Archive for December, 2006

One of these things …

One of these things is not like the others,
One of these things is not quite the same...

Pinguinfamilie: One of these things ...
Ein frohes neues 2007

Bildquelle: Flickr.com Dave Morris
BTW: noch ein Bild das zum piepen ist und vom Nachwuchs "erzählt": Die Sitzung ...

Downfall einer Website

Für keine meiner Websites kaufe ich Werbeplätze ein oder mache anderweitig großartig Werbung. Deren Erfolg beruht einzig und allein auf deren Inhalte. Erstmals habe ich nun auch für einige Zeit einen statischen Web-Prospekt im Web. Die Site war einst ein Portal für ganz unterschiedliche redaktionelle Beiträge und eine umfangreiche Darstellung meiner Leistungen. Die Site war viel besucht. Mit zahlreichen Wortkombinationen und den kleinen Textabstrakten zum Stichwort in Google nahmen diese Besucher den Link auf sich und als ich die Site gezungener Maßen neu ausrichten musste, habe ich mich zu einem Prospekt entschieden. Mit diese Form der Seite hatte ich bislang wenig Erfahrung.

Die Texte bieten schlicht Leistungen an und sind inhaltlich nicht sonderlich spannend. Seit einer Woche nun beobachte ich die Besucherströme auch für diese Seite. Alle Seiten, die einstmals im Google-Index vorhanden waren, sind dort verschwunden. Der Prospekt muss aus sich heraus Interessenten anlocken. Aktuell kommen die Besucher über die Bildersuche von Google. Auch wenn die Bilder der Seite eine Attraktion darstellen, betrachte ich diese Seite aktuell als einen wahren Flopp. Die Besucherzahlen sind von täglich vierstellig auf täglich ca. 30-60 runter, die allesamt via Bildersuche kommen und dann vermutlich diese Bilder rippen. Würde ich die Bilder aus Google rausnehmen würde die Zahl vermutlich auf 3 am Tag absinken, wenn überhaupt.

Ich war immer der Ansicht, dass ein Webprospekt nicht viel taugt. Endlich habe ich es aus erster Ansicht und darüber hinaus auch in der Auswirkung, wenn die Site ein hohes Ranking hat und aus sich heraus gute Besucherzahlen hatte. Eine Website mit der man nicht arbeitet, ist keinen Pfifferling wert.

Aaaah, das gute Gefühl

HarrharrharrNach powered by Emotion kommt nun die Saison des guten Gefühls. Eine der Erkenntnisse, die ich aus den Prognosen des fiesen Bloggers erlangte.

Linktipp: Projekt Referenz

Es wird Zeit die Inhalte zum Projektmanagement aus dem A2O hier zu übernehmen. Angefangen mit einem Link zu einer Fülle von Beiträgen und Projekt-Manamgement-Software: Project reference

Bloggerspacken: Schlampige Copy&Paste-Rippoffs

Ein Weblog ist auch ein Notizzettel und Quelltext-Beispiele übernehmen ist schon ok, wenn die Quelle genannt ist. Insbesondere wenn dabei Kritik geübt wird oder auch sinniges ergänzt wird. Im Netz nichts verloren haben Blogeinträge, die schlampig per Copy&Paste in aller Eile ganze Blogeinträge übernehmen. Wer das macht, sollte seinen Beitrag nicht der Öffentlichkeit präsentieren, sondern diesen Beitrag im privaten Bereich belassen. Das ist in Wordpress nicht schwer. Dann ist das Weblog auch ein guter Notizzettel für derlei Einträge — schließlich: Weblogeinträge verschwinden schon einmal aus dem Netz. Ein guter Grund im eigenen Weblog private Einträge zu schreiben, die nur der Autor sehen kann. Read the rest of this entry »

Schneller, höher, weiter und teurer für DOSB

Abmahnung funktioniert am Besten, wenn die Angelegenheit wenig Öffentlichkeit besitzt. Schließlich will der Markeninhaber in erster Linie die Werte seiner Marke in der Öffentlichkeit sehen und nicht den Umstand, dass diese Marke zigfach Rechtsstreitgkeiten mit echten und vermeintlichen Trittbrettfahrer. Besonders pikant wird es, wenn die rechtliche Grundlage, um die so etwas ähnliches wie eine Marke zu schaffen ein eigenes Gesetz geschaffen werden musste, weil die zuständige Behörde die Markenfähigkeit der Sache mehrfach absprach.

In solch einem Fall ist noch weniger Öffentlichkeit gewünscht, wird zu allem Überfluss auch noch bekannt, dass ein Landgericht die Verfassungsmäßigkeit der eigens geschaffenen Rechtsgrundlage angezweifelt und zu Gunsten des Abgemahnten entschieden, wird es für den Abmahnenden zu einem jeweils größeren finanziellen Risiko überhaupt noch abzumahnen. Abmahnen ist wie Poker. Das Blatt des Abmahners ist umso besser, je grimmiger die Aussichten für den Abgemahnten aussehen. Wenn aber schon eine einfache Abfrage in Google, von guten Aussichten spricht, dass das eigene Blatt gute Erfolgsaussichten hat, verliert der Abmahner allein schon durch die höheren Aufwendungen, da sich mehr finden werden, die den Streit vor Gericht auszutragen bereit sind. Er wird vorsichter abmahnen müssen. Eine Abmahnung wird also auch auf dem Feld der SERP ausgefochten.

