Frage an die Christen dieser Welt zum Gewissen
Wie steht es heute um das christliche Gewissen? Hat der Christ eigentlich sein kulturelles Erbe schon einmal betrachtet und die Völker dieser Erde, die unter dem Christentum litten, um Vergebung gebeten. Dies fiel mir so ein, als ich das folgende Video zum Thema "Völkermord im Namen Christi" eben auf Youtube entdeckte:
-Stichworte: Chrsitentum, Ethik, Gewissen, Indianer, Kniefall, Missionarstum, Naturvölker, Philosophie, Schuldanerkenntnis, Vergebung, Wiedergutmachung
-Stichworte: Chrsitentum, Ethik, Gewissen, Indianer, Kniefall, Missionarstum, Naturvölker, Philosophie, Schuldanerkenntnis, Vergebung, Wiedergutmachung




Konterpropaganda 


May 14th, 2007 12:32
Mann sollte halt zwischen “Christ”, “Christus” und “im Namen Christi” stark unterscheiden. Momentan werden in diesem Lande ja auch ein paar Ungeheuerlichkeiten mit den Mitbürgern abgezogen, “im Namen der Freiheit”, was dann aber ganz und gar nichts mit Freiheit zu tun hat.
May 14th, 2007 12:58
Als diese Morde geschahen, war die Kirche als Institution noch mitbeteiligt, ergo ist es nicht nur “im Namen Christi” sondern auch “im Namen der Kirche” Ich denke, es ist damit legitim einmal zu fragen in wie weit die Kirche und ihre Mitglieder sich diesem Erbe verpflichtet fühlt und über ein kollektives Gewissen gewillt ist, aktiv darauf hinzuwirken, dass so etwas nie wieder geschieht und den Nachfahren gegenüber die Schuld der Väter anerkennt.
Was unsere Berufspolitiker anbelangt und die Auswüchse unserer Volkvertretung anbelangt, so sind wir in der Tat gefordert, den politischen Widerstand zu organisieren und unsere Politiker in die Verantwortung zu nehmen, dass diese die Verfassung und die Menschenrechte achten.
May 14th, 2007 16:57
Als Christ weiß ich nun leider nicht, ob die Kirche in Richtung Südamerkia Buse getan hat, als Spanier weiß ich, dass mein Land dies in einer Form getan hat.
Ich wollte im Ganzen auch nur ausdrücken, dass Dinge wie u.a. die Religion immer wieder gerne von Institutionen und Ländern missbraucht werden um ihre Interessen durchzusetzen, ihr eigenes Handeln zu rechtfertigen und Standpunkte zu legitimieren. Und da hat sich bis heute nichts geändert.
May 14th, 2007 17:14
Ich leider auch nicht. Doch ich vermute, es fehlt in dieser Angelegenheit noch der Gestus. Glauben und Glauben lassen, ist noch zu schwach ausgeprägt und .
Es sollte einen Völkermordtag geben, bei dem der Opfer gedacht wird.
Ein Tag bei dem man jeden anklagt, der im Namen seines Glaubens zum (heiligen) Krieg aufruft.