Archive for September, 2006

Für Statisitk-Freaks

Der gemeine Netzsurfer betrachtet i.R. max. 2 Seiten pro Webpräsenz.

Hat man auf einer Website aber eine Präsentation kann dieser Wert expotentiell ansteigen. Ich bin erstaunt, wie viele Nicht-Bayern, die nun über die Präsentation gestolpert sind, via Google ... bzw. meine Blogleser, die Präsentation von der ersten bis zur letzten Folie betrachtet haben. Der Graf der Site hat jetzt einen Hightower. Da immer noch Personen auf die Site kommen, die eigentlich was anderes gesucht hatten und schneller weg sind als man piep sagen kann und X meiner unique Visitors andere Seiten aufsuchen ohne von der der Präsentation etwas mitzubekommen und damit nur 1-3 Seiten wirklich lesen, ist das Verhältnis von unique Visitor zu Pageload dann aber doch nur eines von 1:4. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es an der Qualität der Folien liegt oder generell Folien von A-Z abgeklappert werden. Werde ich vermutlich auch nicht erfahren. Ich persönlich gehe davon aus, dass es an der Qualität liegt. Logisch.

Es hat mich übrigens sehr gefreut, dass eine beachtliche Zahl bayrischer IPs aktuell unter meinen Besuchern zu finden sind und diese sich nicht nur in der Präsentation aufhielten. Ich werde noch die nächste Woche eitel und neugierig meine Statistik beäugen. ;-) Mal sehen wie es sich entwickelt.

Vortrag aufbereitet und abgearbeitet

Meine ersten Internetseiten-Präsentationsfolien ... ok mit Einschränkung die zweiten. Die ersten nicht präsentationsfähigen Folien publiziere ich dereinst im A2O-Blogg und haben nun hier unter Silkester.de-Blogarchiv ihren Platz: Der Fall Holidayblogger ...

Meine ersten präsentationsfähigen Webpage-Präsentationsfolien sind online. "Was ist eine gute Website?" und dazu noch ein kleiner Erlebnis-Bericht über die IHK-Veranstaltung, geschrieben noch in München im Internet-Cafe (während ich auf den Zug zurück nach Stuttgart wartete und vor wenigen Minuten hier im Büro noch etwas redigiert wurde).

Damit kann ich das Thema denke ich vorerst abschließen. Aufbereitet für die Öffentlichkeit, transparent meine Arbeit gezeigt und erste Klarstellungen zu Themen, die im Vortrag offensichtlich noch nicht klar genug rüber kamen. Die Feedbackschleife aus Gesprächen nach dem Vortrag mit einzelnen Teilnehmern ... bzw. Dinge die nicht gesagt wurden, weil der Raum der Co-Referenten gewahrt sein will. Ich brach ohnehin grenzgängig bei zwei Punkte in deren Raum ein. Manches soll, will und kann ich eben nicht unwidersprochen stehen lassen ... kein Pardon meinerseits hierfür, denn die Zuhörer hatten so die Gelegenheit, die Aussage des Referenten in der erweiterten Perspektive zu evaluieren. Und die Veranstaltung ist für die Zuhörer nicht für die Referenten gemacht.

Copypresse-Left und Google Belgien

Belgischer Google-Hintern

Fast schon als Vergewaltigung kann man den Klops an Text dort sehen, welcher insgesamt vier- bis fünfmal so groß ist wie die Startseite mit dem Suchfeld an sich, und auf jeder weiteren Seite anmutet wie ein riesiges Geschwür am Seitenhintern. Wollen wir mal hoffen, dass da nicht ein neuer Trend erkennbar wird.

Quelle: Open Sourced Brain — Google Belgien

Ich hätt's nicht besser ausdrücken können. *pruuust* Die ganze Copyright-Angelegenheiten sind irgendwie unausgegoren und führt zu herrlichen Possen. Ja und herzlich Glückwunsch zum 8. Geburtstag auch von mir.

It’s not a plan … or is it?

"what they left was a set of ideas [...] has a series of actionable items" ... "the elaborate euphemism for a plan" ... *Pruuuust*

Quelle: one good move: War on Terror Progress Report

Hypertext ins Internet publizieren

Ich habe noch ein halbgammeliges Stöckchen bei mir liegen, das ich nun aufgreifen will. Ich war die letzten zwei Monate mehr oder minder im Sabbatical, das KMU-Blog ist sogar noch länger im Sabbatical, was hier nach einem sehr netten Kompliment bedauert wurde. Ich will noch nichts versprechen, aber ich war heute mal wieder (ausgehend von der Statsitik dieses Blogs) in den Blogs unterwegs und die Tour ergab sich so von Link zu Link, dass das Thema Blogs und Blogger und Blogberater hieß.