Nur allzu schnell wird es ein Teil der Allgemeinbildung des Durchschnittsbürgers, insbesondere, wenn diese Dinge in der Wikipaedia eingetragen werden, wo sie angesichts der Versionsspeicherung auch nicht so leicht getilgt werden können.

Markenpolitik [der DOSB]

Der DOSB hat großes Interesse seine Marken zu schützen. In Ausübung dieser Schutzpolitik wurde daher das Blog "Saftblog" der Firma Kelterei Walther GmbH & Co. KG auf Grund zweier Blogeinträge abgemahnt. Bei einem Blogeintrag war das Olympische Symbol (die 5 Ringe) als Bild eingebunden, beim anderen tauchte nur das Wort "olympisch" in der Artikelüberschrift auf. Der Gegenstandswert wurde von den Anwälten des DOSB auf 150.000 Euro festgesetzt. Zahlreiche Rechtsexperten zweifeln allerdings an der Rechtmäßigkeit der Abmahnung. Die Firma Kelterei Walther GmbH & Co. KG beschloss auf Grund des für ein mittelständisches Unternehmen nicht tragbaren Risikos, weitere (unbegründete) Abmahnungen zu erhalten, das Saftblog zu schließen. Kritiker bewerten den Vorgang als ein Beispiel für die Gefahr, dass Geschäftsinteressen vor das Recht auf freie Meinungsäußerungen gestellt werden.

Quelle: Wikipaedia "Deutscher Olympischer Sportbund"

Unter diesem Aspekt, hat die Blogosphäre einen Sieg gegen DOSB errungen, selbst dann wenn der Saftblog kleinmütig das Feld der DOSB überlassen sollte.

Die Begriffe Olympiade, olympische Spiele und der olympische Gedanke werden zukünftig schwieriger zu verteidigen sein.

Ich darf an dieser Stelle noch einmal erinnern, warum es teuerer sein wird: Law-Blog.de: Schneller Höher Teurer: Abmahnen als olympische Disziplin

Nachtrag: Neben der Wehrhaftigkeit der Blogosphere im Bereich SERP und Öffentlichkeit die Ebene des Kleiner-Mann-Lobbyisten

Lobby-Arbeit des kleinen Mannes

Je mehr Menschen aktiv ihren Willen bekunden und Poilitiker direkt mit ihrem Bürgerwillen konfrontieren, desto unausweichlich müssen sich Politiker aktiv damit ausseinandersetzen. Tipps und Aktivitäten hierzu will ich gerne an dieser Stelle verlinken:

Deutscher Olymp-Shyster bedroht Redefreiheit

Es wird aktuell viel gebloggt, weil das Saftblog nicht mehr bloggen will und das aus verständlichen Gründen. Hier nur ein paar Gedanken von meiner Seite:

[Gedanke 1] Der Staat lässt sich nicht von Terroristen erpressen.

Mag sein nicht von Terroristen, dennoch wird ein eigenes Gesetz erlassen auf die Drohung eines Sportbundes, der einen uralten Kult um Sportwettkämpfe der zurückgeht bis 400 700 vor Christi aufleben lässt und vermarktet, Länder als Veranstaltungsort auszuschließen.
Ich nenne das Erpressung und auch noch kurzsichtig. Schließlich geht es um nationales Recht und wer verbietet es einer Nation seine eigenen Spiele nach dem olympischen Gedanken auszurichten.

Vergißt der "Staat" hier nicht seinen Auftrag gegenüber dem "Volk"?

Ab einer entsprechenden Zahl von Nullen verlieren die Herren Staatsmänner dann wohl insgesamt an Rückgrat. Und reden diese Staatsmänner nicht regelmäßig mit einander? Wer hat hier eigentlich die Marktmacht. Ist der IOC nicht der Mops, könnte er nicht seine Olympischen Spiele in den mächtigen großen Wirtschaftsstaaten mehr abhalten.

Wieso also existiert ein Gesetz, das effektiv den Gebrauch eines Wortes verbietet, das zurückgeht auf die alten Griechen? Egal ob wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Diskurs.

