Menschenrechte und das staatliche Gewaltmonopol

Ein seltsames Demokratieverständnis, in dem der Maulkorb gepriesen und gefordert wird

Unsere Soldaten verteidigen die Demokratie, Freiheit und soziale Marktwirtschaft und wofür Deutschland nach dem Weltkrieg sonst so steht oder doch stehen sollte. Da tut es schon weh, wenn Offiziere sich daran stören, wenn ihr Einsatz in Afghanistan nicht kritiklos hingenommen wird und gar Soldaten sich nicht 100% sicher sein können, einen Einsatzbefehl straflos geben zu können. Sicher das klingt nach Arschkarte und das, wo doch die Soldaten auf den Fahnen stehen haben, dass sie ihr Leben im Kampf für Deutschland leben lassen wollen, wenn es sein muss.

Ich warte auf den Tag, an dem auch dem Staat jedes Gewaltmonopol abgesprochen wird, das auf den den Tod eines Menschen abzielt. Es ist ja nicht so, dass es nicht unzählige Alternative gäbe um einen Menschen kampflos zu schalten. Anschließend kann man in einem Rechtssystem dann feststellen ob die Gruppe oder das Individuum eine Gefahr für Mensch und Umwelt ist und wie die Gesellschaft mit dem Individuum umgehen möchte, um die Gefahr abzuwenden und Schadenswiedergutmachung einzuleiten.

Ich habe kein Mitleid mit einem Soldaten, der mit seiner Psyche knabbert und beleidigt ist, wenn im keine Begeisterung entgegenschlägt für seinen Verteidigungsauftrag, so wie er sich derzeit darstellt und der eben "Präventiv"-Krieg einschließt. Deutschland hat einen Krieg verloren, der mit einem Angriffskrieg mit dem Etikett "Präventivkrieg" begann. Deutschland hat noch immer eine besondere Rolle aufgrund seiner Geschichte.

Lager wie Guantanmo ist inakzeptable. Wir lassen zu, dass Menschen in ein Lager mit einer Lizenz zur Folter gesperrt wurde. Menschen in Lager verschwanden in dem keine Menschenrechte geachtet werden, in dem Menschen ihrer Identität beraubt mit einem Stigma behaftet zur Unperson erklärt werden. Wo Menschen rechtlos sind, sich nicht verteidigen dürfen. Wo Menschen hingelangten, weil sie von anderen Menschen buchstäblich als "Terrorist" an die USA für Guantanamo verkauft wurden.

Haben unsere Soldaten wirklich ganz und gar vergessen, was sie verteidigen? Wofür sie riskieren wollen ihr Leben zu lassen? Ist es ihr Ernst, dass sie keine Kritik wünschen, wenn das was sie verteidigen sollen im Widerspruch zu dem steht, was Deutschland in der EU repräsentiert oder doch zumindest einmal ratifiziert hat und für das zu Kämpfen unser Land sich bereit erklärt hat.

Deutschland hat keine Todesstrafe mehr. Das Gewaltmonopol mit den tödlichen Waffen des Staates gilt der Selbstverteidigung bei unmittelbarer Bedrohung.

Ich kann nur hoffen, dass sich Offiziere besinnen und auch unsere Volksvertreter daran erinnern wofür wir eintreten und was es zu verteidigen gilt.

In einem solchen Land ist nicht nur Kritik erlaubt. Sie wird gebraucht — auch dann, wenn es weh tut und man es eigentlich nicht hören will.

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Unsinn für reiche Spinner

Es gibt Anstrengungen, die sind schlicht unsinnig, z.B. wenn man die kunstvolle, aufwendige Herstelung Damaststahl, dem Stahl der Königsschwerter seit 15 Jahrhunderten an ein profanes Brotmesser verschwendet. Es ensteht ein Brotmesser, das dem einfachenBrotmesser aus dem Supermarkt für ein paar Euro Fnfzig nahsteht. Nicht weil die Klinge es Billigmessers oder die Verarbeitung besser wäre, sondern weil es seiner Funktion im täglichen Gebrauch besser angepasst ist. Es müssen schon echte Spinner sein, die ein Brotmesser für rund 3 1/2 Tausend Euro kaufen bei all den Dingen, die man nicht tun kann und alles für ein paar shnörkel im Metall. Da weiß ich bessere Gegenstände, bei denen ich ein so arbeitsintesives und sehr schönes Material haben möchte.

