Jedem Menschlein sein Schübchen
Buuaaaaaaah zum Brüllen komisch: Auf Axonas werden aktuell ein paar Biologiefunktionäre, die etwas zu viel "abstempeln" auf's Korn genommen:
Axonas: Wenn Inquisitoren sich nicht mehr auskennen
Es ist ein lehrmeisterhaftes, excellentes Beispiel für den Unterschied zwischen "Sachebene" und "Persönlich werden"; ein Beispiel für die Betrachtung des Wortsinns, wenn der Gedankensinn nicht die Person von der Aussage trennen will. Jener Enkelmann'sche verheerende erste oberflächliche Eindruck, bei dem die blenderische Seidenkrawatte in der soziologischen Evolution den Blick auf das eigentliche Wesen des zur Genpool beisteuernden Spezies versperrt und so die biologische Evolution des Intelligenteren verhindert.
-Stichworte: 12-Sinne, Abstempeln, Biologie, biologische-Evulution, Evolution, Funktionaerstum, Kreationismus, Sachebe, Schubladendenken, soziologische-Evolution
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Konterpropaganda 


January 31st, 2007 18:47
Ich – Biologe – rege mich über sowas wie Kreationismus doch nicht auf. Irgendwo muss unsere Welt einen Anfang gehabt haben. Und keiner war dabei.
Viel wichtiger wäre es den Kindern wissenschaftliches Arbeiten beizubringen. Was nämlich für eine Untersuchung wichtig ist: beispielsweise Positivkontrolle (Versuch gelingt damit immer), Negativkontrolle (Versuch gelingt damit nie). Offen zu diskutieren was für Schlüsse man aus einem Experiment ziehen kann. Und nicht gleich in “geklappt-nicht geklappt” zu teilen. Denn später weiß man bei vielen Dingen icht was rauskommen wird. Da muss man sich von seinen Ergebnissen leiten lassen und seinen Verstand benutzen können. Wenn ich 100 Stecker in Steckdosen stecke und das Licht geht an, kann ich schließlich nicht einfach sagen, dass die grüne Leitung den Strom führt.
Was aber an den Schulen gemacht wird ist Versuchsvorschriften nachzukochen.
Zudem geht es bei Wissenschaft ja um was anderes als den Gottesbeweis. Es geht darum, wie die Welt ohne Konstrukte wie Zauberei oder göttliches Eingreifen funktioniert. Oder beispielsweise darum, heraus zu finden, warum homöopathische Medikamente trotz irrsinniger Verdünnungen wirken.
Und dann haben meiner Erfahrung nach viele Naturwissenschaftler das mit der Evolution auch nicht verstanden. Und daher kommen dann Sprüche wie “die Evolution machte…” – was soviel wie “Gott machte…” bedeutet.
January 31st, 2007 21:00
Meine Logik sagt mir, dass die Welt weder Anfang noch Ende kennt. Was war vor dem Anfang? Es muss etwas vor dem Anfang da gewesen sein, denn von nichts kommt nichts.
Der Anfangspunkt des Universums liegt ebenso im Unendlichen wie das Ende des Univesrums, was nicht heißen muss, dass unsere kleine Ecke des Universums nicht eine Anfang hatte.
Und auch wenn mein Satz gnadenlos kompliziert ist, aber in ihm steckt viel wissenschaftliches Denken und ganz entschieden und total wenig göttliche Macht.
soziologische Evolution kommt ohne Götter aus auch wenn Religionen in ihr eine große Rolle spielen
soziologische Evolution bestimmt die Spielregeln für die biologische Evolution
Survival of the fittest, heißt dann Brillenträger, weil diese als Intelligenter gelten und man sich vom Nerd ein höheres Einkommen verspricht und schon haben wir im Genpool einen massiven Überhang von Seeschwächen.
Und der Dummschwätzer mit der blendenden Seidenkrawatte das selbe und die Männer fliegen auf blonde Dekorationsstücke mit dicken Titten.
Soziologische Evolution kann man noch am ehesten durch Bildungspolitische Instrumente beeinflussen und dann lernen die Kinder auch denken …
OK! Man darf ja mal träumen und zum Glück existiert der andere Genpool ja auch noch weiter.
February 1st, 2007 08:07
> Meine Logik sagt mir, dass die Welt weder Anfang noch Ende kennt. Was war vor dem Anfang? Es muss etwas vor dem Anfang da gewesen sein, denn von nichts kommt nichts.
Alles ist nichts.
Nichts ist alles.
Am Anfang ist das Ende
und das Ende ist der Anfang.
Der Ursprung liegt ausserhalb
und er liegt in mir.
Was war, wird sein,
was ist, ist gewesen.
Was wächst vergeht.
Was vergangen ist, kommt wieder.
Metamorphose.
Das Ufer ist nicht die Grenze.
Das Tal ist der Berg,
der Berg ist bewegt.
Im Sturm liegt die Ruhe.
Der Wechsel ist beständig.
February 1st, 2007 09:20
Tja Das olle Nichts …
Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist
February 1st, 2007 12:36
Korrekt. Wenigstens soweit, wie wir das mit unserem Verstand begreifen können… Und alles andere liegt sowieso ausserhalb. Puh, jetzt kriege ich glaub dann Kopfweh, weil der Verstand bei solchen Dingen immer wieder an eine Mauer schlägt und nur manchmal ein kleines Loch reinmacht.