidebar:

  • Hitparade der Blogbeiträge
  • Jüngste Kommentare
  • Suche
  • Kategorien
  • Archivausschnitt
  • Tagcloudausschnitt
  • Blogroll

Die Reihenfolge entspricht meiner persönlichen Rangfolge in etwa. Natürlich spielt der Viewport eine Rolle, nicht immer bekomme ich den Fuß zu sehen.

Ein "Über mich" in der Sidebar ist für mich nachrangig. In der Regel will ich das erst sehr spät wissen und dann genügt mir ein Impressum irgendwo im Fuß oder ein Seitenlink irgendwo nachrangig aufgeführt. Zunächst interessiert mich das Thema und nur das Thema. Der Mensch kommt später. Der Mensch mit polizeilichen Erkennugnsmerkmalen und einer amtlichen Identität kommt erst dann, wenn es relevant ist. Meist nie. Da ist es Beetlebum, Dyingeye oder wie auch immer. Abhängig wie ich die Person bezeichne und referiere, ist abhängig von der Darstellung im Weblog des Betriebers. Beetlebum ist mir noch unter Jojo geläufig und dyingeyes hat dafür gesorgt, dass ich auch seinen Namen Boris Stumpf sofort sehen kann. Ich weiß nicht wie alt er ist, welche Augenfarbe er hat, ober er Bartträger ist, ... es kam nicht auf und ich hatte keinen Grund danach zu forschen. Nein ein Über nicht suche ich nicht in der Sidebar, ich nehme es allenfalls flüchtig zur Kenntnis.

Grundsätzlich gilt, ich ziehe nicht aus, um Weblogbuddies zu finden. Das ergibt sich aus lesen und gelesen werden sowie schreiben und kommentieren und kommentiert werden.

Warum man Blogger nicht per Mail über Blogbeiträge informiert

Ich habe das schon öfter erwähnt, aber Weblogs und Weblogsysteme liebe ich, weil ich bestimme, wann und ob ich informiert sein will ohne dass ich Rechenschaft ablege, wen ich lese und oder nicht mehr lese. Feed rein, Feed raus aus meinem Reader. Wenn ich also eine Mail von einem Blogger erhalte, er verantstalte gerade einen Karneval, dann ist das nett, aber ich will es nicht wissen. Wenn es für mich relevant ist, werde ich es mitbekommen. Irgendwer um sechs Ecken wird darüber berichten und es wird in meinem Feedreader hochpoppen.

Um sechs Ecken ist jeder Feed mit einem Blogger verbunden
Bildquelle: Wikipedia Six Degrees (bearbeitet)

Und bin ich im Feedreader-Sabatical, dann will ich es immer noch nicht in meinem Mailfach. Neben den Karnevalisten informieren mich Neulinge im Webloggeschehen, denen ich Support gebe, gerne über ihre neuen Beiträge. Auch hier gilt, will ich über neue Beiträge informiert sein, dann abbonniere ich den Feed.

Was ist ein Feed?

Ein Feed ist eine Textdatei, die speziell dafür konzipiert wurde, bequem mit vielen anderen Textdateien die wie Feeds formiert sind zusammengefasst und zentral ausgegeben zu werden und bei der Ausgabe auch gefiltert ausgegeben werden zu können, z.B. stehts nur die neusten Beiträge, oder nur die Beiträge mit einem bestimmten Stichwort. Feeds sind eine Erfindung von Netscape. Netscape war enorm wichtig für die Entwicklung des Internets. Mit der Verwendung von XML (= extended markup language = ich darf meine eignen Tags erfinden) erfanden die Leute von Netscape für ihre Portale eine Remote Site Syndication und entwickelten RSS 0.9. Als Netscape dieses Projekt wieder aufgab, ging diese Erfindung nicht verloren. Userland griff diesen neuen Standard auf und entwickelte RSS 0.91 mit dem Ziel RSS einfacher zu gestalten und so wurde aus dem Remote Site Syndication ein Really Simple Syndication. (Quellen: UserLand, Dave Winer weblog history und Syndication, RSS, RDF and Atom in a Nutshell)

Und so sieht diese Textdatei aus:

RSS 0.9

Weil man in XML seine eigenen Tags erfinden kann und weil das mit der Syndikation so eine tolle Sache ist, hat Sam Ruby von IBM seine eigenen Tags erfunden und die Atom genannt.