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Designer-Sünde Javasript

Ich suchte eine Lösung für meine Schlafecke. Dabei suchte ich Seiten der Filzereien, Bettenbedarf und Polstereien auf. Wieder einmal war ich erschüttert wie oft ich auf Seiten stieß, die ohne Not ihre Site hinter Scripte verstecken. In 85% aller Fälle musste ich erst Skripte aktivieren um die Site zu bedienen. In fast allen Fällen war der Seitenkomfort mit Skripten nicht gestiegen.

Müssen "Webdesigner" wirklich "Kompetenz" und "Expertentum" damit beweisen, dass Sie die Site mit eine wenig Programierung verkomplizieren ohne einen echten Zusatznutzen zu schaffen.

Viele Kunden merken nicht einmal, dass ihnen technischer Unsinn verkauft wurde, der nur schadet und keinen Nutzen bringt. Qualtität sieht jedenfalls anders aus. Lassen Sie sich keine Navigation unterjubeln, die nur mit Javascript funktioniert. Schon gar nicht lassen Sie sich eine Site unterjubeln, bei der Skripte aktiviert werden müssen um überhaupt etwas zu sehen.

Wenn Sie nicht wissen, wie man so etwas testen, dann melden Sie sich ruhig bei mir. Starten Sie in das 2. Jahrzehnt mit einer Site, die Ihre Kunden nicht verarscht und auch mit Sicherheitseinstellungen der zweithöchsten Stufe noch eine einladende Site ist.

Ich surfe dann mal noch eine Weile rund um das Thema Polstermatten und Matratzenauflage und Filzmatten - irgend etwas das die Federkerne der Matratze schützt, die Steifheit der Matratze leicht erhöht ... und ein angenehmes Klima im Bett schafft.

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Whatthehaye – ein schickes Auto

Der Whatthhaye hat mich zur Abwechslung wirklich begeistert. Zumindest die ersten Bilder trieben mich ins Internet, um über das Auto und meine Begeisterung zu bloggen. Das Bild des Autos, das am besten meinen ersten Eindruck vermittelt, entdeckte ich dort: Whatthehay.

Wenn ich mir das Fahrzeug dann aber im Alltag vorstelle, dann dämpft sich mein Wunsch dieses Fahzeug besitzen zu wollen. Ich bin dann doch ein Kind der Golf-Generation. Kleine praktische, handliche Flitzer mit Stauraum sind dann doch meine Autos der erste Wahl.

Wobei es bei der Versicherung dann doch ein Fahrzeug mit einer preiswerteren Sippenhaftung sein darf.

Versklavt

Mein Master der Computer/Webbrowser hat localhost in PHP für GET geschlossen und mich ins Netz geschickt zum Lernen. Nun kann ich im system32/directory/etc/host schädliche Websites ins Nirvana umleiten, bevor sie meinem Rechner zu Nahe kommen. Und habe ein weiteres PDF mit dem ich die Syntax für abe-Regel steuern kann.

Massa ich bin dir ergeben.

Und prompt meldete mir mein Virenscanner eine Site, die mir einen Search engine Hijack von der Pharma-Internetmafia unterjubeln wollte. Die erste Site, die ein Hausvebot bekam.

Und natürlich bin ich Mal wieder meinem Ziel nicht wirklich näher gekommen. Mein Master weiß mich zu beschäftigen.

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Bildung ./. Wissen

Ha! Jauch erwischt. Herr Jauch ist sicher nicht allein als einer, der Wissen mit Fakten verwechselt.

Wissen ist das Produkt aus Faktenkenntnis und Erfahrung.

Bildung ist ein Begriff der Erziehung, der eng mit sozialem Status verknüpft ist und der ein antrainierten Umgang mit Wissen und dessen Erwerb beschreibt.

