Archive for April, 2007

Catch22

"A state of war only serves as an excuse for domestic tyranny."

Aleksandr Solzhenitsyn

Angesichts des Widerstandes gegen die Kontrollvorstellungen von Schäuble und Konsorten, könnte der nächste Schritt ein False-Flag-Attack sein.

Konstruierter Konsens

Was der Politiker braucht, ist das Einverständnis der Massen. Kein Staat funktioniert, wenn nicht die Massen in deren Führung einwilligen. Es gibt verschiedene Wege dies zu erreichen. Stalin leerte das halbe Land und gewann so eine stillschweigende Mehrheit, die in Furcht ebenfalls sang und klanglos zu verschwinden. Das Problem dabei ist, dass die Bedrohung im eigenen Land von der eigenen Staatführung so offensichtlich ist, dass es immer einen Untergrundwiderstand geben wird, der früher oder später obsiegt. Diesen plumpen Weg gehen heute die wenigsten Politiker. Unsere Politiker kennen ihren "Edward L. Bernays":

"Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppen-Denkens verstehen, ist es jetzt möglich die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern".

Es scheint, gleichgültig was wir tun, wir sind der Mops. Glaubt man nicht an eine Verschwörung und False-Flags, sieht man sich bedroht und ist dankbar für den "Schutz" der Staatsmacht, übergibt man seine Würde und seine Freiheit in Geschenkpapier verpackt einer Politelite. Glaubt nicht an eine Verschwörung und ist nicht bereit seine Würde und Freiheit für die gefühlte Sicherheit zu opfern, so gibt es zwei Mögichkeiten:

  1. Die Terrorbedrohung ist echt und Menschen sterben in Terrorangriffen
  2. Die Terrorbedrohung ist falsch und Menschen sterben in False-Flag-Terrorangriffen

Vielleicht aber haben wir auch Glück und die aktuelle Politelite ist jenseits ihres Zenits und noch bevor weiterer Schaden angerichtet wird, verschwinden sie in die Bedeutungslosigkeit, werden eine Fußnote in der Geschichte und vielleicht wird es Lehrer geben, die ihren Schülern die Mechanismen des konstruierten Konsens näher bringen und soviel Medienkompetenz lehren, dass es schwieriger wird, sie hinter das Licht zu führen.

Ein wenig "Playing the masses" im Kontext des War on Terrors?

Alex Jones- Terror Storm, (googlelink), via "Ich bin ein Terrorist"

Und noch einmal Bernays:

The conscious and intelligent manipulation of the organized habits and opinions of the masses is an important element in democratic society. Those who manipulate this unseen mechanism of society constitute an invisible government which is the true ruling power of our government.

We are governed, our minds are molded, our tastes formed, our ideas suggested, largely by men we have never heard of. This is the logical result of the way in which our democratic society is organized. .. EQ.

Quelle: BRAIN-WASH - 3

Meinungsbilder in den Massen erzeugen

Lektion 1: der unabhängige Dritte

Im Krieg gegen den Terror ist das die "Achse des Bösen" im Kampf um mehr Kontrolle im Internet ist das das Video einer Enthauptung, oder die Tauschbörsen der Pädophilen, im Konsumterror ist es die Forschungsstiftung im Interesse des Wohles der Menschheit, finanziert von eben jenen die am Ende den Profit aus den Publikationen erwirtschaften.

Einen lesenswerten Text in diesem Zusammenhang: Die Türen der Wahrnehmung: Warum Amerikaner beinahe alles glauben (und machen wir uns nichts vor, in dieser Beziehung sind wir alle mehr oder weniger Amerikaner)

Master of Playing the masses — inventor of this kind of art ... Edward Barney

Schöpfungshöhe nicht ausgeschlossen

Grundsätzlich sind Ideen nicht durch Patent, Urheber oder Markenrechte geschützt. Eine Bild-Idee ist also frei, das heißt eine Szene kann nachgestellt werden und neu fotografiert werden. Zwar ist man dann ein Plagiator, doch es hat schon so mancher mit einem Plagiat das große Geld gemacht.

