Reif für negative Feststellungsklagen
Es scheint Herr Folkert Knieper legt es mit aller Macht darauf an, sich mit der halben Blogosphäre anzulegen. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei dem Zorn, der bei einigen Bloggern hochgekocht ist, für das Ehepaar mit deren Privatadresse sich das eine oder andere Problem ergibt. Noch immer aber hat dieses Paar nicht gelernt, einfach einmal um etwas per Mail zu bitten. Statt aber nun die Privatadresse zu recherchieren, ... was mit auch nur einem kleinen Quentchen Medienkompetenz ein Klacks ist, ... ok. Ich denke das ist das falsche Signal. Es wird Zeit, dass man mit negativen Feststellungsklagen kontert.
- Kann man dann wie dieses Paar sich den Gerichtsstand raussuchen.
- Nutzt man ein Instrumentarium, in dem sich notorische Abmahner heimisch und sicher fühlen und dreht den Spieß um. Ich gehe davon aus, dass das Abmahnen gleich viel weniger Spaß macht.
Es sollte möglich sein einige der Abmahnungen mit Pauken und Trompeten abzuschmettern und sich erst einmal vor Nachahmer und Folgeabmahnungen des Paares Ruhe zu verschaffen.
In jedem Fall aber betrachte ich dieses Paar nun endgültig ... eben.
Ich bin mehr als zuversichtlich, dass die Adressgeschichte im Kommentar, folgenlos für maingold abgeschmettert werden kann. Und wer weiß, eventuell kann man bei der Gelegenheit auch gleich die erste Abmahnung vom Tisch fegen.
Nachtrag: Ich empfand auch die Abmahnung gegen Nerdcore als mehr als überflüssig und unter aller Kanone. Schade, dass (vermutlich aus finanziellen Gründen) nur zurückgewiesen wird und nicht auch noch per Klage die Überflüssigkeit festgestellt wird und so die eigenen Rechtsanwaltskosten versucht werden, beim Abmahnenden abzuladen. Zugegeben, juristischer Alltag besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Vergleichen und faulen Kompromissen. Die Balance zwischen Zivilcourage für das gute große Ganze z.B. im Bereich freie Meinungsäußerung und dem Wunsch sein persönliches Leben in halbwegs ruhigen Fahrwassern zu führen ist schwer zu halten. Als Blogger lernt man schnell, dass man mit jedem zweiten oder dritten Post, den man rausschleudert irgendwo auch ein klein wenig pokert, zumindest wenn man einen Link auf youTube setzt oder gar das Video einbindet, wenn man Mal ohne Sprachfinessen frei von der Leber schreibt oder aber die Gegenpartei einen Anwalt nimmt, dem es piepwurscht ist, welche Erfolgsaussichten bestehen. Als Blogger lernt man auch, dass es Richter gibt, die mit mehr als mangelhafter Sachkenntnis, vielen Vorurteilen und offensichtlicher Beratungsresistent seltsame Urteile fällen. Ich glaube nicht, dass die Meinungsfreiheit in ihren Grundfesten gefährdet ist, jedoch erfordert es eben auch eine Gewisse Standfestigkeit. Für diese Standfestigkeit dürfen wir Nerdcore dankbar sein.
-Stichworte: Abmahnung, Kollerkommunikation, Nercore, Persoenlichkeitsrecht, Schadenminderungspflicht, Urheberrecht, Verhaeltnismaessigkeit
-Stichworte: Abmahnung, Kollerkommunikation, Nercore, Persoenlichkeitsrecht, Schadenminderungspflicht, Urheberrecht, Verhaeltnismaessigkeit




Konterpropaganda 


February 3rd, 2007 11:37
Du hast vollkommen Recht. Diesem Kn. und seinem Rechtsverdreher sollte mal jemand ordentlich einheizen.
Ich kotze bei dieser Abmahnzocke.
Und dieser Typ bedankt sich auch noch bei allen Bloggern, die kostenlos für Ihn die Werbetrommel gerührt haben, seine Webseite steigt in den Rankings der Suchergebnisse unaufhaltsam nach oben. Und so dreht sich die Spirale weiter – er hat noch mehr Einnahmen durch die Google Anzeigen, seine Bilder werden noch leichter gefunden und eingebunden – zack bumm und weiter gibt es Abmahnungen