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Eine Frage der Gewinnmaximierung

Frage der Strategie: Du fährst an einer Haltestelle vorbei an der Du drei Personen wahrnimmst:

  • Der oder die TraumPartner/in
  • Einen alten, sehr guten Freund, der verschollen war
  • Eine alte Frau, die ohne schnelle ärztliche Versorgung nicht den Morgen erleben wird

Was tun?

Ich will die Antwort, die Christine Wernz auf diese Frage gibt und nach überraschend kurzer Zeit fand an dieser Stelle vorenthalten und unter http://twitter.com/silkester geben.

Clevere Lösung: Link zur Antwort

Die ultimatve, globale Marke

Auf der Suche nach der ultimativen, globalen Marke streben Unternehmen nach dem kleinen Alltagszeichen, das uns auf Schritt und Tritt an sie erinnern soll. Ob es ein einzelner Buchstabe, eine Farbe, drei Streifen, eine chemische Verbindung, ein Wort der Alltagssprache, eine Sichel, ein angefressener Apfel oder eine Pfote ist.

Vieles ist heute in der Hand von sogenannten global Playern, die sich das Privileg einen Gemeinplatz auf dem Schlachtfeld der Marken ihr eigen nennen zu dürfen, Millionen kosten lassen. Und so mancher Unternehmer stellt fest, dass er sein eigenes Logo, das er teilweise deutlich länger hält als der Markenritter, der ihn mit der Abmahnung zum Duell vor Gericht zitiert, so er den nicht den Handschuh wirft und die Abmahnung klaglos hinnimmt ... so mancher Unternehmer stellt fest, dass er sein Logo nicht mehr auf Werbeartikel drucken darf, wie z.B. die TAZ mit ihrer Tazze.

Die TAZ hat um das Recht bis vor das Oberlandesgericht gekämpft und verloren.(No logo! )

Nicht, dass die TAZ den Outdoor-Markt abräumen wollte. Es ging um ein paar Werbeartikel, mit dem der gemeine Mensch ein wenig TAZ-Werbung unter die Leute bringen sollte. Das hat nichts mit Markenpiraterie zu tun. Hier beschneidet das Markenrecht in „wettbwerbswidriger“ Weise, den Unternehmern das Recht für ihr Produkt auf Werbeträgern ihrer Wahl Werbung zu machen.

Aber nicht nur Unternehmer werden in ihren Rechten in ungebührlicher und übereiffriger Weise an wirtschaftlichem Handeln behindert. Kleinkünsler sehen sich neuen Widerständen gegenüber. Überall lauert das Markenrecht dem ahnungslosen Hobbykünstler, der sein Werk via Internet auf den Markt werfen will, rücksichtslos auf und statt ein paar wenige Groschen zu verdienen, wirft er Abmahnanwählten die Brötchen auf Monate in deren Rachen. Da heißt es Mahlzeit für die Anwälte und den Gürtel enger schnallen für die Kunst- und Meinungsfreiheits-liebenden Kleinkünstler.

Das hat nichts mit Markenpiraterie zu tun und es ist überfällig, dass das Rechtssystem dem Rechnung trägt. Es geht nicht an, dass das Markenrecht so weit in unser gutes Recht eingreift und das Recht des dickeren Geldbeutels und absurde Monopole schlimmer, als je die Zollschranken es schafften, die Wirtschaft behindert.

Wann wird das Problem endlich in den Köpfen ankommen und das Markenrecht so novelliert, dass wir wieder Leben und Leben lassen in einer bunten Vielfalt der Produkte von großen und kleinen Anbietern haben.

Bis auf weiteres heißt das Spiel: La Marque - c'est moi! und wir zahlen unsere Tribute den Vasallen der Markensonnenkönige, wenn wir unversehens in ihren Markenpfründen wildern.

(Le Marke korrigiert.)

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Markenrecht erstickt Kunstfreiheit

Es ist in Mainstream-Blogs (Netzpolitik.org und Werbeblogger.de) angekommen, dass klein Lieschen im Internet nicht ungestraft Selbstgebasteltes zum Verkauf anbieten kann. Was einst kein Problem war, weil Markeninhaber keine Kontrollmöglichkeiten hatten, wird in Internetzeiten zum Problem. Nun wird es offensichtlich, wie unzureichend das Markenrecht gestaltet wurde und nun die Kunstfreiheit des Individuums erfolgreich außer Kraft setzt.