Atom 1.0

Atom-Feeds sind die ersten XML-Dateien, die ich im Browser mit einem eigenen XSLT-File kenne, so dass nicht mehr die Tags dargestellt werden sondern Absätze und Überschriften und blaue unterstrichende Links aber auch hübsche Grafiken:

Atom Feed im Firefox:

Atomfeed im Firefox

Feedburner-Feed im IE

Beetlebum-Feedburner-Feed im IE

Nun macht es überhaupt keinen Sinn die Feeds einzeln im Browser anzusehen und die ganze Formatierungsgeschichte ist ziemlich albern, denn Feeds sind für's sydizieren gemacht, sprich mehrere Informationsquellen können in einer Übersicht dargestellt werden. Wozu sonst hätte sich Beetlebum-Betreiber Jojo Kretschmer und die vielen anderen Webmaster soviel Mühe gemacht mit der Gestaltung ihrer Seiten

Wie diese Syndizierung aussehen kann, das ist wieder eine Sache der Plattform oder der Software für den lokalen Rechner. Über Bloglines hatte ich berichtet und über den Rest gibt es viel beim RSS-Blogger zu lesen.

Was fängt man also noch mal mit Feeds an?

Feeds aboniert man. Die Populärsten Dienste soweit mir bekannt hier in der folgenden Liste

Wer über seinen eigenen Tellerrand rausschauen möchte, kann Dienste wie das RSS-Verzeichnis oder Wikio nutzen. Und unbedingt eine Mailbenachrichtigung benötigt, der kann sich immer noch den Feed per Mail zukommen lassen: RSS-Forward

Blogger wissen das und deswegen, macht es keinen Sinn diese noch zusätzlich zu informieren. Wer es dennoch für nötig hält, kann ja vorab fragen ob's recht ist. Ich sage dann schon, ob ich eine Ausnahme mache oder die anderen, wie sie dazu stehen.

Und morgen sprechen wir dann über das Blogger-Paarungsritual.

Ergänzende Werbung

Am rechten Fleck gewworben und Dir soll nicht mangeln

Uuhlalah im Rokkoko

HarrharrharrEs ist nicht mehr weit bis Valentin und weil Bellissimama gerade ein wenig Werbung vertragen kann und sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem der bekanntesten Anbietern in Sachen Sexspielzeug ist, und überhaupt und sowieso ... weil eben Valentin nicht weit ist, suchte ich in Zeno.orgs indizierten Kunstwerken ein wenig nach Begriffen rund um die Liebe, als mir Rowlandson begegnete und ein nicht jugenfreies Bild sich ganz ohne Altersschutz breit macht. Wenn dass unsere Frau Merkel sieht ... oh oh. :-)

[Klick nur, wenn du über 18 bist:]

Uuhlalah
Wo wir doch in der Zeit der neuen Bigotterie des Neoliberalismus leben.

Uaaaah — dieser Link ist noch um klassen besser und passt herrlich zum Stichwort Bigotterie: Rowlandson, Thomas: Der fromme Sünder

Pruuust, die ultimative Werbung für das böse V-Wort mit dem das Internet so gewaltig zugespammt wird: der Gaukler

[/Klick nur, wenn du über 18 bist.]

Ich hätte ja meinen Kindern so etwas gezeigt. "Da kuck! So werden Babies gemacht und deswegen hatte Mama einen dicken Bauch und benötigte Umstandsmode" ... *räusper* es folgt Werbung: Bellissimama — Online-Shop für schöne Mütter

Heiß finde ich ja, dass der Stuhl mit Rädern kommt und dies damit ein Ritt der besonderen Art ist. Wenn ich mir vorstelle, ein Päärchen gesellte sich mit solch einem Gefährt heute zu den Parkbesuchern.