In Deutschland zumindest ist die Idee ungeschützt. Das heißt aber nicht, dass das auch in anderen Nationen der Fall ist. So kostete der Trick17 2002 schon einmal 25.000 Dollar als für das Cover von Halfway Between The Gutter And The Stars das Bild "Sunset Silhouette" von Ernst Haas, das von Getty vermarkted wird. Auch würde ich mich, nachdem ich die Geschichte von "Sunset Silhouette" las, nicht darauf verlassen, dass es immer gut geht. Wer kann sagen, ob nicht ein Lichbild mit einer echte Schöpfungshöhe auch als Kunstwerk gilt und damit – Lichtbild hin oder her – nicht §72 UrHG sondern §2 UrHG zur Anwendung kommt.

Bedrohte Ente
Bedrohte Ente ... die Idee, die mir auf der Suche nach Ernst Haas "Sunset Silhouette" begegnete. Mir fehlte eine Spielzeugpistole, somit wurde es eine eher Al Quaida Terrorbedrohung, das ist dann ja auch zeitgemäßer, insbesondere bei der aktuellen "Lage der Nation", wo wir unter generellem Verdacht stehen und so oder so bespitzelt werden. Das aber ist eine andere Geschichte ...

Vorsicht Bockwurst — Marions Kochbuch und die Abmahnungen

Der Weg ist immer wieder der gleiche. Alles fängt mit der Bildsuche bei Google an, z.B. Bratwurt:
Google-Bildsuche mit dem Stichwort »Bratwurst«
Wie in dem Screenshot vom 28. April 2007 findet man nicht selten in den vordersten Ergebnissen Bilder von Marions Kochbuch. Wie in dem Screenshot zu sehen ist die Bratwurst an dritter zweiter Stelle (Die Bockwurst war an zweiter und dritter Stelle). Wer nun leichtfertig und ungeachtet des geltenden Rechts diese Bratwurst in eigene Bildwerken oder direkt in seiner Website einbindet und wie es im Juristendeutsch heißt, öffentlich zugänglich macht, also das Bild über die zulässige Privatkopie hinaus nutzt, riskiert eine Abmahnung. Eine Ausnahme bildet das Bildzitat, wie hier im Fall der Bratwurst, bei der die Marionsche Bratwurst ebenfalls öffenltich zugänglich gemacht wird, ohne, dass ich eine Genehmigung einholen muss, da hier ganz offensichtlich ein öffentliches Interesse an der Berichterstattung liegt. Wie real und wie teuer eine solche Abmahnung ist, kann man im Netz nun schon recht häufig nachlesen. So häufig, dass insbesondere im Fall von Marions Kochbuch eine Warnung vor der Abmahnung angebracht erscheint und ausgesprochen wird. Das Problem ist, dass die Warnung nicht an geeigneter Stelle ausgesprochen wird. Ich will mit der Bockwurst einen Anfang machen: Bockwurst Bockwurst Bockwurst Abgemahnt Bockwurst 1 und Bockwurst 2

Im Falle abgemahnter Bratwürste oder eben der Bratwurst hat es laut Berichterstattung wohl nun den Autor von Crashys Blog erwischt.

Ich bitte ausdrücklich Blogger die Warnung zu übernehmen und mit dem Stichwort Bratwurst dem Bild die ausreichende Popularität zu verschaffen. Weitere Warnungen können Brötchen sein, Schmorbraten und was sonst so schon bekannter Maßen abgemahnt wurde. Eventuell sollte man auch ein Abmahnblog im besonderen diesem Kochbuch widmen, denn offensichtlich ist das Risiko hier besonders hoch und jedem Beitrag mit Bild einen Beitrag mit Warnung nebenstellen. Ein Trost für alle Abgemahnten, da die Kniepers nun schon viel Übung haben in Bezug auf Abmahnung, kann man hier die Notwendigkeit nur mit einem Anwalt ordentlich abmahnen zu können, berechtigter Weise in Zweifel ziehen und die Übernahme der Kosten für deren Anwalt ablehnen. Zumindest sollte man dies beim Anwalt ansprechen.

Abgemahnt?

Schau nach im Abmahnblog: http://abmahnung.blogger.de und helfe den Link verbreiten:
Abmahnblog

Teilgenommen :-) (von Bot zu Maschine)

Mein Anrufbeantworter hat an einer Befragung teilgenommen und nun die Chance auf 7.000,- Euro Gewinn. Wobei mein Anrufbeantworter bei der Befragung sich ausschwieg und jeweils weder die 1 noch die 2 drückte. Sehr witzig. Hahaha.