1. Warum bloggst du?

Weil ich Spaß am Schreiben habe. Weil ich Hypertext ins Internet publizieren kann. Das besondere an diesem Hypertext ist, dass er Bezug nimmt. Bezug nach außen. Ich zitiere mich im folgenden selbst aus dem alten KMU-BLOG (ups Innenbezug):

“Ich kenne kein effizienteres Werkzeug im Netz, um ohne Reisekosten Fremde zu Freunden zu machen. Ein Weblog ist ein zeitlich rückwärts geordneter Gedankenpfad, auf dem sie die Autoren mitnehmen und die Leser durch ihre Kommentare mitgestalten.â€?

Den einen oder andern Feind erntet man auch und man lernt Rechtsanwälte kennen. Vor allen Dingen wenn man wie ich heute in einem Kommentar im Parteibuch, das zufällig auch auf dem Weg lag, zu lesen bekam. (S******-S[Politikername] [...]* Editiert S[Schimpfwort]-S[Politikername] aus rechtlichen Gründen editiert.) Jener Beitrag ging um einen anderen Politiker und einer Abmahnung in Bezug auf das Persönlichkeitsrecht. Pruuust ... ob da nicht jemand sich mit der Art, wie editiert wurde, ein Ei gelegt hat. *kicher* ... und auch deswegen liebe ich Bloggen. Ach ja am Rande: Lieber Herr Bundesumweltminister Gabriel, eine E-Mail vorab zeugt vom Friedenswillen, der bei Rechtsstreitigkeiten von allen Streitparteien zu beachten ist.

[Nachtrag] Und deswegen macht bloggen Spaß: Man lernt den letzten Sch***dreck kennen: Alter Sack hüpf Front deutscher Äpfel

Fazit: Ich blogge, weil es Spass macht und man Menschen kennenlernt.

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Ein neues Plugin in der Templaterie

Ausgerechnet SEO. Das neue Plugin in der Templaterie heißt SEO-Plugin und zielt auf Suchmaschinenoptimierung ab. Programmierer ist Ingo Turski, der dieses Mini-Projekt mit Jutta Kemperle, der Herausgeberin des Plugins, durchgezogen hat. Der Denkansatz der im Namen impliziert wird, ist meines erachtens falsch, aber und dies ist ein großes Aber, nur weil der Name mir Bauchschmerzen bereitet und der Grundansatz nicht stimmt, heißt das nicht, dass das Plugin nicht gut wäre und einen wichtigen und sinnvollen Zweck erfüllt.

Mehr Struktur und Organisation für die Website

Das neue Plugin bietet dem Editland-Nutzer die Möglichkeit seine Seite zusätzlich mit Schlagworten zu organisieren. Damit werden die Seiten nach Wortfeldern zusätzlich sortiert. Das Plugin zwingt den Nutzer zu fokusieren, denn die Schlagworte sind begrenzt. Nicht zu letzt auch und im Besonderen um den User auch nicht in die Google-Wortwust-Falle laufen zu lassen. Die Begrenzung auf 9 Begriffe führte mich nur in ein zwei Fällen der vorausgehenden Test und bei der Implementierung in der Demo Quest an die Grenze, wo ich mir mehr Begriffe gewünscht hätte. Doch ich erwarte so manche Diskussion über diese Zahl. Ich bin gespannt, wie Ingo und Jutta damit umgehen werden.

Außerdem ... Es hilft schwachen Sites mit der Google-Sitemap zu einer zuverlässigen Indizierung.

Google als braver Untertan …

Wow. Gut das mir das einer verraten hat. Ich suche bei Google weil ich ein braver Untertan bin. Ganz ehrlich. Ich habe bis eben nicht über meine favorisierte Suchmaschine und deren Qualität im besonderen nachgedacht. Next doors gras is always cleaner ... stuff was least of my concern ... so zu sagen. Aber angeschupst durch den Beitrag bei Gerald, Habe ich bei Google.de und bei Google.com nach Suchmaschinen gesucht. Google.de-Suche nach "Suchmaschinen" ergab als erstes Ergebnis eine Suchmaschine und in den USA google.com die Suche searchengine ein Suchmaschinenwächter. Scheint dass Google es in Deutschland einfacher hat, N°1 zu bleiben. ;-)

via Robert...

Dampfnudeln als Bürosnack

Meine Lunchsnacks werden primär vom ALDI gegenüber gestellt. Aktuell schließt das Eier, die im Eierkocher, der kürzlich bei jenem Supermarkt im Angebot war. Heute sprangen mir Dampfnudeln ins Auge. Jamjammh. Mein Büro hat eine Microwelle mit Grill, einen Wasserkocher und eine Kaffeemaschine und seit kurzem den Eierkocherdom, der die Eier mit Dampf gart. Tadaaah. Dampf und Dampfnudeln das klingt nach einer Idee. Und es funktioniert. Ich hätte nun nur noch drandenken sollen, aus der Kühltheke eine Soße zu wählen, z.B. den Vanille- oder Caramellbecher die gewöhnlich zwischen Tiarmisu und Jughurt stehen und von mir sonst grundsätzlich ignoriert werden. Naja die Erdbeermarmelade ist auch keine schlechte Idee. Und ja mein Lunch kommt zur Abendbrotzeit ... der Magen hing in den Knien und irgendwas musste da nun hinein.