Update-Hinweis: Es könnte holprig werden

nachdem der Ultimate Tag-Warrior in der aktuellen Konfiguration und Versionen-Clash oder weiß der Geier, werde ich nun auf Wordpress 2.3.2 Updaten. Es könnte also holprig werden.

Und schließlich Read the rest of this entry »

Auf der Blacklist

Aaaargh, Himmel-Zack-Zement

Da hat mein Server mal einen Hickup und dann lande ich gleich auf der Blacklist für Spammer. Die haben einen Piep, haben die. Haben die!!!

Tröstlich nur, dass es einen Server betrifft mit dessen Domains ich so gut wie nie Mails versende. Sollte aber doch hier und da einmal eine Mail nicht ankommen, weil ich beim Antworten nicht darauf achte, über welchen Server ich gerade versende, dann bitte ich jegliche Probleme zu verzeihen.

Auch hoffe ich, dass das Thema sich erledigt, weil die Vorwürfe ein Witz sind. Mein HELO, so wird mir versichert, wird korrekt versendet.

Pfhuuuuh
Update: Wieder von der Blacklist runter!

Schwurbel ist in Schrift und Wort Schwurbel

Erfolgreicher sind Unternehmen, die das CRM um den Fokus "Beziehungsmanagement" - deliver value to the customers - erweitern und dem Kunden die Gelegenheit bieten, durch sein Feedback und Konfigurationsmöglichkeiten die Geschäftsbeziehung mitzugestalten. Zusätzlich zur Optimierung interner Prozesse plus Optimierung von Value für das Unternehmen werden dauerhaft erfolgreiche und vertrauensvolle Kundenbeziehungen durch die Fähigkeit des Beziehungsmanagements bestimmt. ............. (O-Ton aus einem Vortrag) (Quelle: Papiersprache versus Wirksprache)

Oder kurz geagt: "Hör zu. Sei nett. Merk Dir, was Dein Kunde spricht und liefere, was Deine Kunden freut. Dies schafft treue Kunden. Das ist erfolgreiches CRM und wirkt sich in jedem Fall positiv auf das Unternehmen aus."

Zugegeben Read the rest of this entry »

F*** steht das nun für F*** mit UCK oder ORD

Mein Produkt. Mein Firmenerfolg. Meine Marke.
Mein franchise.

Ford und VerlagskalenderDas ist im Kern die Aussage in der Entschuldigung seitens Ford. Fan-Clubs sind nicht selten Wirtschaftsunternehmen gerade so wie Verlage und Ford von Fords gnaden entscheidet, wer nun darf und wer nicht. Es bleibt also ein erhöhtes Risiko zukünftig Bildmaterial, Begriffe, Zeichen oder was auch immer zu verwenden, wenn dahinter ein Konzern steht, der auf Gewinnmaximierung fixiert ist und dabei über Leichen geht.

Mein, Mein, Mein!

Mann-oh-Mann, wird das hier langsam stressig, wenn man sich im Wirtschaftsraum bewegt. Nun darf man nicht mal mehr ingestört Autokalender verkaufen (scheinbar auch dann nicht, wenn man den Starfotografen dafür selbst anheuert ...), denn schließlich sind all diese Autos Markenprodukte. Wobei mir einfällt, dass ich bei einem Template für Autohändler auch ein Auto abgebildet habe. Da ich kein Auto kenne, dass keine Marke ist, ... mei, mei, mei! Ehrlich es ist nicht weil es die oder jene Marke ist, es ist weil es den Zweck des Templates illustriert. BTW: Es ist nicht F*** mit ORD

Die Spinnen die Konzerne.

Detail siehe Blogging Tom

Bildquelle Ford Mustang: User Ford auf Flickr — "2008 Mustang Bullitt ** FIRST EVER PUBLIC RENDER" unter der Lizenz CC by 2.0 publiziert ... oh! — Öh *räusper* ... das schließt eine kommerzielle Nutzung ein, liebe Familie Ford.