[Gedanke 2] Kulturverfall und Kulturraubrittertum

Ich nenne es Raubrittertum, solange Kulturgüter wie die Olympischen Spiele, die lateinische Sprache, berühmte Bildwerke vergangener Epochen, wie die Mona Lisa, Glühbirnen an Bauwerken aus dem abklingenden 19. Jahrhundert dazu führt, dass man sich mit Abmahnungen und Streitwerten bis zu 150.000 Euro auseinandersetzen muss und man unter 1.000 Euro keine Abmahnung im Bereich Wirtschaftsrecht ad acta zu legen ist kann. Will man sein Recht bis in die letzte Instanz verteidigen, dann geht das meist nicht unter einer 5-stelligen Summe. Darauf folgt die Gegenreaktion: immer mehr Kulturgüter werden unter wirtschaftlichen Schutz gestellt und sind solange dort bis keiner mehr sich findet, der auf diese Schutzrechte einen Besitz beansprucht. Das ist Feudalrecht. Wir schaffen einen neuen Adel, der wie einst die Könige seine Vasallen schröpft. Welchen Unterschied macht es, ob für ein Land Pacht anfällt oder für den Gebrauch eines Wortes.

Wie damals gehen die Büttel durch das Land und drangsalieren jeden, der das Privileg des "Rechteinhabers" verletzt.

Wie einst der Sonnenkönig in Frankreich, haben diese neuen Herren längst alles Maßhalten abgelegt. Haben sie doch auch ein neues Land, in dem das Aufspüren der "Wilderer" ein leichtes ist. War es einst egal, wenn ein Kneipenwirt mit Farbfernseher in der Zeitung die olympischen Ringe abdruckte und zum Glotzen der Spiele in die Kneipe einlud, so ist heute alles digitalisiert und auf Knopfdruck erfasst und für die Büttel der neuen Herren aufbereitet. Diese müssen auch nicht mehr sich in ihre Sattel schwingen. Ein Fax, eine E-Mail oder ein Schreiben mit der Post. Keine halbe Stunde und aus den Textbausteinen zum Rechtekatalog ihrer Herren schon haben die Büttel mit dem Kürzel RA einen neuer Knüppel fertig, der wieder eine arme Sau erwischt, die froh ist, wenn er nur mit einer kleinen "Strafpacht" davon kommt und nicht nach zweiter Instanz vor dem Scherbenhaufen seiner Existenz sitzt. Allenfalls hat der Geschundene das moralische Recht auf seiner Seite, was aber nichts daran ändert, dass man beim Rechtspoker nicht mehr mitbieten kann, gleichgültig wir gut das Blatt auf der Hand ist.

Der Saftblog ist nicht der erste der Prügel bezieht, weil er nicht alle Privilegien der neuen Herren kannte und er wird nicht der letzte sein und die neuen Privilegien werden mehr werden. Solange bis die gebrügelten Bauern es nicht mehr ertragen. Ich schätze mich glücklich, bereits zu wissen, dass die olympischen Ringe Tabu sind, aber der Tag wird kommen, bei dem ich ein zweites Mal in gutem Glauben auf meine Kultur und meine Sprache zurückgreife und dafür teuer Lehrgeld bezahlen werde und dann kostet es vielleicht nicht nur mein Herzblut, das ich über eine Website vergoß, die ich mit liebe aufgebaut hatte und vom Netz nehmen musste.

Wer wagt es hier noch Kulturgüter anzufassen, insbesondere da jeder zweite irgendwie schon in einen wirtschaftlich-unternehmerischen Kontext gebracht wird und damit unter das Marken- und Wettbewerbsrecht gezwungen wird. Und auch wenn es wie hier um echtes Unternehmertum geht, so geht es in dem Blog eben dennoch primär um den Dialog von Mensch zu Mensch und im konkreten Streit um zwei sehr ungleiche Gegner. Ein Goliath der viele Hans, Peter und Lieschens zertritt bis er endlich auf einen David trifft.

Ich freue mich, dass im Falle des Saftblogs sich Widerstand organisiert.

Weitere kleine und große Fälle der neuen Raubritter, und Feudalherren:

... und die Liste wird immer länger ...

via basikthinking // TAZ-Link via Markenblog

Kurz und knackig, Linktipp im Zusammenhang: Richter mit Humor - hoffentlich bleibts saftig

Entweder oder oder? ... der Businessblogger zwischen allen Stühlen und ganz nach gusto immer im Unrecht? Guter Beitrag hierzu bei Arne Trautmann im Law-Blog: Schneller Höher Teurer: Abmahnen als olympische Disziplin

Noch mehr erhellendes über Schafe

Wieviele Schafe nahm Noah auf der Arche mit?

OK ... ich sah auf guba.com "QI", eine recht witzige Quizshow des britischen Fernsehens ... und will die Frage noch eine Weile offen lassen, denn sie ist in besondere vor dem Hintergrund des letzten Witzes mit Bart an dieser Stelle ein echter Joke. Der Papst und seine treuen Grfolgsleute werden gebeten letztere Bemerkung mit Rücksicht auf deren religiösen Gefühle nicht zu berücksichtigen.
;-)

Viel Spaß beim rätseln bzw. recherchieren.

Was ist … Part II

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Was ist … Part I

Was ist ein Schaf an einen Laternenpfahl in
[ ...Region/Stadt nach belieben einfüllen ... ] gebunden? Read the rest of this entry »