Die Macht der Bilder — Figuren im Spiel der Imagination

Die Macht der Bilder - René Magritte

Wie magisch angezogen begegnet der Betrachter den Werken von René Magritte. Die Bilder, die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen, strömen eine geheimnisvolle Aura aus und faszinieren mit ihrer Feinmalerei. Allzu oft sieht man jedoch nur die "Oberfläche" der magrittschen Kunst, hängt sich seine Bilder als Poster zu dekorativen Zwecken auf und geht der Faszination nicht näher nach.

Textquelle: Kulturtussi.de: Die Macht der Bilder – René Magritte via Wikipaedia über René Magritte

Eingefangen in die selbe surreale Magie wird man bei einigen Bildern des Kanadiers Stephan Powell. Als ich es auf flickr entdeckte, war klar, dass die kleine Bildergalerie einen neuen Eintrag erhalten würde.

Das Bild hat eine depressive, pessimistische Stimmung. Jene Faszination des Individuums wird mit der Austauschbarkeit und der Gesichtslosigkeit ersetzt. Bewusst versteckt sich das Individuum und präsentiert sich dem Spiel als Bauer, nicht ganz unwichtig aber leichten Herzens geopfert. Keine Spannung und keine Imagination was das Schicksal einem Vorenthält, wie tucholsky dies in dem Gesdicht Augen der Großsstadt so herrlich ausdrückt.

[...]
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
[...]

Spam: Ich bin zu stolz mir Hartz4 abzuholen

Harrharrharr Sososo! Zu stolz. Aber E-Mail-Betteln geht in Ordnung? *grinzzzz* Ich würde mal sagen es ist einfacher, mit weniger Bürokratie verbunden und letztlich auch einträglicher. Schließlich gibt es sehr viele, die sich von so einer Sobstory beeindrucken lassen.

Per E-Mail heißt das dann "Haste mal 5 Euro." Mit einem Euro ist man auf der Straße dabei und es ist weniger Heckmeck.

PS: Achja der Volltext des Vollpfropfen bei Endl.de: Gnadenlos: Menschen mit Herz und spam-nervt.de: Menschen mit Herz gesucht

Wann tritt Schäuble endlich zurück?

Ich schließe mich der Forderung nach dem Rücktritt Wolfgang Schäubles an.

Treffende Worte und lesenswerte Beiträge finden sich hier:

Neckisches Geschäftsmodell

Der schlechte Scherz mit der strafbewehrten Unterlassungserklärung führte meine Wege heute in das Schwerin-Blog und da scheint sich Thomas Schiller noch mit einem weiteren Problem rumplagen zu müssen. Wer kennt das nicht, da flattern einem immer mal wieder Pressemitteilungen ins Postfach. Bislang war ich wie viele andere der Meinung, dass es sich bei diesen Artikeln nicht um Arbeiten von Journalisten handelt, sondern um verkleidete Werbemitteilungen von Unternehmen und in Folge dessen, der Autor froh sein kann, dass man ihn bezüglich der Veröffentlichung nicht seinerseits zur Kasse bittet. In aller Regel werden in diesen Fällen gegenseitig keine Rechnungen ausgestellt.

Als in einem Forum einmal danach gefragt wurde, ob man so eine Pressemeldung auf der eigenen Seite publizieren dürfe auch wenn man selbst nun kein Presseorgan sei, wies ich auf das Urheberrecht hin und dass theoretisch die Möglichkeit bestünde, dass der Autor hier kostenpflichten geltend machen könne, die Wahrscheinlsichkeit aber geringer sei als bei anderen Texten, die man sich so aus Feeds und Sites fischen könne (und grundsätzlich nicht einfach so fischen sollte).

Der folgende Fall wird nun alle diejenigen verärgern, die sich in Bezug auf ihre Pressemitteilungen keine Verunsicherung wünschen und diese möglichst weit verbreitet sehen wollen.

Das neckische Geschäftsmodell: Pressemitteilung als Publikationsofferte, die eine Rechnung nach sich zieht.

Manchmal …

Manchmal wünsche ich mir, ich könnte meine Inhalte von den Servern der Spamspacken löschen. Es nervt, wenn mit meinen Posts und den Posts anderer Blogger ein Weblog gestopft wird, mit dem einen Ziel: Werbeeinnahmen zu generieren. Natürlich weiß man, dass es Blogger gibt, die sich dagegen wehren werden, also verteilt man die Präsenz und die Verantwortliche über die ganze Welt und ist überall nur nicht dort, wo man sich den Content zusammenklaut.

Was bleibt ist der IP und dem Domain ein schlechtes Karma zu geben.

Wow – Ein cleveres Vieh

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