Permalinkstruktur und deren Sideeffekts

Wer mit Wordpress und anderen Weblogtools einen Beitrag verfasst und dabei die Überschrift für den Permalink verwendet, hat unversehens einen Markennamen in der Url und da, gibt es Urteile, die dies als ein Werben mit der Marke auffassen, nicht zuletzt, weil Spammer diese Tatsache in eben jenem Sinn genutzt haben und auch das Weblog nutzt hier den Google-Mechanismus der sprechenden Url. Dass dann bei Erwähnung einer Marke in der Beitragsüberschrift zur Verwendung der Marke in der URL führt, vergißt man und empfindet man auch nicht als sooo wichtig.

Rechtsanwalt Kremer macht auf diesen Umstand aufmerksam und teilt gleichzeitig die Ansicht, dass das Markenrecht hier dem Missbrauch Tür und Tor aufgemacht wurde. Auch mit dem Seitenhieb hinüber zu Cartie und Princess [-1-]u. [-2-], die sich beide einen recht unrühmlichen Namen machten.

Was den Boykottaufruf anbelangt, so denke ich, ist er an jeder anderen Stelle relativ unbedenklich, aber wenn "Branchenkollegen" (hier zwei Werber) gerade im Clinch liegen, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Boykottaufruf in Bezug auf einen Werbekunden einer Partei hingenommen werden muss (Unlauterer Wettbewerb). Auch dann nicht, wenn dieser Boykottaufruf nicht direkt man selbst, sondern einer der Kommentatoren auf die Seite eingestellt hat. Letztlich trägt Patrick Breitenbach und seine Co-Autoren hier die Verantwortung.

Apropos Mitautoren ... ob diese — sollte Patrick verlieren — wohl im Sinne einer GbR mithaften?

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4 Responses to “Permalinkstruktur und deren Sideeffekts

  • 1
    Silkester erzählt » Selbst Schuld!
    January 8th, 2006 13:44

    [...] Permalinks und ihre Sideeffekts [...]

  • 2
    Silkester erzählt » Hypertext ins Internet publizieren
    September 22nd, 2006 18:12

    [...] Mein erster Blogeintrag stand auf einer Seite die wegem markenrechtlichen Gründen inzwischen vom Netz genommen werden musste und stammt vom 10. August 2001 aus dem selben Grund ist das erste Weblog auf der Basis “echter” Weblogsoftware heute passwortgeschützt, das ich am 21. Juni 2002 startete und den vorläufig letzten Eintrag am 24. September 2005. Ich startete mein eigentliches Bloggerdasein auf dem berühmt-berüchtigten Ameisenhügel also Juni 2002. Dieses Blog startete im Januar 2006 und enthält bereits eine Vielzahl des alten A2O-Bloggs, das irgendwann in ein zwei Jahren vom Netz gehen wird. Deswegen gibt es in diesem Blog Einträge die äter sind als das Weblog selbst. Das ist nicht ganz bloggisch … aber naja … is’ ja mein Blog. Auf das A2O wird von dieser Stelle nicht verlinkt. Dafür gibt es die Rubrik A2O-Original. Es macht keinen Sinn auf ein Weblog zu verlinken, für das der Abschied vom Netz schon geplant ist. Der Abschied erfolgt weil ich in dem Weblog zuviel Spam moderieren muss. Leider. [...]

  • 3
    Silkester erzählt » Erster ist nicht genug
    October 24th, 2006 22:10

    [...] Silkester.de liegt mittlerweile schon vor dem stillgelegten A2O. Und da ich peut-a-peut die Inhalte des A2O hierher transferiere, bevor irgendwann dann das A2O vom Netz geht, gibt es doppelten Content (Uuuuh — goße Panik: SEO-Berater sagen sei schlecht). Wie man an dem Screenshot erkennen kann, liegen die beiden Artikel direkt untereinander. A2O macht hier das Rennen bei den Treffern. Fleur de Lys, mein auf die schnelle und aus purer Faulheit angepasstes Template, hat mehrere echte Nachteile. Die ersten Zeilen zum Link sind nichtssagend, weil diese Meta-Angaben wie Datum und Kategorien enthalten, die für den Suchenden nichtssagend und irrelevant sind. Ein Satz aus dem Inhalt ist da weit aus reizvoller. [...]

  • 4
    Silkester erzählt » Blog Archive » Deutscher Olymp-Shyster bedroht Redefreiheit
    December 15th, 2006 22:54

    [...] Permalinks und ihre Sideeffekts [...]

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