Wer sein kleines Kunstwerk, ob als Motiv auf dem T-Shirt und anderen Artikeln oder als fleißig geklöppeltes, gesticktes, gestricktes und genähtes Werk im Internet verkaufen will, der tut wohl daran, erst einmal gründlich Markenamtsdatenbanken nach möglichen Markenrechtskonflikten zu durchforsten. Ob es nun Motiv oder Text betrifft, beides kann zu Post vom Anwalt führen und der Rechtsstreit wird zunächst einmal teuer, ob man im Recht ist oder nicht.

Die Unternehmen, die verpflichtet sind ihre Marke zu verteidigen oder diese zu verlieren, sind die Buhmänner. Sicher so manches Unternehmen muss noch dazulernen, wenn es um die Kostennote geht. Grundsätzlich aber muss das Markenrecht novelierte werden, um inbesondere im Textilbereich den kleinen Künstlern wieder ihr gutes Recht auf den indivuellen Ausdruck zu gewährleisten ohne den Abmahnteufel fürchten zu müssen.

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Wer ist Anbieter, bitt’ schön? oder der untergeschobene Inhalt

Nicht ohne eine gute Portion Ironie und Satire hat Stephan Janosch der Site valess.de unter Rezepte ein Burger-Rezept per Url untergeschoben. Stephan Janosch machte damit auf eine Sicherheitslücke der Site aufmerksam. Der gesamte Inhalt kommt via Url und damit ist die Adresse grausam lang, glücklicher Weise gibt es Dienste, die diese Adresse für einen verkürzen und da ich zwar Berichten darf, aber nicht verlinken hier im Rahmen der Berichterstattung die Kurzfassung der inkriminierendenUrl: XXXXXXX.notlong.com. (Die Katze ist zwar aus dem Sack und im Netz über zahlreiche Quellen noch erreichbar, doch an dieser Stelle habe ich den Link zensiert, nachdem im Originalbeitrag der Link herausgenommen wurde)

Die Große Frage: Wer ist nun Anbieter des Inhaltes. Sicher der Inhalt ist nutzergeneriert, doch wie zahlreiche Urteile der Gerichte in Bezug auf Kommentare in Blogs und Foren gezeigt haben, ist der Anbieter der Site noch immer verantwortlich für seine Inhalte. Anbieter des Inhaltes bleibt damit das Unternehmen, das die Adresse für nutzergenerierten Inhalt unter valess.de ermöglicht und nicht nur der Autor.

Wenn der Parkrocker in seinem Beitrag Campina mahnt Blogger ab von einem gefakten Screenshot berichtet, dann ist diese Aussage schlicht falsch. Der Screenshot ist authentisch und der Inhalt wird auf der Site angeboten. Zum Leidwesen des Unternehmens war die Publikation nicht geplant, noch vor der Publikation autorisiert. Über die Autorisation lässt sich damit streiten. Nachdem das Unternehmen nach Kenntnis der Lücke nutzergenerierte Url noch immer zulässt, könnte man von einer Duldung ausgehen und jeden nutzergenerierten Inhalt — vom "Solvent Green Burger"-Rezept einmal abgesehen (Abmahnung lässt auf eine Ablehnung schließen) — als akzeptiert betrachten. Müsste das Unternehmen nicht nun alles fressen, was man ihnen auf der Seite vorsetzt?

Die nutzergenerierten Urls sind technisch machbar und öffentlich zugänglich. Das Unternehmen sah keine Notwendigkeit die Lücke zu schließen. Campina sollte vielleicht noch ein wenig üben in Bezug auf Kommunikation im Internet. Ein Anwalt ist nicht immer die beste und erste Wahl. Ich hoffe Campina überdenkt seine Haltung und nimmt die scharfen Kanonen zurück. Gemeinsam schmunzeln ist für alle die bessere Strategie, nicht wahr? Wer will schon gern bei engstirnigen Bedenkenträgern einkaufen?

Update: Blogger und Unternehmen haben sich via Anwalt auf einer menschlichen Ebene getroffen.

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